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904) Gießen. Bei Hermann Claus in der Hintergaffe sind zwei Fa- milicnwohmmgen zu vermielhen.

622) Gießen. In dem Groß' mann' ficken Hause auf dem Lindenplatz sind mehrere Logis zu vermielhen.

KA7) Gießen. In meinem Hause auf dem Seliersberg sind zwei möbltrte Zimmer, jedes mit Cabinct, zu vermielhen.

Prof. Dr. H. v. Ritgeu.

633) Gießen. In Lit. D. Nr. 12 auf ter MäuSburg ist ein Familicn-LoglS zu vermielhen und kann alsbald bezogen werden.

Vermischte Nachrichten.

960) Gießen.

W ohnun gsveränd ernng.

Meine seitherige Wohnung auf dem An­denplatz habe ich verlassen und wobne nun in der Marktstraße, Lit. D. Nr. 36, wo­bei ich zugleich um geneigten Zuspruch bitte.

Cmil Kreiling, Herreukleidermacker.

90.) Gießen. Unterzeichneter em­pfiehlt sich im Anfertigen von Brücken-, (Decimal-,) Balken- und Schnell- Waagen, für deren Güte und gesetzliche Giltigkeit garanlirt wird.

Ph. Becker, Schlosser, Neuenweg, Lit. 8. Nr. 133

946) Gießen. 50 bis 100.000 Stück Lehmsteine zu fertigen, bin ich Willens in Accord zu geben. Auch können tüchtige Arbeiter, welche mit dem Backsteinmachen umzugehen verstehen, Beschäftigung finden.

L. K e ß l e r.

916) Bremen.

Regelmäßige Schiffserpeditwnen

von Bremen nach Amerika.

Am 1. und 15. eines jeden Monats erpedire ich regelmäßig Auswanderer in schönen kupferfesten und gekupferten Dreimastern erster Klasse nach New-Nork und Baltimore, sowie in geeigneter Jahresleit nach New-Orleans und ElNvesron

Die Preise sind aufs allerbilligfte gestellt und fordere ich Auswanderer hie. siger Gegend auf, sich brieflich und dircet an mich zu wenden, in welchem Falle ich denselben jede nur mögliche Begünstigung gewahre.

Ed. Zchon m Bremen.

919) Gießen.

DS' Einladung. L4 Gesellschaftstheater.

Dem vielseitig geäußerten Verlangen, um Fortsetzung unserer Unterhaltungen, zu entsprechen, werden noch ferner 3 bis 4 Borflcllungen zur Aufführung kommen. Wir haben zu diesem Behuf- ein neues Abonnement arrangirt, wobei alle bisherigen Bestimmungen bezüglich der Preise ic. unverändert fortbestehen, und wird in den ersten Tagen durch den Diener eine Subs.riptiouS-.iste circuuren.

Bei der Besetzung des Repcrtoirs von ausgewählten beliebten Stücken werden die Mitglieder mit allem Eifer dahin streben, einem geehrten Publikum recht genuß­reiche Abende zu verschaffen.

NB. Die alten, noch nicht zurückgegebenen Einladungs-Karten haben künftig

feilte Giltigkeit mehr.

D e r Vorstand.

913) Annerod.

Steinbrnch - Eröffnung.

In dem Privatwalde, Kernberg genannt, nahe bei der Ganseburg und Grün- berqcr Straße gelegen, ist von den Eigenthümern ein Lungsteinbruch errichtet worben, woraus sich vorzügliche Mauersteine ergeben und zu Ecksteinen, Treppen­tritten ic. zubereitet werden können. Diejenigen, welche daher Stetne aus dem frag­lichen Steinbruche wünschen, können sich an den Unterzeichneten wenden, welcher nähere

Auskunft ertheilt.

Anner.od den 25. April 1853.

Wilhelm Hamel II.

701) Frankfurt a. M. Das An­lehen deutscher Fürsten und Edelleute, ga- ranlirt vom Prinzen Fr. v. Preußen, Herzog von Nassau, Herzog von Meiningen und Sachsen-Coburg u. a. m., bietet die schönen Gewinne von fl. 25000, 20000, 18000, 16000, 14000, 13000, 12000, 11000, 10000, 9000, 10 ä 5000, ic. Nächste Ziehung eun 15. Mai 1853.

Zu diesem vortheilbaft eingerichteten und in jeder Hinsicht empfehlungswerihen Spiel können Aciien zu nachstehenden Preisen be- loqen werden. Einzelne ä fl. 1 30 kr., 4 Stück ä fl. 5, 9 Stück äfl. 10, 20 Stück ä fl 20, 56 Stück ä fl. 50 durch unter­zeichnetes Großhandlungshaus, welches prompte Zusendung der Ziehungslisten sichert.

Julius ©liebel jun. & Comv., Banquier in Frankfurt a. M.

90) Lollar. Zur Vermeidung aller Jrrihümer bringe ich zur öffentlichen Kennt- niß, daß das von meinem in Coucurs verfallenen und alö insolvent erklärten Ehe­mann bisher betriebene Schreinergeschäft durchaus keine Unterbrechung erleidet, son­dern daß ich dasselbe vom 1. Januar 1853 an nur einzig und allein auf meine Rech­nung foribetreibe. Meiir Bestreben wird stets dahin gerichtet sein, gute und solide Arbeit zu liefern und prompt u bedienen.

Lollar den 28. April 1853.

Jo h. Wißner' s Ehefrau, geb. Barbara Zecher in Lollar. Gießen. Die 1. Compagnie der Bür­gerwehr hat vom 1. bis incl. den 31. Mai d. I. die Feuerbereitschaft.

Das Commando der Bürgerwehr FreseniuS. (936)

92S) Gießen. Sonntag den 8. Mai wird die von mir auf der Londoner Aus­stellung gewesene Büchse im Leib'schen Locale ausgespielt. Loose hierzu sind noch zu haben. A. Dickorä.

Gießen. Von dem Vorstand des Ge­sellschafts-Theaters sind mir 12 fl. 10 kr., welche als Erlös bei der, zum Besten einer bedrängten Wittwe gegebenen, Vorstellung, nach Abzug der unvermeidlichen Kosten, übrig geblieben, behändigt worden, deren Empfang ich, im Namen der unterstützten Wiitwe herzlich dankend, hiermit bescheinige.

Gießen den 25. April 1853.

Dr. Engel.

Gi eßen. Für die Abgebrannten zu Gambach ist bei der Erped. d. BlttS. ein* gegangen: von einem Ungenannten 30 kr.