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Besondere Bekanntmachung.

1069) Gießen.

Gießener Märkte betreffend *

Dienstag und Mittwoch den 7. und 8. Juni wird noch ein Vieb- und n.u «v

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Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

Versteigerungen.

7761) Gießen.

Die Versteigerung einer Wirthschaft und Brauerei dahier.

Dienstag den 17. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Gebäulichkeiten des Wirths Karl Magnus dahier, auf dahiesigem Rathbaus nochmals, unter den alsdann bekannt ge­macht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als:

Flur. Nr. □Älftr.

1 889 32 > Hofraithe, Brauhaus

1 890 33 j in der Wallthorstraße,

1 891 134 Grabgarten daselbst,

1 909 41 Hofraithe daselbst.

Gießen am 12. April 1853.

Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts D. Ebel.

1054) Gießen.

Mittwoch den 18. d. Mts. und die fol­genden Tage,

Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung des verstorbenen Schneidermeisters Peter Franz in der Wetz- steinsgasse mit der Mobilien-Versteigerung fortgefahren werden und wird bei dersel­ben noch gut gehaltene Bettung und Weiß­zeug dem Meistgebote ausgesetzt.

Gießen den 12. Mai 1853.

Der Gr. Ortsgerichtömann 6-, Weidig.

1006) Langgöns.

A r b e i t s v e r st e i g e r u n g.

Mittwoch den 18. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Pfarrhause dahier die zur Herstellung des Hofs erforderlichen Arbei- ten, als:

1) Maurerarbeit, veran­

schlagt zu . . . . 19 fl. 12 fr.

2) Pflasterarbeit, veran­

schlagt zu ... . 2 40 3) Lieferung des Sandes,

veranschlagt zu . . 1

öffentlich wenigstnehmend veraccordirt wer­den. Langgöns den 4. Mai 1853.

Der Gr. Bürgermeister Dern.

1027) Gießen.

G r a s v e r st e i g e r u n g.

Die diesjährigen GraSnutzungen von den Gräben u. Böschungen nachbenannter Stra­ßen sollen an den dabei bemerkten Terminen meistbietend versteigert werden, und zwar: ! 1) auf den Straßen von Gießen nach Butzbach, von Kleinlinden bis zur König!. Preuß. Grenze gegen Wetzlar, und von Pohlgöns bis zur Königl. Preuß. Grenze gegen Wetzlar, 3

Mittwoch den 18. Mai, Morgens 8 Uhr, , auf dem Seltcröberg IN der Nähe der Genödarmerie-Caserne anfangend, gegen ; Großenlinden, I Morgens 9 Uhr,

bei Kleinlinden gegen Wetzlar,

Morgens 11 Uhr, diesseits der Lindener Mark bei Abthei- lungS-Nummer 18 der Straße nach Butzbach, Nachmittags 1 Uhr, bei der Universitätsmühle, jenseits Großen- i linden gegen Langgöns, Nachmittags 2% Uhr, jenseits Langgöns gegen KirchgönS, Nachmittags 31/ Uhr, jenseits Kirchgöns gegen Pohlgöns, Nachmittags 4 Uhr, bei Pohlgöns nach >er Königl. Preuß. Grenze gegen Wetzlar,

Nachmittags 5 Uhr, jenseits Pohlgöns gegen Butzbach;

2) auf der Straße von Gießen über Lollar- bis zur kurhessischen Grenze, Freitag den 20. Mai,

Anfang Morgens 8 Uhr vor dem Wallthor in der Nähe derNoll'- schen Fabrik,

Morgens 10/2 Uhr, jenseits Lollar gegen Kirchberg;

3) auf der Straße von Gießen über Reiskirchen gegen Grünberg,

Samstag den 21. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe der Wicseckbrücke;

4) auf der Straße von Gießen über Steinbach gegen Lich,

Dienstag den 24. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Friedhofs;

5) auf der Straße von Gießen über Rodheim 2c. gegen Gladenbach, Mittwoch den 25. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, jenseits der Lahnbrücke in der Nähe der Pnlvermühle,

Morgens 10% Uhr, jenseits Rodheim gegen Fellingshausen, Morgens 11% Uhr, jenseits Fellingshausen gegen Frankenbach. Die Gr. Bürgermeister derjenigen Orte, für deren Angehörigen diese Versteigerung ein Interesse hat, werden ersucht, sie be­sonders bekannt machen zu lassen

Gießen den 9. Mai 1853.

Gr. Krciöbauamt Gießen Holzapfel.

1045) Frankenbach.

Mittwoch den 18. Mai d. I., von Morgens 8 Uhr an, sollen aus dem Nachlaß des Johannes Schmidt VI. dahier, sämmtliche Mobilien versteigert werden, als:

1) 1 Paar Ochsen, eine Kuh, 2 Rin­der, 3 Schweine u. 12 Stück Sch aase,

2) 10 Malter Korn,

3) 6 n Gerste,

4) 12 n Hafer und 10 Malter

Kartoffeln,

5) 80 Centner Heu,

6) 7 Fuder Stroh,

7) 1 Wagen mit Zugehör,

8) 1 Pflug und eine Egge,

9) sonstige Haus- und Küchengeräth- schaften.

Frankenbach am 11. Mai 1853.

Der Vorsteher Gr. Ortsgerichts Kraft.

1015) Langsdorf.

I a g d v e r p a ch t u n g

Freitag den 20. d. Mts.,

des Vormittags 11 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung auf drei Jahre in Pacht ge­geben werden. Bemerkt wird noch, daß die Größe deS Waldes 2000 Morgen be­trägt und daß die Jagd sich noch in einem vorzüglichen Zustande befindet und beson­ders ob der Entenjagd viel Vergnügen darbielet. Langsdorf den 6. Mai 1853.

Der Gr. Bürgermeister Köhler.