Beilage zu M 74 des Anzcigeblattes.
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V erwischte Nachrichten.
Friedberg. WaVMMg.
Es sind dem Unterzeichneten aus Kleinlindcn Nachrichten zugegangen, daß ein gewisser Feudtuer aus Friedberg Lieder verkaufe zum Besten der Bliudeu-Austalt. Da dieser Mensch in keinerlei Beziehung zu der Blindcn-Anstalt steht, so sehe ich mich veranlaßt, vor dem Ankauf zu warnen.
I. P. Schäfer, Vorsteher der Bliudew-Anstalt.
IS 10) Gais.
Anzeige für Pruchleiden-e.
Dem Unterzeichneten, schon viele Jahre ausschließlich mit Heilung von Unter» leibsbrüchm beschäftigt, ist es gelungen, ein sicheres Heilmittel snr dieses so tägige Hebel zu entdecken. Es ist nicht meine Sache, davon viel Rühmens ö" macken, denn dieses Mittel empfiehlt sich durch seine überrasckenden Wirkungen sckon selbst. JO)pone es für Menschenpflicht, das Mittel auch den entfernten Nebenmenschen zugang.ich ?.u machen. Da aber in öffentlicken Blättern für alle nur möglichen Krankheiten Heu- mittel anqeboten werden, bei deren Gebrauck der Leidende sich oft bitter getauscht fühlt, man also mit Recht gegen jedes neue Mittel mißtrauisch ist, so mackehiermit Jeden darauf aufmerksam, daß man auf frankirte Briefe uneutgel Sckriftcken von mir erhält, worin die Wirkung des Heilmittels, sowie die Heilmethode, gezeigt wird. Dem Schrifichen ist auck eine Sammlung von Zeugnissen aus ver- f(biebenen Gegenden beigegeben. Bei diesem Anlasse warne ick jedermann vor dem „Betrüger« Kaspar Menet in Gais, welcher die Leidenden durch fein angebliches Heilmittel auf die schamloseste Weise betrügt. ~ < .ft
Damit die Leidenden dem Schreiben überhoben sind, so kann das besagte -^wris- chen gegen eine Gebühr von 6 fr. durch die Expedition dieses Blattes bezogen werden.
Krüsi Altherr, prakt. Bruckarst, in Gais, Kt. Appenzell A. Rh. (Schweiz )
1846) Gießen. Grunderde und Schutt kann auf meinem Keller gegen Vergütung abgeladen werden. Th. Lotz.
1873) Gießen. Maurergesellen und Taglöhner können bei dem Unterzeichneten dauernde Beschäftigung erhalten.
Gießen den 8. September 1853. Gottlieb Strauch, Maurermeister.
1741) Gießen.
Meine
Handschuh-Wasch- und Färberei
bringe ich in empfehlende Erinnerung.
August Haubach auf der Mäusburg.
1880) Gießen. Ein guter Pferde- knecht, der mit guten Zeugnissen versehen ist, kann bei dem Unterzeichneten in Dienst treten.
Gießen den 8. September 1853. Gottlieb Strauch, Maurermeister.
i 1827) Gießen. Ein Notizbuch, ! worin fast nur Notizen von einem Sckreib- I Materialienhändler sich befinden, ist zwischen ! Gießen und Friedberg verloren gegangen. ; Der ehrliche Finder wird ersucht, dasselbe : gegen eine Belohnung an die Erpedition 'd. Blits. abzugeben.
1497)
Blankenburg.
An alle Kranken! . . . .
leiden, besonders der Leber, Syphilis, Scrophel.., tuberkulöser Lungenschwindsucht und'‘ ftfecififie ©ewSt Bereitung welche uns feine andere Anstalt nachzumachen ,m Stande ist, gründet seine Heilkraft aus das richtig specistsche
ttWÄ* Sebtonch-an«>,ung «».. bem. Wietong bei u»b forgen f«r
KS'‘'s\.Mui2n'»olle m« an Ne unle„eich».le Siredion ober an Ne R-ba-ti°tt beS Anl-ig-blott- für bi. Stobt
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bei Rudolstadt in Thüringen.
MW Anfforderung.
ein MO«« «»I* am 25. 3* d. I. die One 6***,
Hainstadt und Kleinkrotzenburg in cheils, größerer,che^w gertngerer„Au^Zuu"Ü "r ff . W sä und der größte Theil der entleerte, lohnt die Wintererndte kaum die Mühe und Kosten des Äusdreschcns, v~LnL oe(,en die zahlreich entwurzelten
H'.noelsgewächse sind gänzlich vernichtet; und von der Gewalt des gleichzeitig wu he Sckaden auf wenigstens 150,000 sl. u r geborstenen Bäume heute noch Zeugniß. Nach gegenwarttger Berechnung laßt sich der Schaden aus wemg,


