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816) Gießen.

Holzverfteigeniug im Gießener Stadt­walde.

Montag den 25. April l. 3-, von Morgens 9 IIbr an,

soll in dem hiesigen Stadtwalde, District

Unterwald, Bannwald, Ameisenfopf nnd Strangswiese des Fernewalds, nachver­zeichnetes Hol; öffentlich versteigert werden: 20% Stecken Eichen-Sckeidholz, 30'4 » Prngeliw!;,

26'4 ff Stockholm,

1388 Wellen Reisholz,

8 Stecken Birken-Scheidholz, 13 Prügelholz,

11% " ff Stockholz,

600 Wellen » Reisholz,

41 Stecken Aspen-Scheidholz,

44% « « Prügelholz,

34 ff Stockholz,

1890 Wellen Reisbolz,

3'4 Stecken Kiefern-Scheidholz,

2'/. r, Prügelbolz,

3'4 Stockholz,

5130 Wellen Reisholz,

1068 Fichten-

225 Dorn- u. Weiden-Reish.,

41 Eicken-Stämme von 262 Cbfß.,

21 Birken- 167

1 Fichten-Stamm 45

27 Eicken-Stangen 63%

10 Birken- 33%

139 Fichten- 133 «

2 Eichen-Pflugsrehe,

2 « Pflugs-Wellen,

125 Stück Dorn- ,,

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis t.Ociober d. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist auf dem Mül­lerweg, in der Nähe der Strangswiesc.

Die Herren Bürgermeister der umliegen­den Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen am 19. April 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

SO) Gießen.

Dienstag den 26. April, Nachmittags 3 Ubr, sollen in der Wohnung Lil. D. Nr. 187 A. auf dem Burggraben, gut erhaltene Mobi­lien, bestehend in: Komoden, Bettladen, Bctiwerk, Matratzen und sonstiger Haus- ralh, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 18. April 1853.

Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts D. Ebel.

775) Gießen.

Samstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Büreau des Unterzeichneten die Lieferung von 40 Stecken Buchen-

Scbei'holz und 25 Stecken Bucken-Prügel- holz für das hiesige Provinzialarrestbaus, sowie von 37 Stecken Buchen-Scheidbolz für das hiesige Militärcommando, an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Gießen am 14. April 1853

C 0 n z e n , Gr. Criminalkasse-Rechner.

805) Gießen Auf freiwilliges An­suchen soll das dem Kaufmann Friedrich Ludw. Höstreich auf de- Mäusburg zu­stehende Wohnhaus mit Stall und Misten- stätte, neben Philipp Möbl,

Montag den 25. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, alö Erb und Eigenthum, auf dahiesigem Rathhause an den Meistbietenden verstei­gert werden.

Gießen den 13. April 1853.

C. Weirig.

827) Annerod.

Montag den 25. April l. I, des Mittags 12 Ubr, soll auf dem Gr. Bürgermeisterei-Büreau zu Annerod die Fertigung eines 50 Fuß langen neuen Spritzen-Schlauchs, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht wer­denden Bedingungen, öffentlich an den We- nigstnehmendcn vergeben werden.

Annerod am 15. April 1853.

Der Gr. Bürgermeister Seipp.

825) Volpertshausen.

Freitag den 29. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, wird in meinem Gesckäftslocale dahier die im Gemeinde-Walde Niederwetz, (District Hissellocherheck) zu gewinnende 12jährige Lobrinde, circa 100 Ctr. bester Qualität, öffentlich versteigert.

Volpertshausen den 13. April 1853. Der Bürgermeister Böhm.

8111) Großenlinden.

Montag den 2. Mai d. I., Mittags 1 Ubr, soll auf freiwilliges Ansuchen des Orts­bürgers und Färbermeisters Fr. Kohlhepp, das demselben zugehörige neu erbaute Wohn­haus nebst Färbereigebäude, welches sich auch, da es an der Straße nach Frankfurt und an einem Bache liegt, zu einem jeden anderen Geschäft eignet, öffentlich verstei­gert werden.

Auch kann auf Verlangen eine Walk­mühle damit, oder auch einzeln, verkauft werden.

Großenhinden den 19. April 1853.

Der Gr. Orlögerickts- Vorsteher Menges.

82L) Gießen.

Dienstag den 26. April l. I., Nachmittags 2 Ubr, werden in meiner Wohnung verschiedene Hausgeräthschaften, als: Bettladen, Tische, Bänke, Stühle, Bettzeug tc., sowie Hobel­bänke und noch sonstiges Schreinerwerkzeug, ferner ein Scbreibpult und eine große Eommode mit Aufsatz, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert.

Gießen am 17. April 1853.

Johannes Jacobi.

826) Annerod.

Montag den 25 April l. I., des Mittags 11 Uhr, soll auf dem Büreau des Unterzeichneten ein neuer Acten-Schrank für das Gr. Orts­gericht dahier an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden.

Annerod am 15 April 1853.

Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts Seipp.

792) Gießen.

Donnerstag den 21. b. Mts., Nachmittags 2 Uhr, lasse ick in meiner Wohnung sämmllickes Metzgergesckirr, Waagen mit Gewichte, 3 eiserne Fleischböcke mit Rahmen, 7 Stück Hackklötze, 1 Hackbrett, Fleisch-Mulen, fer­ner 4 vollständige Beiten, 1 großer eiche­ner Kleiderschrank, 2 tannene Schränke, 2 Eommode, 2 Sopha's, mehrere Tische, worunter 1 runder von Nußbaumholz, 6 gute Stühle, desgl. 12 ordinäre, Nachttische, Büchergestelle, Spiegel, Vorhänge mit Stan­gen, Fässer, Ständer zum Einmachen und Salzen, Waschbütten, Zuber und noch ande­res Hausgeräthc, sowie eine Quantität kleingemachtes Holz und ein Haufen Mist, gegen gleich baare Zahlung öffentlich ver­steigern. Carl Sckieffer.

Feilg el)01 c*n.

78H) Gießen. Große und kleine eichene Waschbütten mit eifernen Reffen, sowie eine Parthie leerer Fässer werden billig abgegeben in der Seifenfabrik von

G. A. Kaufmann am Walltbor.

853) Gießen. Bei Daniel OkelS : Wittwe in der Neustadt wird vorzügliches Heu centnerweise und Dung (Kuhmist) wageumeise verkauft.

839) Ein schwerer und ein leichter Occonomiewagen stehen billig zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.

789) Klein linden. Gut gebrann­ter Kalk gemessen die Bülte zu 1 st. 54 fr., gewogen der Centner zu 45 fr., ist jeden Vormittag zu haben bei

K. Jung II.