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382)
Man bittet den jetzigen Besitzer,
(Hierzu eine Beilage.)
Gießen. Die
Da ich der Meinung war, die akademische Tugend Gießens trete die Osterferien erst den 19. März an, und da die Verhältnisse der hiesigen Hafbühne es nicht früher erlaubten, hatte ich mein Concert auf Mittwoch den 16. März festgesetzt. Da nun aber die Herren Studirenden schon Ende laufender Woche Gießen verlassen, und eS ganz außer meinem Plane liegt, mein Concert ohne mögliche Theil- nah nie von Seiten der Herren Studiosen zu geben, so zeige ich dem geehrten Publt- kum ergebend an, daß mein Concert in den ersten Tagen nach Eröffnung des Sommer-Semesters statlfinden wird.
Darmstadt den 7. März 1853.
Hermann Breitrug.
Z133) Gießen.
Samstag ben 12. März:
Vorstellung des Liebhaber - Theaters im Saale des Prinzen Carl, und zwar auf mehrseitigen Wunsch:
Der reisende Student, oder: Das Donnerwetter,
musikalisches Quodlibet in zwei Aufzügen von L. Schneider.
Während des Zwischenactes: Verschiedene Tänze, ansgesührt von einigen Kindern. Kasseöffnung halb 7 Uhr. Anfang halb 8 Uhr.
Karten für nummerirte Plätze a 24 fr. sind in der Rickerffchen Buchhandlung, für den übrigen Raum im Saale ä 18 fr. und für die Gallone a 9 fr. an der
431) Darmstadt.
387) Gießen. Nächsten Freitag den 11. März, Nachmittags 2 Uhr, findet auf hiesigem Ralhhaus eine Generalversammlung des im vorigen Jahr gegründeten Frauenvereins statt, in welcher Rechnung abgelegt und ein neuer Vorstand gewählt werden soll. Die Mitglieder desselben werden höflichst er|ud)t, sich recht zahlreich hierbei zu beteiligen, und wird noch bemerkt, daß die Versammlung in dem gimmer eine Treppe hoch, rechter Hand, stattfindet. Der Vorstand.
427) Gießen. Zwei t ü ch t i flt Sanfarbeiter fönnen in einer Maschi- nenwerfstätte, bei Zusicherung sehr schomr Arbeit und den Leistungen angemessener guter Bezahlung, sogleich eine dauernde Stellung einnehmen. Das Nähere tst bei der Erped. d. Bltts. zu erfahren.
Kaffe zu erhalten. ,
Der Erlös ist für eine noibleidende Familie von 5 unerzogenen Kindern bestimmt, denen die Mutter vor längerer Zeit durch den Tod entrissen wurde unk> deren Vater unfähig ist, sie zu ernähren. Die Gemeinde, welcher sie angehoren, ist.soarm, daß sie für ihre Pflege auch nicht das Mindeste thiin fann, sie sind deshalb der Mildthätigkeit Einzelner überlassen. — Wir hoffen, daß diese Andeutungge>W , e n recht zahlreiche Betheiligung hervorzurufen. Die Ausgabe ist für einen Gnzelnen g - ring/während die Gesammtsumme hinreicht, um diese hülfsbedurftigen Kinder auf längere Zeit dem Elende zu entreißen. , .
Die Rechnung über Einnahme und Ausgabe wird öffentlich abgelegt.
Der Vorstand des Liebhaber-Theaters.
Vermischte Nachrichten.
»36) Gieße».
Manzen- UN- Mumen-Ausstellnng.
Alle Blumensreunde hiesiger Stadt und Umgegend werden hiermit ein- aeladcn, ihre etwaigen blühenden lt»d anSstellnnqssähtgen Pflanzen, rn der die Ostern stattfitidenden Pflanzen- ltttd Blumen-Ausstellu.tg, längstens bis zum 24. März d. I. an den Unterzetchneten gcsalltgst etnschtcken 6 ^Meßen am 8. März 1853. Wernhard Weiß.
eoncef stonirte Specialagentur
zur
Beförderung der Auswanderer über Bremen nach Nord-Amerika von
Heinrich Ferber in Gieße« emvfiehlt st» zur Uebernahme sowohl der ganz freien Erpedition von 0).^» bw Bremen, sowie auch von Bremen nach allen Seehafen Nord-Amerzt n ^n ll!lliaüen Preise» und reellsten Bedingungen und macht d e Aus Wanderer noch ganz besonders auf die Vorthelle aufmerksam, welche ihnen dieser Weg und die schon von Gießen aus ganz freie Uebernahme bietet.
Gießen. Ein schwarzer ge- wahrscheinlich aas Versehen, ni'tgenommen Üickle7 Schleier ist am Mittwoch Abend in worden. Man bittet den letzigeii Besitzer, der Ga^erobe des GeseUschaftshauses, denselben bei der Erped. d. Bltts. abzugeben.
it 401) Gießen. Weiße wasch- | © lederne Handschuhe, welche nach dem | | Waschen nicht stauben, werden von । | heute an zu 4 fr., Glace-, sowie alle j I© sonstigen Arten Handschuhe, mit Re- | | paraiur, zu 6 fr. das Paar in unserer * © Wasch- und Färberei angenommen, s i© Gießen den 5. März 1853. |
ig L. Hartmann |
in der Schanze. | © |
423) Heuchelheim. Ein grauet Hund, anscheinend ein Schäferhund, > in Heuchelheim eingefangen worden.
' Eigenthümer hat sich baldigst anzumelde^ i Heu helheim den 5. März 1853.
Der Gr. Bürgermeister
' Römer.
seine ftänt 3r(ä
stellt schiff zuvei
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31 der b ftube beut.


