Ausgabe 
8.9.1855
 
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1487) Der mittlere Stock in meinem Vorderhause. 6 Zimmer re. enthaltend, ist zu vermicthen und Anfangs October zu be- zic.hen. C. Hensel.

Gießen. In dem ehemaligen Gasthaus zum Löwen ist das seither von Hrn. Weißbinder Sch acker bewohnte Logis anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Gg. PH. Gail.

1871) Um dem Wucher mit Kartoffeln bei Seiten zu begegnen haben sich ber,-i4< mehrere eoeldeu ende Männer, welchen das Wohl ihrer ÜR Len liegt bk 1 Vl Ö ilkZl igt, zum zeitlichen Ankäufe eines größeren Quantums Kartoffeln Vorlaaen zu machen, welche dann im Laufe des bevorstehenden Winters in beliebigen Quantitäten zum laufenden Preise wieder verabfolgt werden sollen. Man ladet deshalb Alle, welche ich dafür interessiren, ein, sich Samstag den 8. d. Mts., Abends 8 Uhr, im Leib', sehen .orale zu einer Besprechung über diesen Gegenstand eiuzufinden und siebt man einer recht zahlreichen Betheiligung entgegen. 5 P nD 'J n,an

1528) Das seither von Hrn. Lieutenant Barthel bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und Ende September beziehbar.

W. 9i ü h l.

1756) In dem Silbereisen'schen Hause ist ein Logis, bestehend in 45 Zim­mern , nebst Mägdekämmer, Bodenraum, Küche, Keller und Mitgebrauch der Wasch­küche, zu vermiethen und gleich beziehbar.

1669) Zwei Mansarden-Zimmer mit Eabinetten sind zu vermiethen bei

B a l t ha s e r Kann, Seltersberg.

1575) Eine kleine Familienwohnung und ein möblirtcs Zimmer sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen; auf Verlangen kann noch ein Zimmer dazu abgegeben wer­den bei W. Nagel, Schlossermeister.

1755) Ein Familienlogis, bestehend aus zwei Stuben und allen sonstigen nvthrgen Räumlichkeiten, ist zu vermiethen und so­gleich zu beziehen bei L. Hörring

in der Wallthvrstraße.

1417) In Lit. B. Nr. 64 ist ein Logis, bestehend in 5 Zimmern, Kammern, Mit­gebranch der Waschküche, zu vermiethen und am 1. September beziehbar.

Wernhard Dietz in den Neucnbäuen.

1732) Sie

Allgemeine Renten- und Lebensve sicherunas » Anstalt zu Darmstadt ? J

üb-rnimutt^b^b F"ma: Allgemeine Mentenanftalt)

unter Garantie emes bernmlcn fl. betrage.,hon Bermögens -

1) wie bisher die Vorsichorung ftoi,;o..der Neiiten' gegen beliebige' Kapital- «»lMN. End- I8o4 belief sich die Zahl der Reutenvers. cherten auf »( 1 ,023t (£in*?den uni? 619,272 st. Vermögen. Die im Deccmbcr d I.

zur Auszahlung kommenden Renten betragen laut besonderer Bekanntmachung auf r ««

24 5» 9aUUar b' i|f tU 8- Iahresgesellschaft in der Bildung begriffen.

2) Lebenöverzichorungc>r gegen feste, zu keinerlei Nachzahlung verpflichtende, billige Versicherungsbeiträge, ipiueyuiivt,

3) ^'br"ltenvcrsichcrungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden können, 4) tote bisher Depote..geider bis zu 25 fl. herab, welche von, 30. Tage »ach

der Hinterlegung bis zur Zurücknahme dermalen mit 3% % verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1854 betrug die Summe ter hinterlegten Gelder 533,545 fl. Die vom v. I. unerhobcn ge- bliebenen, darum dem KMtal zinstragend beigeschriebenen Zinsen beliefen sich Anfangs d. I. aus 10,068 fl. 11 w

Wegen näherer Auskunft, sowie wegen uncntgcldlichen Bezugs von Pro- specten und Statuten der Anstalt, beliebe man sich au deren Herren Bevollmächtigte zu wenden ). ' 0

Darmstadt, den 14. August 1855.

Die Direktion.

Vermifchte Nachrichten.

1844) Ich beehre mich, einem geschätz­ten Publikum hiermit anznzeigen, daß ich mich dahier als Schmied meister etablirt habe. Mein eifrigstes Bestreben wird dahin gerichtet sein, alle in dieses Geschäft cin- schlagenden Arbeiten auf das Geschmackvollste und Dauerhafteste anzufertigen und .mir hier- durch die Zufriedenheit meiner Gönner zu erwerben zu suchen. Zugleich bitte ich um geneigten Zuspruch. Meine Wohnung be­findet sich in meinem elterlicben Hause, Lit. C. Nr. 122, in der Löwengasse, zunächst dem Seltersweg.

Gießen den 6. September 1855.

_______Ehr. Hellmold.

1822) Ein Lehrling kann eintreten in der Buchdruckerei von E. Kratz..

1849) Nr. 118 hat das Blumenkörb­chen gewonnen. Hütter,

Polizeidienee.

*) In Gießen: an Herrn Buchbinder A. L. Balser. In Lich: an Herrn Gemeinde-Einnehmer A. Fuhr.

1872) Dem Hrn. Nndolph Hasert, Pianist aus Berlin, bescheinige ich mit Vergnügen, daß derselbe namentlich im Vortrage der neueren Tondichter Vorzügliches eistet und hinsichtlich der Bravour den besten Spielern an die Seile gestellt wmen kann, xid) empfehle daher das bevorstehende Concert allen Freunden der Kunst mit dem Bemerken, daß hierzu Herr Rudolph einen guten Flügel liefern wird.

Gießen den 6. September 1855. « Bock

1873) Montag den 10. September, Abends halb 7 Uhr, Concert

des Pianisten

Rudolph Hasert aus Berlin.

, Billetts ä 30 fr. sind bis zum Couccrttage, Nachmittags 4 Uhr, zu erhalten in der Buchhandlung des Hrn. I. Nicker, sowie int Musi!laden des Hrn. Rudolph. An der Kasse kostet das Billett 36 fr.

Ufbn- das Local, sowie das Programm, erfolgt weitere Mittheilung.