Ausgabe 
26.2.1853
 
Einzelbild herunterladen

110

Oll. Nr. 1420 % Acker 9 Ruthen, im Hasenstrauch,

1419 y3 n 16 » im Hasenstrauch,

1619 y4 17 Erbgarten in der Lache,

binnen 14 Tage» Behufs ihrer, der Klägerin Befriedigung herauözugeben, wenn |te nicht vorzichen sollten, die letzteren wegen ihrer Restforderung von a. 188 Rthlr. 9 Sgr. 2 Hlr., b. 133 Rthlr. 11 Sgr. 9 HIr., c. 110 Rthlr. 15 Sgr. 6 Hlr. und d. 37 Rthlr. 10 Sgr. 4 Hlr. nebst Zinsen zu 4 pCt. seit dem 1. Januar 1852, bezüglich 1. Januar 1851 (abzüglich gezahlter 2 Rthlr. 20 Sgr. 6 Hlr.) selbst zu befriedigen, unter Bertirtheilung der Verklagten in die Proceßkosten, von denen dre notirten mit 1 Rthlr. 3 Sgr. 9 Hlr. anher zu zahlen sind. V. R. W.

Erkannt Hcrsfeld den 24. December 1852. Kurfürstl. Justizamt II.

Da der Aufenthaltsort des Milverklagten George Apel bescheinigtermaßen dermalen unbekannt ist, so wird demselben vorstehender Bescheid öffentlich zugefertigl und ihm zugleich eröffnet, daß alle weiteren in dieser Sache an ihn ergehenden Ver­fügungen nur am Gerichtsbrelle werden angehcftet werden.

Hersfeld am 2. Februar 1853. Kurfürstl.^Justizamt II.

Besondere Bekanntmachungen.

339) Gießen.

Forststrafen - Erhebung bei dem Gr. Rentamt Gießen.

Die Forststrafen vom I. Quartal 1853 können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen Dienstag und Samstag ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen den 24. Februar 1853.

Der Gr. Rentamtmann ins Rentamts Gießen Melchior.

332) Gießen.

Das Fangen der Maulwürfe in der Gemarkung Gießen betreffend.

Die Stadt Gießen will die Maulwürfe in ihrer Gemarkung für dieses Jahr stück­weise fangen lassen und eine Vergütung von 3 fr. vom Stück bezahlen. Wer sich für diese Belohnung dem Geschäft des Fangens unterziehen will, hat sich inner­halb 8 Tagen bei der Bürgermeisterei zu melden und Ausweise über seinen Ruf und seine Brauchbarkeit für das Geschäft bei­zubringen.

Gießen den 22. Februar 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

339) Gießen. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung von: 7- v. Mts. ist in dem zur Abstimmung über die frag­liche Wiesenverbesscrung bestimmten Ter­mine, die Ausführung derselben von den erschienenen Grundbesitzern einstimmig be­schlossen wo.den, welches in Gemäßheit deö Art. 34 des bezüglichen Wiesenkultur- gesetzrö hierdurch bekannt gemacht wird.

Gießen den 25. Februar 1853

Der für die Angelegenheit ernannte Regierungs-Eommissär:

Ph, Ftllmann.

196) Gießen.

Aufforderung an die Schuldner der hiestgen Pfand- und Leih­anstalt.

Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Mona­ten Juli, August, September, October, November «ud Decem­ber 1832 verfallen sind, werden aufge­fordert, in dem Zeitraum vom 11. Februar dis 11. März d. I. dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Ver­steigerung am 11. April d. I. statlfindet.

Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeit­raums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher leibst beizumesfen, wenn sie ihre Pfänder erst in dem Versteigerungstrrmin gegen baare Zah­lung eiulösen köunen.

Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelös'l werden.

Die Herren Bürgermeister wer­den ersucht, Vorstehendes in ihren Ge­meinden fofort bekannt machen lassen zu wollen. Gießen den 1. Februar 1853.

Die Pfaudhausverwaltung Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

331) Gießen.

Holzversteigerung im Gießener Stadt­walde.

Montag den 28. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Ameisenkopf und Strangswiese des Ferne­walds, nachverzeichnetes Holz öffentlich ver­steigert werde»:

2% Stecken Eichen-Prügelholz, '/* ii ii Stockholz,

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Johanni d. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist auf dem Müller­weg bei der StrangSwiese.

Die Herren Bürgermeister der umliegen­den Orte werde» ersucht, dieS i» ihren Gemeinde» bekan»t machen zu lassen.

Gießen ani 22. Februar 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

336) Gießen.

Dienstag den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, soll nachverzeichnete Hofraithe, dem PH. Steuerwald dahier zugehörig, auf dahie­sigem Rathhaus unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen nochmals öffentlich versteigert werden:

yil89 9 Klftr. Hofraithe in der Neu- stadt, an EaSp. Weigel,

%193 1 Hofraum, Mistcnstätte

daselbst.

Gießen den 24. Februar 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

322) Leihgestern.

Montag den 28. Februar l. I., Morgens 9 Uhr aufangend, sollen in der Wohnung der Erben der Wittwe des Kaspar Heß L dahier, nachstehende Mobilien erbvertheilungöhalber, und zwar:

1) zwei Wagen mit Zugehör, ein Pferde« und ein Ochsen-Wagen,

2) zwei Pferdc-Karren,

3) zwei Pflüge,

4) zwei Eggen und alle hierzu gehörigen Ackergeräthschaften,

5) zwei Pferde,

250

2

3

2

100

106 7, 25

66%

2450

1 Ql/

O/2

Wellen Eichen-ReiSholz, Stecken Birken-Scheidholz, Prügelholz,

U Stockholz,

Wellen n Reisholz,

Stecken Kiefeni-Scheidholz, Prügelhvlz,

11 11 Stockholz,

Wellen Reisholz,

Stecken Fichten-Scheidholz, Prügelholz,

40 2150

4

5

3 200 450 123

182

17

25

11 11 Stockholz,

Welle» Reisholz,

Stecken Aspcu-Scheidholz,

Prügelholz,

Stockholz,

Wellen Reisholz,

ii Weiden- u. Dorn-ReiSh., Fichten-Stämme, von 5585 Cu- bikfuß, Kiefern-Stämme, von 8122 Cu« bikfuß,

Fichien-Stangen, von 63 Cubikf., Dorn-Wellen.