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112)

56) Gießen. I

Frankfurter Lebenv-Vcrsicherungsgesellschaft.

3ufolae des in der General-Versammlung des Jahres 1852 vorgelegteii nunasabschluffes ist der Gcwinn-Antheil der bei der Gesellschaft auf Lebenszeit Ver- sicherten, welche bis zum Ende des Jahres 1848 beigelreten waren, auf

I G Appel,

Haupt-Agent.

fügen Ortsgerichtes ernannt zu werden, indem er sein Gesuch hauptsächlich dadurch zu motiviren suchte, daß seine Vermögens­verhältnisse in Hofraithe und Feldgutbesser

Meisters Schäfer seien, was kurzweg ge­sagt, die reine Unwahrheit ist. Seinem übermüthigen Gesuche ist die gebührende Würdigung zu Theil geworden, indem es ohne weitere Antwort an den Gr. Bür­germeister nach Reiskirchen zurückgekommen ist. Hierin liegt denn doch allermindestens die Antwort, daß er es abwarten möge,

zu nehmen.

Gießen den 10. Januar 1853.

Gießen und Lich. D t c

wie die Hanauer Gelberüben-Wciber. Reiskirchen am 18. Januar 1853.

Johannes Balser.

Dr. Vogel. Reiskirchen.

prahlen und sich selbst zu Dienststellen re- commandircn; denn die Behörden lassen sich nicht immer täuschen. Hierfür folgen­der Beleg:

Der Gr. Beigeordnete Nürnberger da­hier hatte vor Kurzem Etwas von Orlsge- richten gelesen und gehört. Uebersprudelud von vorgefaßter Meinung und großartigen Ideen von sich, ließ ihn fein ebrgeizigeS Streben zu dem Schritte führen, ein Ge­such an den Herrn Kreisrath zu Gießen jüngst zu richten, worin er den Wunsch ausdrückte, zum Vorstande des demnäch-

Vermischte Nachrichten.

Gießen.

färbt August Haubach; auch wäscht und färbt derselbe alle Sorten Handschuhe.

10/1) Gießen.

Generalversammlung.

Die verehrlichen Mitglieder des Bürger- Casinos werden auf Samstag den 22. 1. Mts., Abends 8 Uhr. in die Wirtb- ! schäft des Hrn. Fr. Wrsstg zur Abhör der Rechnung und Ergänzung des Vor­standes höflichst eingeladen.

Der Vorstand.

101) Gießen. Ein braver Junge kann die Gärtnerei erlernen bei

Gärtner Schaum.

91) Gießen. In ein hiesiges Fabrik- und Detail-Geschäft wird ein Lehrling auö einer auswärtigen braven Familie gesucht. Näheres in der Erped. d. Bltts.

120) Gießen. In der medicinischen Abtheilung des hiesigen akademischen HoS- pitalcs ist die Stelle einer Wärterin erle­digt. Bewerbungen sind, unter Vorlage der Zeugnisse, int akademischen HoSpital bei Hrn. Verwalter Haas anznmelden.

Gießen den 20. Januar 1853.

Etsch schabe Rübchen!

Ohne Noth und Grund soll man nicht

Löwengard

Indem der Unterzeichnete das Vorstehende zur öffentlichen Kcnntniß bringt, em- vfiehlt derselbe seine Agentur zum Abschlüsse von LebenSverstcherungs- und Lnbrenten- Geschäften, und ist bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen, und Auftrage in Empfang

121) Gießen.

Magdeburger Feuerversicherung^ Gesellschaft,

deren Grundkapitals-Erhöhung auf Sieben Millionen Gulden mit dem Rech­nungsjahr 1853 beginnt, übernimmt zu billigen, festen Prämien Versicherungen gegen Feuersqcfahr sowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche Gegen­stände aller Art, Fabrikgegenstäude wie Erndtevorräihe inbegriffen. .

3n der Billigkeit ihrer Prämiensätze lieht dieselbe keiner an­deren soliden Anstalt nach; auch gewährt sie bei Versicherungen aus lan- nere Dauer bedeutende Vortheile.

3 Der sehr blühende Zustand der Gesellschaft ist daraus zu entnehmen, daß die Prämien-Einnahme im verflossenen Jahre 902,000 fl. betragen hat, und im Jahr 1852 eine Million Gulden bei weitem übersteigen wird.

Die unterzeichneten Agenten nehmen Versicherungs.Anträge gern entgegen und ertheilen über die näheren Bedingungen bereitwillig Auskunft.

Gießen und Lich im December 1852.

I. ÄauiLert und A Fuhr, Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft.

123)

Neisegelegenheit über MremeA nach AMercka.

Mit dem ersten März d. I. nehmen die regelmäßigen Beförderungen unter den seitherigen Bedingungen über den obigen Hafen ihren Anfang.

Die Auswanderung über Bremen gewinnt immer mehr an Ausdehnung. Wahrend in 185137493 Personen auf 236 Schiffen über Bremen auswanderten, wurden in 1852 auf 339 Schiffen 58551 Personen nach Amerika befördert. 171 Schiffe nach New-Bork brauchten 6404 Tage zu ihrer Fahrt, was im Durchschnitt 374/ Tage a^macht. Die längste Reise dauerte 66, die kürzeste 24 Tag. Von 15 Schiffen, bie im November und December weggegangen sind, war die Ankunft in Amerika noch nicht bekannt. Unglücksfälle sind in 1852 zur See nicht vorgek-mmen.

Die Reise über Bremen empfiehlt sich nach den vorliegenden Verhältnissen von selbst. Gießen den 20. Januar 1853. * 3. ®. «ml,

concessionirter Hauptagent.

Zehn pEt.

der in genanntem Jahre einbezahltcn Nettoprämie ermittelt. .

Die betreffenden Versicherten können die ihnen demgemäß Zukommenden Betrage u. ...

an der Gesellschafts-Kasse in Frankfurt a. M. oder bet Hrn. I. G. Appel m und, glanzender, als dteientgen des Burger- Gießen, gegen Quittung entweder baar in Empfang nehmen oder dieselben auf die tlQ ne<

nächstfälligen Prämien in Abrechnung bringen lassen.

Die Frankfurter Lcbens-Versicherungsgesellscpaft.

Der Dircctor:

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108 sichtigen, und gern im Lauft hierüber

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