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2509) Gießen. Mein in der Neustadt gelegenes Wohnhaus bin ich Willens, auS freier Hand zu verkaufen und wollen sich Liebhaber an mich wenden.
L. Schwan.
Zn vermiethen.
2413) Gießen. Eine Stube mit Cabinet ist auf dem Seltcrsberg an einen ledigen Herrn zu vermiethen. Wo? sag, die Erpedition dieses Blattes.
2547) Gießen. Eine Familienwohnung, welche sogleich bezogen werden kann, ist zu vermiethen bei
' P. Franz, Hintergasse, Vit. 91. Nr. 54.
2549) Gießen.
Commiffions-Geschäfts-Erössmmg.
, Durch die mir von Gr. Kreisamt ertheilte Concession erlaube ich mir hlermit die Anzeige zu machen, daß ich von Heute an neben meinem Schnei- dergeschäft auch ein Commissions-Geschäft eröffnet habe, welches in Berkaus und Verpachtung von Gütern, in An- und Ausleihung von Capita- uen, besteht; und indem ich bereits mit auswärtigen Geschäftsfreunden in Verbindung stehe, bin ich nt den Stand gesetzt, allen möglichen Anforde- rungen auf das Prompteste und mit größter Verschwiegenheit zu entsprechen.
Briefe werden franco erbeten.
Gießen den 9. December 1853.
I. Stvllmer, Lindenplatz, Lit. A. Nr. 55.
2548) Gi eßen. Ein kleines Logis im Hinterhause ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. ' K. Lips,
Freiprediger.
2497) Gießen. Zwei größere Fami- lienwohnungen, sowie die beiden unteren Stockwerke der ehemaligen H öp fner'schen Haushälfte mit Ladeneinrichtung, sämmtlich neu hergerichtet, sind zu vermiethen und werden am 1, April 1854 beziehbar.
G g. Malkomesius, Marktstraße.
2446) Gießen. Eine Stube mit oder ohne Möbel ist zu vermiethen bei
F. S e m m l e r, Materialist am Wallthor.
Vermischte Nachrichten.
2541) Gießen. Auf meinem neuen Keller an der Schoor kann Schutt gegen eine Vergütung von 6 fr., per Wagen abgeladen werden. L. König.
2533) Darm st a d t.
B t t t e.
Vor einiger Zeit habe ich mein Manu- script eines Jdioticon für Gießen und die Umgegend, und Gießener Natur-Bilder auS vergangener Zeit — in Gießen verliehen. Ich bitte um Rückgabe.
Darmstadt am 6. December 1853.
Günthe r.
2510) Gießen.
Unterricht in der englischen Sprache.
Bei dem Unterzeichneten kann man neben dem I^sstrricht in der allgemeinen englischen Umgangssprache zugseicki Unterweisung in dir englischen Haüdelscorrefpondenz erhalten. Dr. Winckler, auf dem Reichcnsand bei Herrn Maurermeister I sterling.
2551) G i e ß e n.
Deutsches Aational-Theater.
Mit obrigkeitlicher Genehmigung beehre ich mich, bei meiner Durchreise nur zwei Vorstellungen in sieben Abteilungen
im Gasthaus Mm Einhorn
Sonntag den 11. und Montag den 12. December
zu geben.
1) Das große Trommel-Conzert, wobei 12 Militär-Trommeln zugleich geschla- gen ^und 30 Trommelschlägel in d e Luft geworfen und wiedergefangen werden. 2) Jti der Magie die schönsten Stücke von Wiljalba Frickel und Philadelphia. d) Der große Flaschentanz auf 12 Flaschen und mehrere andere hier noch nie gesehene Stücke. ' 81
Preise der Plätze: Erster Platz 21 fr. Zweiter Platz 14 fr. Dritter Platz 7 fr. — Anfang 7 und Kaffeöffnung halb 7 Uhr.
_________________P. Weiffen ba ch
1810) Anzeige für Pruchleidende.
-k-r. ?cm ^"^rjftchneten, schon viele Jahre ausschließlich mit Heilung von IW* eibSbruchen beschäftigt, ist es gelungen, ein sicheres Heilmittel für dieses so lästige Uebel zu entdecken. Es ist nicht meine Sache, davon viel Rühmens zu niachen, denn die>eö Mittel empfiehlt sich durch seine überraschenden Wirkungen schon selbst. Ich tjalte eö für Menschenpflicht, das Mittel auch den entfernten Nebenmenschcn zugänglich zu machen. Da aber in öffentlichen Blättern für alle nur möglichen Krankheiten Heil- mtttel angeboten werden, bei deren Gebrauch der Leidende sich oft bitter getäuscht fühlt, man also mit Recht gegen jedes neue Mittel mißtrauisch ist, so mache ich hiermit Jeden darauf aufmerksam, daß man auf frankirte Briese unentgeldlich ein Schriflchen von mir erhält, worin die Wirkung des Heilmittels, sowie die Heilmethode, gezeigt wird. Dem Schriflchen ist auch eine Sammlung von Zeugnissen auö ver- schtedenen Gegenden beigegeben. Bei diesem Anlässe warne ich Jedermann vor dem „Betrüger" Kaspar Menet in Gais, welcher die Leidenden durch sein angebliches Heilmittel auf die schamloseste Weise betrügt.
Damit die Leidenden dem Schreiben überhoben sind, so kann das besagte Sckrist- chen gegen eine Porto-Entschädigung von 6 fr. durch die Erpedition dieses Blattes bezogen werden. Krüsii-Altherr, praft. Brucbant,
____________________ _______ in G ars, Kt. Appenzell A. Rh. (Schweiz)
(Hierzu eine Beilage.)


