Die Stadtlaternen-Anstalt betreffend.
Durch die in neuerer Zeit sich stets wiederholenden mid gewissermaßen ständig gewordenen boshaften Beschädigungen an der städtischen Laternen-Anstalt hat sich der Gemeinderath veranlaßt gesehen, eine Belohnung von 5 st. demjenigen auszusetzen, der die zur Entdeckung und Bestrafung solcher Frevler erforderlichen Anzeigen macht, beziehungsweise die nöthigen Beweismittel dafür liefert.
Gießen dem 29. Januar i855. * Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen.
....... ...... . ' D. E b c l. . ...*
157) Gießen.
Die Bezahlung Der Hundesteuer pro 1855.
Die Hundesteuer ist im Monat Februar I. I. an die Großhcrzogliche Districtsein- nehmcrci I. dahier zu bezahlen und ztvar vorn 3. bis 14. an jedem Wochentage und vom 15. bis 28. Dienstags, Mittwochs und Donnerstags, immer des Vormittags, wobei bemerkt wird, daß desfallsige Anfor- derungszcNel nicht ausgestellt werden.
Gießen am 29. Januar 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
Ve-steigcr-ungen.
158) Gießen.
Die Vergebung von Wegebau- und Gradenarbeiten bei der Stadt Gießen.
Montag den 12. Februar 1855, Vormittags 9 Uhr, sollen die für die Gießener Stadtwaldungen nöthigen Wegebau- und Grabenarbeiten, veranschlagt zu 494 fl. 42 fr., auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmcnden vergeben werden.
Gießen den 31. Januar 1855.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
_____ D. Eb^--------
137) Gießen.
Dienstag den 6. Februar l. I., Nachmitttags 2 Uhr, sollen die dem Friedrich Möhl IT. dahier gehörenden Immobilien, welche bei der am 6. November v. I. abgehaltcnen Versteige? rung die Genehmigung nicht erhielten, nochmals versteigert werden, wozu man Liebhaber hiermit einladet.
Gießen den 26. Januar 1855.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
In Auftrag des Vorstehers:
C. Weidig, Ortsgerichtsmann.
138) Gießen.
Dienstag den 6. Februar I. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiestgem Rathhaus die zur Concursmaffe des Christian Ludwig Tasche gehörenden beiden Wohnhäuser einer letzten Versteigerung ausgesetzt und die desfallsigen Bedingungen bei derselben bekannt gemacht werden, wozu man Liebhaber mit dem Be
merken einladet, sich um die bestimmte Stunde einzufindcn.
Gießen den 26. Januar 1855.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers
C. Weidig, Ortsgerichtsmann.
159) Gieße n.
ArbcitSversteigcrung bei der Stadt Gießen.
Montag den 12. Februar 1855, Vormittags 9 Uhr, sollen die Arbeiten zur Unterhaltung der Museumsstraße, bestehend in
1) Steinbrechen, veranschl. zu 9 fl. — fr.
2) Steinfuhren, „ „ 54 „ — „
3) Steinfetzen, „ „ 2 „ 24 „
4) Steinschlagen, „ „ 75 „ — „
5) Handarbeit, ,, „ 30 „ — „
auf dem Rathhause dahier an den Wenigst- fordernden vergeben werden.
Gießen den 1. Februar 1855.
Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
173) Gießen.
Dienstag den 6. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die nachverzeichneten Immobilien, dem Hartmann Möhl gehörig, einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden: Flnr u. Nr. □•Rlffr.
1 910 38 Hosraithe in der Wallthor-
straße,
39 56 210 Acker hinter dem Wall-
brunncn, 3. Classc, giebt 42 '/> fr. Grundrente,
39 88,5 258 Acker rechts dem Wiesccker Weg, 2. Clafse, giebt 1 fl. 39'/, fr. Grundrente, 39 89,5 191 Acker daselbst, 2. Classc, giebt 1 fl. 12% fr. Grundrente,
43 30 325 Acker am alten Lahnfluß,
4. Classe, giebt 32'4 fr. Grundrente,
44 225 299 Acker in der Lichtenau, 3. Classe, giebt 40 fr. Grundrente.
Gießen den 1. Februar 1855.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
Conr. Vogt, Ortsgerichtsmann.
1<>2) Gießen.
Dienstag den 13. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll -aus dahiesigem Nathhaus das den Erben des Joh. Balth. Burckhardt gehörende Wohnhaus auf der Mäusburg, erbverthei- lungshalber, meistbietend versteigert werten, auch soll in demselben Termine das dem Balth. Schmitt gehörende Wohnhaus, da beide ein Ganzes bilden, sowie noch
Flur milftr.
?ö/i'ss 329 Garten mit Häuschen auf
der Weißerde/
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58 f 191 Garten int Gartfeld bei den
59 l Mühlen, "7"
60 '
zur Versteigerung kommen.
Gießen den 1. Februar 1855.
Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
C. Weidig, Ortsgcrichtsmann.
118) Gießen.
F^ruchtver ft elger unq.
Die dem Kaufunger Stiftsfonds zugehörigen Frücbte, als :
1 Malter Waizen,
60 „ Korn und----
48 „ Hafer, \ ■
sollen Montag den -5. f. Mts.,
Vormittags 10 Uhr, auf dem dahiesigen Nathhaus öffentlich versteigert werden.
Auswärtige Kaufliebhaber, welche dem Unterzeichneten nicht bereits aus früheren Versteigerungen als zahlungsfähig befannt geworden sind, haben vor erfolgendem Zuschlag ihre Zahlungsfähigfeit durch Bescheinigungen ihres OrtSvorstandeS nachzuwcisen.
Gießen den 29. Januar 1855.
C. Fuhr, Hofgerichts-Advocat.
175) Gießen. Die auf Montag den 5. d. MtS. im Hause des Herrn Professers Dr. Wilbrand anberaumte Mobilienversteigerung wird erst
Mittwoch den 7. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, stattsindcn.
Gießen den 2. Februar 1855.
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