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i'ige Bekannt. Jur Entgege-r- , und wem x Reihe vcn rung besorgen. 1855.
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ie seit Beginn Frauenzeitung in der Buch- nzuweisen. — te „Omnibus r erschienene» roben, Stick-, Musikstücke für . w. u. s. ir. rächte — die ut die Abon- schönen Bat- etet für den ihrlich in der g- mehrseitigen ,e ich hiermit ntenlager ei» rccrten bereit Iudolph.
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Bnrgerhulfe für den Odennrald!
Bürgcrhülfr! ruft man in der höchsten Noth und die höchste leibliche Noth ist in einem Theile unseres Landes cinge- treten — im Odenwald. Dort wüthet der Hunger in den Eingcweiden des armen Volks und schlägt des Volkes Glieder nut seiner schrecklichen Seuche, dem Typhus, dem jetzt auch schon vier Aerzte, die Doctorcn Eisenmenger, Fuchs, Martin und Bergold unterlegen sind. — Ist denn keine Hülfe da auch in der reichen Wcttcrau für den armen Odenwald? — _
Als ich im Jahre 1845 für die von Bergstürzen bedrohten Felsberger aufricf, da verhallte mein Rufen nicht wirkungslos, sondern in brüderlichem Erbarnien steuerte man 205 fl. 25 fr. zusammen, die Noth der Schweizerarmen zu lindern. Und als tch im Jahre 1848 für die unglücklichen, auch vom Hungertyphus heimgesuchten Schlesier ein Wort an's Herz meiner Mitbürger redete, da flössen die Gaben noch reichlicher und in wenigen Monaten waren mir 1407 fl. 31 fr. übergeben, ein köstliches Tuch, mit dem die Wetterau die Thränen an den östlichsten Grenzen des theuern deutschen Vaterlandes trocknen half. Heute brennt's im Hauje^. —- Heute leiden Brüder im Hessen lande so Schreckliches, wie es damals die Weitentfernten gelitten — ist denn da keine Hulse da! In Darmstadt hat eine bürgerliche Familie 1500 fl. gegeben, ist denn nicht auch Hülfe bei uns?
.Hunger rmd Pest im Lande! Bürgerhülfe für den .Odenwald.
Wer hat das Herz dazu, den Ruf zu hören ukld, dafern er kann, doch nicht herzuzueilcn mit seiner kleineren oder größeren Gabe! ,
Ich bin gerne bereit, was die Bruderliebe opfert, zu sammeln, durch die einschlagendcn Behörden und das in Michelstadt bestehende Cvmitö zur besten Verwendung bringen zu lassen und öffentlich zu bescheinigen und zu berechnen.
Friedberg den 1. März 1855. Dr. M a t t h i U s,
wohnhaft bet. Herrn Trapp III.
Die unterzeichnete Expedition erbietet sich für hier und Umgegend zur Annahme von Beiträgen.
Die Expedition des Anzeigeblattes für die Stadt und den Kreis Gießen.
2S4) Gieße tu
JF Schiffsgelegenheit yfe
PM _ ■ WM
MM Attsman derer
nach allen Seehäfen
von
MmeräkM mZrd MNftralkA.
Die Expedition nach den Häsen Amerika'S findet regelmäßig statt am 1. und 15. eines jeden Monats auf vorzüglichen cigendö für die Passagier- fahrt gebauten Schiffen. — Tüchtige Conducteurc begleiten die Auswanderer bis Bremen.
Näheres bei Eonrad Weidig,
concessionirtcm Agenten, Seltersweg, gegenüber dem Prinzen Carl.
409) Gieße n.
Concert mit Nestanration
im Leib Men Saale.
ausgeführt von dem
MmM-Cor-s des Komigl» Premß. 8. Jäger- VaMillons zm Wetzlar.
Anfang 5 Uhr, Nachmittags.
Außer sonstigen Getränken wird vorzügliches Erlanger Bier verzapft.
36?)) Gießen. Der allgemeine Arbeiter-Unterstützungsverein wird, nachdem sich eine entsprechende Anzahl Mitglieder daran betheiligt, vom Monat März an in Wirksamkeit treten; weitere Aumeidungen
dazu können jederzeit geschehen bei den Herren August Walz und Heinrich Bona- rius (in der Wohnung des Herrn Glasermeister Fi ll mann.)
Der Vorstand.
7112) Gießen. Herrn Palleske, welcher für nächsten Sonntag eine Vorlesung von Shakespeare's Hamlet angekündigt hat, geht der Ruf eines ausgezeichneten Vorlesers Shakespeare'scher Dramen voran und es hat derselbe zuletzt in Düsseldorf und in Marburg durch die in seinen Vorlesungen bewährte vortreffliche Auffassung, sowie durch seinen meisterhaften Vortrag den größten Beifall eingeerndtet.
Wir glauben daher auf den durch diese Vorlesung gebotenen hohen Kunstgenuß besonders aufmerksam machen zu müssen.
Mehrere K u n st fr e u n d e.
410) Gießen.
Heute Samstag den 10. März: Cither- & Gesang-Production der
Tmoler Sängergesellschaft.
Im Leib'schen Locale. — Anfang 8 Uhr. Theodor Schmidt.
261) Gießen.
Jur Strohhut-Wascherei auf englische Art
nehme ich wieder Bestellungen an und können Muster - Hüte nach neuester Faeon bei mir ciugeseheu werden.
I. H. Fuhr.
364) Gießen. Von heute an wohne ich im Gasthaus zum Schwanen. Zugleich empfehle ich mich nochmals als Weißbinder, sowie im Schildermalen, Lackiren vvit Möbel, Läden re. einem hiesigen Publikum. Gießen den 6. März 1855.
Friedrich Petri.


