Beilage zu M 78 des Anzetgeblattes

Vermischte Nachrichten.

1996) Kaiserslautern.

Erbanfpruche aus Soldatenland betr.

Unter den im Kriege der Vereinigten Staaten von Nordamerika gegen Menko Gefallenen sind viele Deutsche, deren Verwandte, dem von der nordamerikanischen Ne­gierung erlassenen Militärland-Bewilligimgsgesctze zufolge, eine Landvergütung von 160 Acres anzusprechen haben, die sofort verwerthet werden können.

Die Eiben deutscher, im mexikanischen Kriege gefallener Soldaten der nord­amerikanischen Armee können durch Vermittlung des Unterzeichneten sich jene 160 Acres Land zuweisen und verwerthen lassen. Nähere Nachricht ertheilt auf frankirte Anfragen

Z. I. Tascher,

Buchhändler in Kaiserslautern.

1999) Gießen. Alle Diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß deö Oeco- nomen Ludwig Becker dahier zu machen haben, werden aufgefordert, solche inner­halb 14 Tagen, von heute an gerechnet, bei Schneidermeister H. Frech geltend zu machen, als sonst später keine Rücksicht auf dieselben genommen werden kann.

Gleichfalls werden alle Diejenigen, welche noch Zahlungen an denselben zu leisten haben, aufgefordert, solche in gleicher Frist an den Unterzeichneten zu leisten, als sonst gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen wird. Gießen den 27. September 1853.

Heinrich Frech.

181«) G a i S.

Anzeige für Nruchleiden-e.

'Tkni Unterzeichneten, schon viele Jahre ausschließlich mit Heilung von Unter- leibsbrüchen beschäftigt, ist es gelungen, ein sicheres Heilmittel für dugeS so lästige Hebel zu entdecken. 'Es ist nicht meine Sache, davon viel Rühmens wachen, denn dieses Mittel empfiehlt sich durch seine überraschenden Wirkungen schon selbst, ^ch HU e es für Menschenpflicht, daS Witiel auch den entfernten Nebenmenschcn zugänglich zu machen Da aber in öffentlichen Blättern für alle nur möglichen Krankheiten Hel - mittel angeboten werden, bei deren Gebrauch der Leidende sich oft bitter fletmi|d)t fühlt man also mit Recht gegen jedes neue Mittel mißtrauisch ist, so maite i* mit ArtenÄ man auf frankirte Briefe unentgeld ich em

Schrifichen von mir erhält, worin die Wirkung des Heilmittels, sowie die Heilmethode, gez ig wird Dem Schrifichen ist auch eine Sammlung von Zeugnissen aus ver- Denen Gegenden beigegeben. Bei diesem Anlässe warne ick Jedermann vordem Betrüger" Kaspar Menet in Gais, welcher die Leidenden durch sein angellichcs Aeilmiltel auf die schamloseste Weise belrügt. . ..

$ Damit die Leidenden dem Schreiben überhoben sind, so kann das be>agte Scknft- chen gegen eine Gebühr von 6 fr. durch die Expedition dieics Blattes bezogen werden. a 8 9 Krüft Altherr, prakt. Bruckarzl,

in Gats, Kt. Appenzell A. Rh. (Schweiz )

199a) Gießen. Bei I. B Möhl kann ein Arbeiter, welcher die Oeconomie versteht und mit Vferten umzugehen weiß, als Knecht oder Taglöhner Beschäfiigung erhallen.

1997) Gießen. Ich kaufe gute, sowie auch angestoßene Kartoffeln.

Matthäus Wcidig.

1969) Gießen. Am Marktplatze werden einige Mitleser zum Frankfurter Journal und der Darmstädler Zeikung ge­sucht. Bon wem? sagt die Redact. d. Bl.

A uszuleihen.

1959) Leihgestern. In der v. Firn- habcr'schen Sliftungs-Kaffe dahier liegen 195 fi. zum Ausleihen bereit.

Leihgestern den 23. September 1853. Wesp, Rechner.

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politischer Blätter erspart wird. _ =. .nhp(6, Getreide-, Del- und Brand-

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Einladung zum Neu-Abonnement für das am 1. Gctober beginnende Ecnartat auf den Frankfurter Anzeiger.

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Frankfurt am Main, im September 1853.