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Obstversteigerung zu Rödgen.

1997) Dienstag den 2. October I. I., Morgens 8 Uhr anfangend,

soll das hiesige Gemeinde-Obst meistbietend versteigert werden.

Rödgen den 25. September 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Körber.

F c i l g e b o t e n.

Für alle Blumeufrunde.

1991) Blumendüngpnlver, erprobt, um kranke Pflanzen zu kräftigen, und diese sowohl, als auch Topfgewächse aller Arten zur üppigsten Entwickelung zu bringen, per Paquet, auf lange Zeit ausreichend, 18 fr.

Dentiferice universel.

Zur sofortigen Beseitigung der Zahn­schmerzen, per Flaeon 36 fr.

Essence magique de morel.

Sicheres Mittel, alle Flecken aus jedem Stoff zu entfernen, und namentlich auch zum Reinigen der Glace-Handschuhe geeig­net, per Flaeon 18 fr.

Fliegenthee,

per Paquet 7 fr., sowie auch Flieqenpapier, zur schnellen und sicheren Vertilgung der Fliegen.

Pariser G l a n z l a ck.

Mit demselben fann alles Schuhwerf, gleich lackirtem Leder, auf das Feinste lackirt werden, per Flacon 36 fr.

Zu haben bei Carl Frech.

Aepselverkanf.

1976) Schöne Kaiscrfronen, sowie Früh­äpfel und Süßäpfel, sind zu haben bei

Bäckermeister Busch am Kreuz.

1998) Ein Mahagony-Schreibtisch, ein Trümeautisch und ein Spiegel stehen zu ver­kaufen bei Schreinermeister Schopbach in der Hintergasse.

1940) Ein Säulen-Ofen, vorzüglich für ein Wirthschaftslocal sich eignend, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. dieses Blattes.

1944) Meinen Acker in der Schwarzlach, circa einen Morgen haltend, bin ich Willens zu verkaufen. H. Rothaug e's Wittwe.

1855) Frucht- und Mehl- Säcke empfiehlt

L. Z a h r c i s.

2003) Französische Bukskins, Westen und Halsbinden bei Hirschhorn 8? Comp.

Tapeten - Reste - Verkauf.

1973) Tapeten - Reste für mehrere Hundert Zimmer, worunter ganz seine Glanz-Tapeten, sowie desgl. für kleinere Zimmer, mit den dazu passenden Borden, zu Iss. 12 fr. per Zimmer, empfiehlt

H. Hoch statt er.

Zu vermiethen.

1821) Ein Laden » Lokal nebst einer Familienwohnung ist zu vermiethen bei

M. H. Stern am Wallthor.

1763) Eine sehr freundliche Familien­wohnung, aus 34 Zimmern und sonstigen Bequemlichkeiten bestehend, ist zu vermiethen bei H. Hochstätter.

2004) Das seither in Lit. C. Nr. 78 in der Löwengasse von Herrn Werkführer Seibert bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Näheres bei Thorschreiber Herbert.

1999) Zwei bis drei Kellerabtheilungen in der neuen Post sind anderweit zu ver­miethen. Näheres bei

F. Kempfs.

1959) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen bei Ehr. Fillmann

an der Kirche.

1756) In dem Silbercisen'schen Hause ist ein Logis, bestehend in 45 Zim­mern, nebst Mägdekammer, Bbdenraum, Küche, Keller und Mitgebrauch der Wasch­küche, zu vermiethen und gleich beziehbar.

1814) Eine kleine Familienwohnung mit allem Zubehör, sowie 2 möblirte Stuben, mit oder ohne Kabinetten, am Marktplatz, sind zu vermiethen. Näheres ist in der Exped. d. Bltts. erfahren.

1994) Zwei Logis sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

Schreiner Jacob Wirth, kleine Mühlgasse.

1996) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen bei Steinhauer Schmidt

auf dem Reichensand.

1968) Ein Logis, bestehend in Stube mit Cabinet, Bodenkammer und allen son­stigen bequemen Räumlichkeiten, ist zu ver­miethen und baldigst zu beziehen.

Ph. Zimmermann.

1895) Der erste und zweite Stock mei­nes Hauses in der Brandgasse ist zusammen, oder auch einzeln, zu vermiethen.

Wilhelm Löbcr.

1992) In Lit. B. Nr. 64 ist ein Logis, bestehend in 5 Zimmern, Kammern, Mit­gebrauch der Waschküche, zu vermiethen und sogleich beziehbar. Wernhard Dietz

in den Neuenbäuen.

Vermischte N a ch r i ch t e n.

1903) Die

Frankfurter Lebens - Versicherungs - Gesellschaft mit einem

Grundkapital von Drei Millionen Gulden, leistet Lebens-Versicherungen zu äußerst billig gestellten Prämien, sowohl auf die ganze Lebensdauer, als auf eine bestimmte Anzahl von Jahren.

Die auf Lebenszeit Versicherten sind mit 50 pCt. bei dem Gewinne der Gesellschaft bekheiligt, oder erhalten bei Verzichtleistung auf diese Betheiligung sofort einen Rabatt von 10 pCt. auf die Jahresprämie bewilligt.

Bei dem Eintreten von epidemischen' Krankheiten, z. B. die Cholera, werden ohne Prämienerhöhnng unverändert Versicherungen angenommen.

Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibreuten, welche letzteren außergewöhnlich hoch festgesetzt sind.

Der unterzeichnete Haupt-Agent, bei welchem Prospecte und Antragsformulare unentgeldlich zu haben sind, ist gerne bereit, Versicherungen zu vermitteln und jede wünschcnswerthe Auskunft zu crtheilen.

Gießen den 12. September 1855.

I. G. App-l, Haupt-Agent der Frankfurter Lebens-Verficherungs-Gesellschaft.