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ncn umsonst aufzunehmen, Niemand Gebrauch macht!
Deutsche Einwanderer," ebenfalls in Rio de Janeiro, ig
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dringend zu wünschen, daß die Eintracht unter den dortigen $r
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daß gerade der Central-Verein
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Auswanderer einzugehen.
Druck unß Verlag der (8. D. Vrühl'schen Buch» und Sreiudruckerei.
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Königl. Ministerium mitgetheilt worden
Thomas als Belgische Colonie aufgelöst werden sollte.
(Fortsetzung.)
Berlin, den 24. August. Im Allgemeinen ist leider keine große Hoffnung vorhanden, daß die Colonisationsfrage in Brasilien auf eine vernünftige und für das Land selbst zweckmäßige Weise gelöst werde. Die zur Berathung wegen Ausführung des verständigen Gesetzes vom 18. September 1850 niedergesctzte Commission hat bis jetzt noch kein genügendes Resultat gehabt; man spricht zwar in den neu zusammengetretenen Kammern viel von der Noth- wendigkeit der Colonisation durch Europäer, allein immer noch wird von der Mehrzahl und leider auch von der Regierung die Sache nur so aufgefaßt, daß an die Stelle der zu fehlen beginnenden Scla- ven Europäische Arbeiter üi’8 Land gezogen werden sollen. Männer, wie die Senatoren Visconde de Abrantes, Montezuma und Costa Ferreira, die, bei ihrer hohen polittschen Bildung, der richtigen Auffassung dieser für Brasilien so wichtigen Angelegenheit sehr nahe stehen, wie yamentlich die eben so bezeichnende als diplomatisch-feine Rede des Herrn Montezuma und die Bemerkungen des Herrn Costa Ferreira in den Senatssitzungen resp. vom 21. und 23. Juni zeigen, scheinen leider in der Minorität zu bleiben. Denn der Brasilianische Minister des Innern batte in der Kammer das Austreten des hiesigen Central-Vereins als ein feindliches bezeichnet! Vielleicht kennt er den Verein nur aus den lügenhaften Korrespondenzen in den dortigen Regierungsblättern; sollten ihm aber die Publicationen desselben, namentlich der Bericht über die Sitzung vom 15. April d. I. wirklich bekannt gewesen sein, so würde daraus leider nur
und vier Kinder. Bis jetzi sind 690 Personen erkrankt, davon 116 genesen, 425 gestorben, die übrigen noch in Behandlung.
— In Hamburg ereignete sich dieser Tage ein gräßlicher Fall. Unter fürchterlichem Getöse stürzte nemlich ein mehrstöckiges Haus ein, alle Bewohner unter dem Schutte begrabend. Erst nach stundenlangen Bemühungen gelang es, die sämmtlichen Verschütteten wieder aus den Trümmern hervorzubolen, und zwar alle lebendig, wenn auch mehr oder wenigir verletzt. Die Ausgegrabenen machten große Augen, als sie die übrigen Häuser unversehrt sahen; sie wähnten, ein Erdbeben hätte ganz Hamburg verwüstet.
— Tyroler Sänger haben sich auf ihren Wanderungen bis zum Cap der guten Hoffnung verstiegen und daselbst Bewunderung, Beifall und Geld reichlich gesammelt. Wir Deutsche ersingen uns ohne Zweifel noch die Welt in aller Gemüthlichkeit.
— Kaiser Napoleon ist dieser Tage auf der Jagd beinahe um's Leben gekommen. Nur seiner Reitkunst Hal er es zu verdanken, daß das wildgewordene Pferd nicht mit ihm in einen tiefen Abgrnnv
in Paris angekommene Berichte besagen, dje Gährung fortwährend zunimmt. Ein Stande, weil der Kriegsaussichten wegen wollte.
scheu Journalen wird 1) „Der Colonist" in Porto Allegre von einem Nord-Amerikaner in schlechtem Deutsch revigirt. Er stehl
Nachrichten
aus dem Gebiete der Staats - und Volkswirtschaft, mitgetheilt von -Otto Hübner.
— Zu Sidney in Australien ist eine Universität gegründet worden. Ein Collegium zur Erziehung anglikanischer Geistlichen soll sich an sie anschließen.
mehr zu folgern sein, daß die Brasilianische Regierung wenig hat, auf ein verständiges System einzu.iehen.
Auch die Presse in Brasilien ist der Colonisations-Augelegen- wenig förderlich. Von den 3 in Brasilien bestehenden Deut-
Aus Guatemala (Mittel-Amclika) ist dem Centtäl'Ä Üner und si ein Bericht des Königlichen General - Consuls Herrn Hesse vmtD meine tret — — ■ ..... wonach die Colonu HP, unter
gilt Oil; die leid 2.Y0MUS ui» <?ciyi|u/c isviuuic ..............
jüngsten Nachrichten scheint indeß ein neues Arrangement W v wurden
Ministerium ein ausführliches, von dem dortigen Finanz an den Minister der auswärtigen Angelegenheiten gerichtetes vom 20. Juli 1852 zugesertigl erhalten, worin die WtchN^ Ausführbarkeit Europäischer Ansiedelung in jenem Staate hl wirr. Bis jetzt ist indeß noch keine Veranlassung vorhantch
erscheinen! u. s. w. Diese Corrcspondenzen gehen alle ausG GeM-ken wohlbekannten Quelle hervor, derselben Quelle, weiche sein« wiederholt die Unwahrheit behaupten ließ : die Mittheilunz» dje Coniracie der ersten, durch den Herrn Minister-Residenten lij engagirten Plantagen - Arbeiter betrüglicherweise in Hamburg q! tauscht worden wären, von dem Mitgliebe des VerwaltmiIM Herrn Dir. Kerst, anögegangen sei. Dagegen verfechte» m« Blätter die Forderung eines vernünftigen Colonisations-SyM »-M war u, stimmen mir den Forderungen des Central-Vereins vollkom« _ ein. Der Central-Verein kann immer nur auf die ausfiiMauszuhöhnei Darlegung seines Standpunktes in der Brasilianischen (Solow« Spazierwe, Angelegenheit, wie sie in der Sitzung vom l5. April gegebeiuM mich krank Ist, zurückkommen; auS dieser wird jeder Unbefangene ent« Augen, ei daß gerade der Central-Verein, nicht aber die bezahlten m'« lewußtlos s- ihr Interesse verfolgenden Scribenten die wahren Freund-Ach einige mich noch
einer gründlichen Discussion fern und rcgalirt durch eine 1 von Nummern seine Leser mit der Geschichte des „Schiim Hannes!" 2) „Der Deutsche Beobachter" in Rio de Janeiss von ter Regierung gegründet und tritt hauptsächlich gegen deiffs----------"
tral-Verein auf. Schwerlich hat man in Deutschland einen Az, M von dem Grade der Unwissenheit und Schülerhaftigkeir, wie ej
von einem gewissen Goldschmidt revigirte Blatt ihn zeigt. Es a ®>"c anterii meü von grammatikalischen und orthographischen Fehlern uni j auf einer so niedrigen Stufe, daß die Gesammtheit der dortigen 9 fchen cs desavouirt, und selbst von der Offerte des Blattes, 3nitiL —
« mien verschi
scheu nicht durch solche Federkriege gestört werde.
Was die Brasilianischen Zeitungen anbetriff', io nt(: t die beiden Regicrungs - Organe Diario und Jornal de Gone jj, und eil Korrespondenzen aus Hamburg und Berlin auf, welche größüch ^Vorhangek gegen den hiesigen Central-Verein gerichtet sind, indeß von Ä1" ltgen Unwahrheiten wimmeln, so z. 33. : daß die Berich» Central-Vereins nur in Einem, von ihm bezahlten, W Zeiten
Deutschen hervorgelangen, zeigt aber leider schon in den erst-nM^ theilhafti nttrn die Deutsche Uneinigkeit. Der vortrefflich motivirle auj:( t
eines dortigen angesehenen Deutschen, auch in Rio de Santmi f][ ^anJn Deutsche Gesellschaft zum Schutz der Deutschen zu bilden, a[g 6cr jch
wie solche in den Hafenstädten der Nordamerikanischen Uni« jjtzxu hen, hat die heftige Entgegnung eines andern Deutschen • er(f_ rufen, der solche Gesellschaft für ganz überflüssig findet uni ri (inig(
die Deutsche Gesellschaft zu New-Kork eine Reihe längst wMft i|urn t Beschuldigungen und sogar die coioffale Unwahrheit vorbriiigkN ^ju. M selbe zahle, anstatt die armen Cinwandeier zu unterstütz n, r Vice-Präsidenten ein jährliches Gehalt von 4000 Doll.! Al


