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2217 fl. cessist.
21,000 st aufnehinm der hiesige«
id 7. Mär ■ Publlku«. Äirßcn.
nes Holz voi
entsprechende bis 2 Uhr in
vorgekommcn iS- Gießen.
Prolongatiei imen werden i) daher sell'i Pfänder erst ii en baare Zat ckoffen müsse
)es Krcisamll mildes in ihre chen zu wolle« 855.
Verwaltung.
Pfeil.
EdictalladmMN.
321») Gießen. Ludwig Zirkler von Königsberg ist durch Verfügung Groß- herzoglichen Hofgerichts dahier vom 4. v. Mts. unter Kuratel gestellt und sodann Heinrich Krauskopf von Königsberg als dessen Kurator ernannt worden.
Dies wird unter dem Anfügen bekannt gemacht, daß Ludw. Zirkler ohne den genannten Kurator keine ihn verbindlich, machende Verträge abschließen und daß keine Zahlung an ihn rechtsgültig geleistet werden kann.
Zugleich werden Alle, welche rechtliche Ansprüche an Ludw. Zirkler zu machen haben, aufgefordert, solche binnen 30 Tagen von heute an dahier geltend zu machen, indem sonst bei Aufstellung des Inventars keine Rücksicht darauf genommen wird.
Gießen den 21. Februar 1855.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Krug,
Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
323) Gießen. Die Erben des am 27. v. Mts. zu Waldgirmes verstorbenen Jacob Failing wollen seinen Nachlaß nur unter der Rcchtswohlthat des Inventars antretcn. Alle, welche Ansprüche an jenen Nachlaß zu bilden haben, werden aufgefordert, solche so gewiß binnen 30 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anznmeldcn und zu begründen, als sonst keine Rücksicht auf sie genommen 'wird.
Gießen am 21. Februar 1855.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Dr. v. Krug, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
3141) Marburg.
Oesfentlichc Ladung.
Nachdem der Kaufmann Mathäus Schaaf von hier seine Insolvenz angezeigt hat, so werden alle und jede Gläubiger desselben hierdurch öffentlich geladen, in dem zum Versuch einer gütlichen Vereinigung zur Abwendung des förmlichen ConcursuS auf den 29. März d. I.,
Morgens 10 Uhr, als Contumazirstunde bestimmten Termine dahier zu erscheinen, ihre Forderungen summarisch anzumclden und Verglcichsverhand- lungcn sowohl unter sich als mit dem Gemeinschuldner zu pflegen. Die überall sich nicht meldenden Gläubiger werden im Falle des Zustandekommens eines Vergleichs von der Masse gänzlich ausgeschlossen, die bei den VergleichSvcrhandlungen aber nicht mitwirkenden werden als dem Beschlüsse der Mehrzahl der Erscheinenden beitretend angesehen werden. Im Falle des Nichtzustandekommens eines Vergleichs haben die
! Gläubiger alsbald über die Wahl eines Maffenvcrwaltcrs sich zu erklären. _ Marburg am 26. Februar 1855.
Kurfürstliches Justizamt I. Wagner.
32^1) Marburg.
Dessen tliche Aufforderung.
Nachdem die Tochter des dahier verstorbenen Administrators Konrad Müller, Dorothea, verwittwete Hasselmann dahier, erklärt hat, den Nachlaß ihres Vaters unter der Rcchtswohlthat des Inventars antretcn zu wollen, so werden etwaige Gläubiger des Müller hiermit öffentlich geladen, ihre Forderungen im Termin
den 29. März d. I., Morgens 10 Uhr, zu liquidiren, unter der Warnung, daß diejenigen Gläubiger, welche sich glicht an- mclden, bei der Aufnahme des Inventars nicht berücksichtigt werden. Zugleich soll in diesem Termin auch die Güte versucht und eventuell zur Wahl eines Kurators geschritten werden. Die hierbei nicht mit« wirkenden werden- als dem Beschlüsse der Mehrzahl der Gläubiger bcitrctend angesehen. Im Falle des Nichtzustandckommens eines Vergleichs werden die überall nicht erscheinenden Gläubiger von der Masse ausgeschlossen werden.
Marburg am 22. Februar 1855.
Kurfürstliches Justizamt 1.
Wagner.
Versteigerungen.
264») Gießen.
Dienstag den 13. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die Hofraithe der verstorbenen Kvnr. Balser Moogk Wittwe nochmals, unter den alsdann bekämet gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als:
Slur Nr. □•ftlftr.
%43 7 Hofraithe in der Lindcngasse,
neben Wcndland Jungel, Schreiner, giebt 15% kr. abgelöste Grundrente.
Gießen den 17. Februar 1855. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
D. Ebel.
3'10) Gießen.
Dienstag den 6. März L I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien der Erben des Georg Karl Koch nochmals versteigert werden, da solche die Genehmigung nicht erhalten haben. Gießen um 2. März 1855.
Grvßherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
C. Weidig., Ortsgerichtsmann.
312) Gießen.
Holzverstcigcruug im Gießener Stadt- waldc.
Montag den 5. März l. I.,
von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalve, District Annabcrg und Oberwald, nachverzeichnetes
Holz öffentlich versteigert werden: 173% Stecken Buchen-Scheivholz, 45 „ „ Prügelholz,
146% „ „ Stockholz,
4975 Wellen „ Reisholz,
9 Stecken Eichen-Scheidholz, 28% „ „ Prügelholz,
22% „ „ Stockholz,
750 Wellen „ Reisholz,
25
75
175
116
17
1
37
3
1
25
„ Fichten- „
„ Weiden- „
„ Himbeern- „
Eichen-Stämme von 2144 Cubkfsz.,
Buchen- „ „ 947 „
Fichten-Stamm „ 10 „
Eichcn-Stangcn „ 163 „
Buchen- „ „ 13 „
Eichcn-Pflugsrch, Dorn-Wcllcn.
Die Eichen-Stämme haben einen Durchmesser von 5% bis 15 Zoll und eine Länge von 15 bis 50 Fuß; die Buchen-Stämme einen Durchmesser von 13% bis 24 Zoll und eine Länge von 15 bis 40 Fuß.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni 1855 gestattet.
Die Zusammenkunft ist aus der Licher
Straße, am Lumpenmannsbrunnen.
Die Großherzvglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen am 26. Februar 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
310) Gießen.
Die Lieferung von Baumaterial bei der Stadt Gießen.
Donnerstag den 8. März 1855, des Morgens 9 Uhr, soll die Lieferung eines Theils des Materials zur Erbauung der Realschule, bestehend 1) in 60 Cubikklaftcr Mauersteinen von den Hardtbrüchcn,
2) in 3500 Cubikfuß bossirtcn Schichtsteinen von den Sandsteinbrüchen bei Staufenberg,
3) in 25 Cubikklaftcr Lahnsand,
4) in 350 Bütten Kalk, an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Großherzoglichen Bürgermcistcreien werten ersucht, dieses in ihren Gemeinden gefällig zu veröffentlichen.
Gießen den 27. Februar 1855.
Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.


