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2410) Gießen.

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Als Linderungsmittel gegen HalS- und Brustbeschwerden, als Husten, Schnupfen, Katarrh und Heiserkeit, giebt es nichts Besseres, als die durch ihre Wirksam­keit rühmlichst bekannten sog. Husteutabletten von H. Wenz in Wiesba­den. Werden verkauft in allen Städten Deutschlands, in Gießen allein bei

Höpfner-Dannenberg, Condiior.

33) Gießen. Beim Ausverkauf z meiner Waaren mache ich besonders auf % und % breiten Lama und Zephir, sowie Mousseline de Laine, Lnstrine, Thibet, Cattun in großer Auswahl und bester Qualität, zu sehr billigen Prei­sen, aufmerksam. M. H e ß.

Zu Vermieden.

25) Gießen. Eine geräumige Stube ist zu vermiethen bei

Louis Hilgardt, Spengler.

26) Gießen. Zwei heizbare Stuben, nebst Cabinet und Bodenkammer, Holzstall, Keller und Mitgebranch der Waschküche, sind zu vermiethen und sogleich beziehbar. Das Nähere ist bei Friedrich Kohl er­mann zu erfragen.

j 28) Gießen. Zwei Familienwoh­nungen, wovon die eine in meinem Neben­haus, habe ich anderweit zu vermiethen und sind dieselben sogleich beziehbar.

Dr. Mettenheimer.

20) Gießen. Zwei Logis, ein jedes bestehend in einer Stube, Küche, Kammer, Keller und Holzplatz, sind zu vermiethen und können am 1. Februar, auf Verlangen auch früher, bezogen werden bei

Hartmann M ö h l, Wallihorstraße.

36) Gießen. Eine geräumige Fami­lienwohnung ist zu vermiethen bei

H. Heichelheim's Wittwe, Lindenplatz, Nr. 188.

37) Gießen. In Lit. C. Nr. 78 in der Löwengasse ist eine Familienwoh­nung zu vermiethen und gleich zu beziehen Das Nähere bei Thorschreiber Herbert.

Vermischte Nachrichten.

30)

Gießen und Lich. D i c

Magdeburger Feuerversicherungs- Gesellschaft, '

beren Grundkapitals-Erhöhung auf Sieben Millionen Gulden mit dem Rech­nungsjahr 1833 beginnt, übernimmt zu billigen, festen Prämien Versicherungen gegen Feuersgefahr sowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche Gegen­stände aller Art, Fabrikgegenstände wie Erndtevorräihe inbegriffen.

In der Billigkeit ihrer Prämienfätze steht dieselbe keiner an­deren soliden Anstalt nach; auch gewährt sie bei Versicherungen auf län­gere Dauer bedeutende Vortheile.

Der sehr blühende Zustand der Gesellschaft ist daraus zu entnehmen, daß die Prämien-Einnahme im verflossenen Jahre 902,000 fl. betragen hat, und im Jahr 1852 eine Million Gulden bei weitem übersteigen wird.

Dw unterzeichneten Agenten nehmen Versicherungs-Anträge gern entgegen und crtheilen über die näheren Bedingungen bereitwillig Auskunft.

Gießen und Lich im December 1852.

I. Lauckert und A. Fuhr, Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft.

2537) Gießen.

M n fr a g e.

Sollte Jemand das Regierungsblatt von 1840 und die Anzeigebläiter von Gießen

für die Jahre 1830 und 1835 zum Ver­kaufe haben? so w rd Derselbe gebeten, dieses der Expedition des Anzeigeblaites zu bemerken und zugleich die Verkaufspreise zu stellen.

39) Gießen.

Notiz.

Durch das Entbehren einer.hne für Gießen in diesem Winter sowohl, als dadurch auch, daß in verschiedener Hinsicht der Besuch des hiesigen Liebhaber-Tbeaiers, bei welcheui nur Abonnenten Zutritt haben, für Manchen in specie für jüngere Leute sehr erschwert ist, angeregt hat sich, wie wir vernehmen, ein neuesGefell- fchaftö-Theater" dahier sofort gebil­det, dessen Festlichkeiten im Leib'schen Saale und zwar mit Benutzung des hierzu aequi- rirten, als elegant und geschniackvoll bereits bekannten, früheren Heeder'schen Theaters, in der Kürze beginnen werden. Der Zweck desselben ist:Darstellung guter dramati­scher Stücke älterer und neuester Literatur, verbunden mit Tanzbelustigungen." Eine Anstalt, Vie nicht allein als Pflanzstätte sittlicher Bildung, sowie zur anstän­dig gesellige» Unterhaltung, son­dern noch dazu dienen soll: hier be­stehende milden Institute, wie na­mentlich die Kleinkinderschule, Freischule ic., aus dem sich nach Abzug der nöthigen Kosten ergebenden Kassen-Uebersckwß, zu unterstützen; worüber die Gesellsckaft seiner Zeil öffentlich Rechnung ablegen will.

Schön und edel ist jedenfalls diese Auf­gabe! Glauben auch in die Mitglieder das Vertrauen setzen zu können, daß zur Lösung derselben, wenn ihrem würdigen Bestreben von Seiten des Publikums durch zahlreiche Beiheiligung entsprechende Beach­tung geschieht, sie keine Opfer scheuen und mit Liebe und Eifer sich der guten Sache widmen werden. Da außerdem einige acht­bare sachkundige Männer bei der Leitung rbätig sind, so steht, obgleich wir von Bühnen dieser Klasse gerade nichts Großartiges beanspruchen dürfen, doch manches angenehme und, durch d,e festge­setzten geringen Preise, zugleich* billige Vergnügen in Aussicht, was bei den lan­gen Winter-Abenden für Viele ja doppelt willkommen sein muß. Immer wird man dann an einem Orte, wo man Erheiterung und Unterhaltung sucht, meist um so eher befriedigt werden, je weniger man mit überspannten E> Wartungen und unbilligen Forderimgen hingeht. Dieses sei unsere Maxime!

Auf Vorstehendes glaubten das kunst­liebende Publikum im Voraus aufmerksam machen zu müssen.

Mehrere Theaterfreunde.

24) Gießen. Schutt, sowie auch Gruuderde, kann in meinem Hof bis Ende April d. I. gegen Vergütung abgeladen werden. T h. L o tz.