Ausgabe 
26.9.1855
 
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werden. Die thor bestimmt beten, sich um wen.

r 1855.

ericht Gießen, wstehers : eichtsmann.

u " g- tember d. I., ingend, )bst öffentlich ibcr 1855. ei Reiskirchen.

atzenborn.

ptembcr I. I.,

orn gehörende lenden vcrstei- zur bestimm-

nber 1855.

i Watzenborn.

Pfd.,

Vormittags Kasten" vcr-

iisston. g:

427

Feilgeboten.

jSoi) Alizarirr-Tinte.

Diese neu entdeckte Composition verdient mit Recht als die bis jekt bekannte beste und vollkommenste Tinte empfohlen zu werden. Die Hauptvorzuge derselben sind: daß sie, frei von Saure, sich vorzüglich für Stahlfedern eignet, die von ihr nicht ange­griffen werden. Sie fließt, wohlthätig für's Auge, in schöner blau-grüner Farbe äußerst leicht aus der Feder und verwandelt sich sehr bald in's tiefste Schwarz. Sie bildet weder eine Kruste an den Stahlfedern, noch einen Bodensatz in den Tintengefäßen. Sie ist unzerstörbar und widersteht den Einwirkungen von Säuren, Dämpfen und der Zeit und schimmelt nie. Endlich dient solche gleichzeitig als eine vorzügliche Copier- Tinto, die trotz ihrer Dünnflüssigkeit eine vollkommene, schöne Copic liefert.

Verkaufs-Niederlage von diesem neuen Fabrikat befindet sieh in ganzen und halben Flaschen, ä, 36 und 21 fr., für Gießen bei Earl Frech.

Jlepfelverkauf.

1976) Schöne Kaiserkronen, sowie Früh­äpfel und Süßäpfel, sind zu haben bei

Bäckermeister Busch am Kreuz.

1940) Ein Säulen-Ofen, vorzüglich für ein Wirthfchastslocal sich eignend, ist billig zu verkaufen Wo? fagt die Exped. dieses Blattes.

1944) Meinen Acker in der Schwarzlach, circa einen Morgen haltend , bin ich Willens zu verkaufen. H. Rothauge's Wittwe.

1240) Des Kgl. Preuß. Kreis-Piw-ikue Dr. KOCHS

Diese aus den vorzüglichst geeigneten Krauter- und Pflanzen-Säften mit einem Theile des reinsten Znckerkrvstalls zur Consistenz gebrachten Kräuter-Bvabvns bewähren sich wie izn i rrimrn nns nAvc -Un$ tie anerkennendsten Begutachtungen festgestellt ----- als lindernd und reizstiilend bei Im 'lllli I Eh 11 r n' H "serkeit, Rauheit im Halse, Verschleimung re., und sind durch die

(in Originalschachteln zu 18 u. 36 fr.) ! ,^nrn enthaltene Quintessenz von Kräuter-Säften und süßen Stoffen von ersprießlicher ~---; ,- ..... ... ^Wirkung auf Erhaltung der Reinheit, Frische und Geschmeidigkeit des Sprachorgans. Sie

iutfcr|d)ci&cit sich nid)t nur durch diesc ihre wahrhaft wohlthuendcn Eigenfchaften sehr vortheilhaft von den häufig angepiiesenen sogenannten Brusttheezeltchen, Pate peclorale ic., sondern sie zeichnen sich vor diesen Erzeugnissen noch besonders dadurch aus, daß sie von den Derdauungsorganen leicht ertragen werden, und selbst bei längerem Gebrauche keinerlei Magenbeschwerdcn, weder Säure noch Verschleimung, erzeugen oder hinterlassen.

,.. W*1* Errungen zu bermeiden, ist jedoch genau zu beachten, daß = Dr. KOCHS krpstallisirte Kräutcr-Bonbons --- nur

in längliche, mit dem Ärigiualfleinprl versehene Schachteln verpackt sind, und daß dieselben einzig und allein stets ächt vorräthig lind bei Carl Frech in Gießen und Valentin Wießler in Butzbach.

I9^ Colonia.

Cölnifche Feuerversicherungs - Gesellschaft. Grund-Capital: Fünf Millionen 2Z0,000 Gulden.

Diese int Großherzogthum Hessen mit den Rechten eines inländischen Instituts ausgestattete Gesellschaft versichert zu mäßigen und festen Prämien Mobilien, Maaren, Erndte-Erzeugnisse, Vieh re. tc.

Der Rechnungszustand ter Colonia ist fortwährend ein sehr günstiger, indem ihre Reserven abermals wesentlich erhöht werden konnten und nunmehr die Summe von: Zwo» Millioue» 84,000 Guidon betragen.

Versicherungs-Anträge werden entgegengenommen und alles Nöthige pünktlich von dem Unterzeichneten besorgt.

Gießen, 1855. Hch. Ferber,

Agent derColonia."

Zu veruuethen.

1756) In dem Silbereisen' schen Hause ist ein Logis, bestehend in 45 Zim­mern, nebst Mägdekammer , Bodenraum, Küche, Keller und Mitgebrauch der Wasch­küche, zu vcrmicthen und gleich beziehbar.

1959) Eine Familienwohnung ist zu ver- miethen bei Ehr. Fillmann

an der Kirche.

Vermischte Nachrichten.

1982) Ein Junge, der die Schreiner­profession zu erlernen wünscht, kann dahier in die Lehre treten. Bei wem? sagt Ausg. dieses Blattes.

Zahnärztliche Anzeige.

1989) Zahnarzt A W oinort aus Mainz wird die nächste Woche hier ankom- men. Gefällige Bestellungen beliebe man bei Herrn Großmann auf dem Linden­platz abzugeben.

Associe Gesuch.

1983) Zur Gründung eines sehr ren- tabeln Fabrikgeschäfts in der Stadt Gießen wird ein Theilnehmer mit 1000 fl. Einlage gesucht. Schriftliche ftankirte Anfragen unter der Chiffre J. T. befördert die Expe­dition dieses Blattes.

1988) Es wird ein tüchtiger Schweizer, welcher mit dem Melken umgehen und sogleich eintreten kann, gesucht. Näheres ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen.

Kirchweihe ju Lich.

1986) Nächsten Sonntag den 30. d. M. wird das Kirchweihfest zu Lich gefeiert und findet deshalb Nachmittags in meiner Gartenwirthschaft und Abends in meinem Hause Tanzbelustigung Statt, wozu ich ergebenst einlade.

Johannes Albach zum Einhorn.

1935) Bei Theodor Lony im Pro­menadehaus stehen zwei Obst-Keltern zum Privatgebrauche stets bereit.

1955) Meine Kinder haben schon vor längerer Zeit irgendwo einen grünseidenen Regenschirm stehen lassen ; ich bitte um Zu­rückgabe desselben. Prof. Kölln er.

A u s zu leide u.

1925) In der Kirchenkasse zu Annerod liegen gegen genügende Sicherheit 230 fl. zum Ausleihen bereit.

Rödgen den 15. September 1855.

Der Kirchenrechner: Bellos.