Ausgabe 
10.2.1855
 
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o ZT» - T _ Gießen, am 4. Februar 1855.

Das Groß herzogliche Stadtgericht Gießen

an

die Großherzoglichen Ortsgerichte des Bezirks.

- if Betreff,'nd: Die Errichtung der ViehhandelSt'rotokr'lle.

Nach höchster Beringung werden die Ortsgerichtsvorstände hiermit angewiesen, von den durch sie errichtet werdenden Pro­tokollen über solche Viehbändel, bei welchen der Verkäufer das Eiqenthnm an dem verkauften Stuck Vieh sich vorbebält ober «in Pfandrecht daran ,ich constituiren läßt, alsbald nach Errichtung solcher Protokolle Abschrift an den Vorsteher des Ortes, wo der Käufer feinen Wohnsitz hat, übersenden, um diesen in den Stand zu setzen, bei einer Weiterveräußerunq dem neuen Erwerber die erforderliche Auskunft zu geben. M u hl.

Gerichtliche und Privat -Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

Die Eröffnung der hiesigen Snppenanstalt wird künftigen Montag den 12. d. Mts. stattfinden. -Die Karten znm unent­geltlichen Bezug der Suppe können von den betreffenden hiesigen Einwohnern am Vormittag desselben Tags aus dem Bürger­meisterei-Biireau in Empfang genommen werden. Auch ist die Anordnung getroffen, daß soweit thunlich einzelne Portionen Suppt gegen die Zablnng von 1 fr. per Portion anSgegcben werden.

Gießen den 9. Februar 1855.

Im Namen und Austrag des Untcrstiitzungs-Comilck's:

K ü ch l e r.

.153) (9 l e ß c n.

Die Stadtlaternen-An statt betreffend.

Durch die in neuerer Zeit sich stets wiederholenden und gewisiermaßen ständig gewordenen boshaften Beschädiglin- gen an der städtischen Laternen-Anstalt hat sich der Gemeinderath veranlaßt gesehen, eine Belohnung von 5 st. demjeni­gen anszusetzen, der die zur Entdeckung und Bestrafung solcher Frevler erforderlichen Anzeigen macht, beziehungs­weise die nöthigen Beweismittel dafür liefert.

Gießen den 29. Januar 1855. Großherzvgliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Eb c 1.

160) Gießen.

Der Depotansprnch der Kof- Herichtssecretär Stürz Wittwe.

Das Protokoll über obigen Anspruch liegt 14 Tage lang zur Einsicht der In­teressenten auf dem Rathhause dahier offen.

Gießen den 30. Januar 1855.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

Edictalladung.

113) Gießen. Das Grundstück in der Gemarkung Gießen 4 47/I1 279 lDKlftr. Acker an der Marburger Straße neben Katha­rine Rau und Johannes Haas, im Grund­buche auf den Namen Christoph Schwalb von Wieseck stehend, soll nach Angabe der Interessenten von Christoph Schwalbs Er­ben an Kaufmann I. C. Seipp von hier und von diesem an Heinrich Wilhelm von Wieseck verkauft worden sein; Letzterer hat es an Heinrich Werner von Wieseck verkauft. Da keine EigenthumSurkundcn beigebracht werden können, so werden auf Antrag des Eurators der I. C. Seipp'schcn Concurs- masse, welche den Kaufpreis fordert, Alle, welche rechtliche Ansprüche irgend einer Art,

Eigcnthum, Pfandrecht oder dergl. an das Grundstück Hilden wollen, aufgefordert, solche so gewiß binnen, 60 Tagen von heute an dahier geltend zu machen, als sonst Verzicht darauf unterstellt, der Kaufbrief für Hein­rich Werner bestätigt und der Eintrag ins Mutationsverzeichniß verfügt wird.

Gießen den 16. Januar 1855.

Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. .Krug, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

Versteigerungen.

158) Gießen.

Die Vergebung von Wegebau- und Grabenarbeiten bei der Stadt Gießen.

Montag den 12. Februar 1855, Vormittags 9 Uhr, sollen die für die Gießener Stadtwaldungen nöthigen Wegebau- und Grabenarbeiten, veranschlagt zu 494 fl. 42 fr., auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmenden vergeben werden.

Gießen den 31. Januar 1855.

Großherzvgliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

162) Gießen.

Dienstag den 13. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigenz Rathhaus das den Er ben des Joh. Balth Burckhardt gehörcw Wohnhaus auf der Mäusburg, crbvcrthci lungshalbcr, meistbietend versteigert werden auch soll in demselben Termine das den Balth. Schmitt gehörende Wohnhaus, ti beide ein Ganzes bilden, sowie noch

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zur Versteigerung kommen.

Gießen den 1. Februar 1855.

Großherzoglichcs Ortsgericht Gichi In Auftrag des Vorstehers:

C. Wcidig, Ortsgerichtsmann.

37) Gießen.

Dienstag den 13. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus der dem Sch« nermeister Balth. Jungel gehörende Garle

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