103
weise fangen lassen und eine Vergütung von 3 fr. vom Sluck bezahlen. Wer sich für diese Belohnung dem Geschäft des Fangens unterziehen will, hat sich innerhalb 8 Tagen bei der Bürgermeisterei zu melden und Ausweise über seinen Ruf und seine Brauchbarkeit für das Geschäft bei- zubringen.
Gießen den 22. Februar 1853.
Der Gr. Bürgermeister D. (5bei.
Edictalladung.
193) Marburg. Die Frau Staats- rath Bickell, Helene, geborene Kaub dahier, ist Inhaberin nachfolgender Hypotheken, als : 1) über 50 fl, errichtet dem Rath und Oberschultheis Hille zu Marburg von Johann Heinrich Heck zu Reddehausen am 2. October 1804;
2) über 50 fl., errichtet, des vorigen Ehegattin Maria Magdalena, geb. Grinste, von dem Vorigen am 18. Februar 1810,
(beide im Amtshypolhekenbuch eingetragen nach erneuerter Hypothek über 100 fl. am 12. Juli 1815)
wird auch von dem jetzigen Besitzer der Unterpfandsstücke, Heinrich Heck und Ehefrau, geborene Henkel zu Reddehausen, als Gläubigerin anerkannt.
Sodann finden sich nach den Generalbüchern der Gemeinde Reddehausen noch unter dem Namen der genannten Heck'schen Eheleute nachfolgende Pfandrechte eingetragen, als :
3) über 250 fl. an Bernhard Schmidt zu Unterrosphe aus Obligation vom 17. JuniuS 1801,
4) über 50 fl. Herausgift an Ludwig Heck aus Reddehausen, und ist Zahlung beider Summen unter Vorlage der Hypothek zu 1 wahrscheinlich gemacht.
Auf Antrag der Betheiligten werden alle diejenigen, welche rechtliche Ansprüche auf die vorgcdachten Fordei,.ngeu zu haben vermeine», aufgcfordert, solche im Termin den
3. Mai d. I., Morgens 9 Uhr, Contumacirzeit zu erheben und zu begründen; widrigenfalls die zu 1 und 2 gedachten Hypotheken auf den Namen der vorgedachten Frau Staatöralh Bickell als Gläubigerin eingetragen und die zu 3 u. 4 erwähnten Pfandrechte für erloschen erklärt werden sollen.
Marburg am 29. Januar lc53.
Kurfürstliches Justizamt II.
S ch m i z.
Versteigerungen.
331) Gießen.
Holzverstkigerung im Gießener Stadtwalde.
Montag den 28. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadlwalde, District Ameisenkopf und Strangswiese des gerne« walds, nachverzeichncteö Holz öffentlich versteigert werden:
2% Stecken Cichen-Prügelholz,
7. „ „ Stockholz,
250 Wellen » Reisholz,
2 Stecken Birken-Scheidholz,
3 „ » Prügelholz,
2
100
t!
Wellen
„ Stockholz, ,, Reisholz,
106%
Stecken Kiefern-Scheidholz,
25
ff
„ Prügelholz,
66%
If
ii Stockholz,
2450
Wellen
„ Reiöholz,
1
Stecken Fichten-Scheidholz,
3%
If
ii Prügelholz,
40
ff
ii Stockholz,
2150
Wellen
„ Reisholz,
4
Stecken
Aspcn-Scheidholz,
5
II
„ Prügelholz,
3
If
ii Stvckholz,
200
Welle»
„ ReiSholz,
450
u Weiden- u. Dorn-Reish.,
123
Fichten-Slämme, von 5585 Cu-
biksuß,
Stämme, von 8122 Cu-
182
Kiefern-
bikfuß,
17 Fichten-Stangen, von 63 Cubikf.,
25 Dorn-Wellen.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Johanni d. I. gestaltet.
Die Zusammenkunft ist auf dem Müllerweg bei der Strangswiese.
Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen am 22. Februar 1853.
Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.
323) Krofdorf.
Donnerstag den 3. März, des Morgens 8 Uhr beginnend, soll zu Krofdorf in dem Gasthause zur Krone folgendes Holzmaterial aus dem Königl. Krofdorser Waise, Schlag Sauer- heege, meistbietend versteigert werden:
1 Eichen-Nutzholz-Stämmchen, 6 Cu- dikfuß haltend,
15% Klafter Eichen-Scheidhvlz,
1 /s « „ Knüppelholz,
6 ii „ Stockholz,
6 „ „ Reiserholz,
4 „ Nutzholz (Buchen - Felgen-
hvlz),
286 7« Klafter Buchen-Scheidholz,
40 „ n Knüppelholz,
107'% H " Stockholz,
402 „ ii Reiserholz.
Kaufliebhaber werden ersucht, sich an genanntem Tage präcis um 8 Uhr des Morgens einfinden zu wollen.
Krofdorf den 19. Februar 1853.
Der Königl. Oberförster G ü m bei.
261) Gießen.
Versteigerung von Handarbeiten bei der Stadt Gießen.
5)’c Reinigung der die Stadl angehenden öffenllichen Plätze auf dem Brand und dem Kreuze soll
Donnerstag den 24. Februar 1853, Vormittags 9 Uhr, auf dem Ralhhause dahier an den We- nigstfordernden vergeben werden.
Gießen den 12. Februar 1853.
Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.
293) Gießen.
Hvlzverfteigerung im Revier Schiffcn- berg.
Freitag den 25. Februar wird in den Diitricten Günlhersgrab, Schinderskopf und Tempel nachverzeichnetes Holz versteigert :
Scheidh. Prügelh. Slockh. Reish.
Stecken
Stecken
Stecken
Wellen
Buchen
—
1
—
—
Eichen
—
2
3%
150
Nadelholz
69
23%
42'%
2525
Aspen
1
2
4 3/ /4
——
Stammholz
Stangenholz
Stück
Cubf.
Stück
Cubf.
Eichen
15
157
8
22
Nadelholz
130
2586
227
587
und 22*/4 Stecken 6 und 7 Fuß langes Nadelpsahlholz.
Kredit wird unter den bekannten Bedingungen bis zum 30. Juni d. I. gewährt.
Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Günlhersgrab.
Gießen am 17. Februar 1853.
Der Gr. Nevierförster des Reviers Schiffenberg
Dr. Draudt.
2940 Oppenrod.
Holzverstkigerung im Oppenröder Ge- meindcwald.
Freitag den 25. Februar d. I., Morgens 9 llbr, sollen in hiesigem Gemeindewald, District Gränchen, nachstehendes Holz, als:
19% Steck.» Buchen-Scheidholz,
10 „ „ Prügel- u. Slockh.,
550 Wellen „ Reisbolz,
14 Stecke» Eichen-Scheid-, Prngel- und Slockholz,


