Beilage zu JV1 100 des Anzeigeblattes.
eimar. ien ein Nach, ingungen ab. . und monat- 'ge^ente wird
ausgenommen iir Vie Tauet
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am Linden- euerwehr iber.
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Kapitalien
ihrer Kinder en allgemein- vor längerer ! gegen Zah- rden, erfolgt rzogerung zu n Prospceten, rack).
Vermischte Nachrichten.
M. Concordia,
Gölnische Lebens - Versicherungs - Gesellschaft.
Grund - Capital der Gesellschaft : Zehn Millionen Tbaler.
Tie Coneordia übernimmt gegen f e ft e und sehr mäßige Prämien Lebens- Versickerungen und überhaupt alle Versicherungen von Kapitalien und Renten aus den Lebens-, wie auf den Todesfall in jeder beliebigen Form.
Tie Kindcr-Verforgnngs-Casscn der Coneordia beruhen auf Gegen- seitigkeit; für alle Einlagen leistet die Gesellschaft unbedingte Garantie. Im ersten Rechnungsjahre wurden bis zum l. September v. I. «243 Kinder eingeschrieben.
Einstreibunaen zu den diesjährigen Normal-Prämien finden nur bis zum 31. Tecember d. I. Statt; verspätete Anmeldungen werden nur gegen Berechnung des statutenmäßigen Strafgeldes angenommen.
Certifieate zu diesen Caffen, die als Weihnachts-Geschenke dienen sollen, wolle man ungesäumt beantragen, damit die Ausfertigung rechtzeitig erfolgen kann.
Prospeete, Tarife und jede gewünschte Auskunft ertheilt
Gießen, im November 1855. 45d). Ferber,
' ' ~ Agent der „Concordia."
3^09) Die
WfwZ interessantesten Insekten, seltene Fische und Vogel- MV balge, in größter Auswahl,
empfehle ich billigst und bitte um baldige Bestellungen.
. I Biedermann (im deutschen Hof.)
1732) 'Di 1
Allgemeine Renten- und Lebensversicherungs- Anstalt zu Darmstadt °
(bisherige Firma: Allgemeiuc Hkeuteiiaustalt)
übernimmt,
unter Garantie eines dermalen (»152,000 fL betragenden vermögens:
1) wie bisher die Verficherniif steifender dienten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ente 1854 belief sieh die Zahl ter Ren tc nöer fi d) cr t en- auf 5983 mit 10,023 Einlagen und 619,272 fl. Vermögen. Tie im Tecember d I. zur Auszahlung konnnenden Renten betragen laut besonderer Bekanntmachung auf eine volle Einlage von 100 fl. in den verschiedenen Iahresgesellschaften und Altersklassen 3 fl 40 fr. bis 6 fi. 41 fr.
Seit teni 1. Januar d. I. ist die 8. Jahresgesellschast in der Bildung begriffen.
2) Lebensversichernnfen gegen feste, zu keinerlei Nachzahlung verpflichtende, billige Versicherungsbeiträge,
3) tiribri'ntcnvcrftdjfrunden, womit auch Wittwenrenten erworben werden können
4) wie bisher Depositengelder bis zu 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme dermalen mit 31/, % verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1854 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 533,545 fl. Tie vom v. I. unerhoben gebliebenen, darum dem Kapital zinstragend beigeschriebenen Zinsen beliefen sich Anfangs d. I. auf 10,068 fl.
Wegen näherer Auskunft, sowie wegen unentgeldlichen Bezugs von Pro- sveeten und Statuten der Anstalt, beliebe man sieh an bereit Herren Bevollmächtigte zu wenden*).
Tarmstadt, den 14. August 1855. Die Direktion.
*) In Gießen: an Herrn Buchbinder A. L. Balser.
In Lich: an Herrn Gemeinde-Einnehmer A. Fuhr.
Leihbibliothek.
3388) Ter 8. Nachtrag zum Catalog meiner Leihbibliothek ist im Truck erschienen, dessen Beachtung ich einem verehrten Publikum bestens empfehle. H. Hoffmann.
3410) Von heute an werden alle Arten Seidenzeuge, in den feinsten Stoffen, zum Waschen und Fleckenreinigen in meiner Hand- schuhwasch- und Färberei angenommen, und verspreche ich die beste Bedienung.
L. Hartmann in der Schanz.
Zahnärztliche Anzeige.
3405) Zahnarzt 91. $8 eilt er t aus Mainz ist hier angekommeu und ist dessen Aufenthalt bis zum nächsten Freitag bestimmt. Bestellungen bittet man bei Hrn. Büchsenmacher Großmann auf dem Lindenplatz zu machen.
--—---------------- An den anonymen Theater-
Recenscnten.
Auf die in Nr. 99 des Anzeigeblattes gegen mich gerichtete Kritik kann ich nicht umhin, Ihnen Folgendes zu erwiedern: Sie haben sich wahrscheinliä) aus innerem Trange zum kunstrichtenden Autor allhier aufgeworfen, ohne daß Ihnen in die«em Trange klar gewesen zu fein scheint, was eine Kritik fein und was dieselbe bezw.cken soll. Unter einer Theater-Reeension verliehe ick): den Schauspieler in größer» Rollen, wo demselben Gelegenheit geboten wird, aus sieh herauszugehen und zu zeigen, inwie fern derselbe Beruf und Begabung besitzt, zu beobachten und denselben auf Ablegung gewisser Eigenthümlichkeiten, auf Ueberschrei- tungen des Schönen, sowie auf Ueberwachung der ihm von der Natur verliehenen Mittel und auf paffende Anwendung derselben zu führen, ihm in der sorgfältigen Ausführung auch kleinerer Parthieen zu danken, und wo diese Sorgfalt mangelt, dazu zu ermuntern. Sie aber tadeln in einer kleinern Rolle und ignoriren mich absichtlich in einer Haupt- parthie (Schiller in den Karlsschülern.) Tas ist also gar keine Kritik, sondern ist dieselbe nur als Teckmantel, einer kleinlichen, persönlichen Anfeindung Raum zu geben, benutzt, über diese aber tragt mich mein künstlerisches Selbstbewußtsein. Turch künftiges Ignoriren würden Sie mich zu großem Tanke verbinden.
Ties mein letztes Wort, jedes Weiteren müßte ich mich schon als im Voraus ent» schlagen.
Friedrich Rueff.


