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-Lev fPreis für trtä Buchen-Lcheidholz betrügt < fl. 40 fr., für bns Ucbrige tvirb der Tnrifyrcid n;tt einem entsprechenden Aufschläge an Fuhrlohn, Kleinmacherlohn und Octroi berechnet. — Die Abgabe erfolgt. j vcn Mittag vvn 1 bis 2 Ubr im städtischen Magazin, aber nur gegen Baarzahlung des Holzes.
Blos Unbemittelte haben Anspruch auf den Bezug von Holz. — Diejenigen, welche sich (wie seither öfters vorgekommen) erlauben , auf ihren Namen für Bemittelte Holz aus dem Magazin zu holen, verlieren das Recht des eignen Bezugs.
Gieren Len lo. Februar 1855. Großherzvgliche Bürgermeisterei Gießen.
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Edictalladung.
233) Gießen. Konrad Diefenbach und dessen Ehefrau in Wieseck haben, nach einem Einträge im gerichtlichen Pfandbuche vom 25. November 1842, bei Karl Seipp dahier ein verzinsliches Capital von 250 fl. gegen Verpfändung ihrer Hosraithe geliehen.
Dieses Anlehn soll gegenwärtig an die Coneursmasse des Darleihers und für diese an den Eurator Kaufmann B ö h m dahier abgeführt werden, die vorüber errichtete gerichtliche Schuld-' und Pfandverschreibung jedoch abhanden gekommen sein und werden deshalb aus den Antrag des genannten Kurators Diejenigen, welche. Ansprüche irgend einer Art an fragliches Darlehn und die darüber gefertigte Obligation zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche binnen 60 Tagen von heute an, sogewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls die Auszahlung des Darlehns mit den Zinsen an den Kurator Böhm erfolgen, auf Vorlage der desfallsigen Quittung die Obligation für mortifieirt erklärt und der Eiütrag int gerichtlichen Pfandbuch gelöscht werden wird.
Gießen am 29. Januar 1855.
Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch.
Versteigerungen.
H16) Gießen.
Versteigerung der Arbeiten eines Wasserdurchlasses.
Montag den 19. März 1855, des Vormittags 9 Uhr, soll die Errichtung eines Wasserdurchlasses im Unterhaag (Gießener Stadtwalde) veranschlagt zu 15 fl., an den Wenigstnehmen- den vergeben werden. Die Versteigerung erfolgt auf dem Rathhause.
Gießen den 9. März 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
aäU) Gießen.
Dienstag den 27. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien der Karl Reuling's Wittwe nochmals versteigert werden, mit dem .Bemerken, daß mit dem Zuschlag auch alsbald die Genehmigung ertheilt wird. Lieb
haber hierzu werden eingeladen, sich um die bestimmte Stunde einzufinven.
Gießen den 16. März 1855.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
C. W e i d i g , Ortsgerichtsmann.
- tI5) Gießen.
Hotzversskigerüng int Gießener Stadt-
1 U i ' walde. ■ ■ •'
Montag den 19. März l. 'I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stavtwalde, Distriet Hexgstrauch, Unterhaag, Katharinenhütte:c., nachverzeichnetes. Holz öffentlich versteigert werden:
51 '/> Stecken Äiefern-Prügelholz,
21% „ Stockholz,
15675 Wellen „ Reisholz,
J/2 Stecken Fichten-Stockholz, 1500 Wellen „ Reisholz,
650 „ Eichen- „
806 Kiefern-S langen von 761 Cubiks.,'
1194 Fichten- „ „ 741 „
2 Lerchen- „ „ 7 „
9 Birken- „ „ 25 „
12800 Kiefern-Bohnenstangen.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24 Juni d. I. gestattet.
Die Zusamntenkunft ist auf dem Schiffen- berger Weg, an der Sandkaute.
' Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies 'in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen am 12. März 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
35)9) Eli eßen.
Dienstag den 20. Marz d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Philipp Brück gehörenden Immobilien, an den Meistbietenden versteigert werden, als: Flur □.Rlftr.
Flur D.ftifrr.
3:,/m 137 Acker am Nahrungsberg,
33/234a 294 Garten daselbst,
3%oa 72 Acker bei Der Taubentränke
Hinterm Waltbrunnen,
S9/1O3 n.i 431 Acker rechts am Wiesecket
>04,5 1 Weg.
Gießen den 8. März 1855.
Größherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
C. Weivig, Ortsgerichtsmann.
UtHi) Gießen.
Arbeitsverstklgerung bei der Stadt Gießen.
Donnerstag den 22. März 1855, des Morgens 9 Uhr, sollen auf dem Nathhause dahier nachfolgende Arbeiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden:
1) Planirarbeit und Fuhrlohn, fl. kr. veranschlagt zu .... 39 15'/
2) Steinbrechen, veranschl. zu 9 12
3) Fuhrenleistung, „ „ 12 42
4) Steinsetzen, „ „ 1 22'/,
5) .Chaussirarbeit, „ „ 10 30
Gießen am 16. März 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gieficn.
D. E b e 1.
Z131) Rodhei m.
^"Montag den 19. März l. I., Morgens 9 Uhr,
soll im dahiesigen Gemeindewald, Distrikt Heegstrauch, an der Chaussee von Gießen nach Gladenbach, nachverzeichnetes Holz meistbietend versteigert werden:
l'/2 Stecken Buchen-Scheidholz,
25 „ Eichen- „
2'/2 „ Buchen-Prügelhvlz,
20 „ Eichen- „
19 „ ’ Buchen Stammholz,
35 „ Eichen- „
7«7 21 Hosraithe in der Neustadt mit
/48 11 Hofraum, Scheuer und Stall,
neben Joh. Friedel,
'%4, 218 Acker auf der Hohleiche, ne
ben der Herrschaft,
i7/i6i 48 Grabstück in der Scheppeneck
an der Schoor,
24/5l 156 Acker auf dem Barresgraben,
24/7..u.73 187 Acker daselbst,
2y,45 48 Wiese aus der Weißerde,
400 Wellen Buchen-Reisholz,
1600 „ Eichen- „
875 „ Kiefern- „ und
96 Eichen-Baustämme von 10—20 Zoll Durchmesser und 10—40 Fuß Länge, welche sich zu Werkhvlz eignen.
Die Zusammenkunft ist in Rodheim.
Rodheim den 12. März 1855.
^oßherzogl'öhe Bürgermeisterei Rodheiin. Wagner.


