1770) Gießen.

Vermißter Feuersprktzen- schlauch.

Bei dem Brande in Waldgirmes, am »%4. Juli l. I., ist von einer Feuer» spritze der Stadt Gießen ein lederner Schlauch, 22 Fuß laut, mit sogenann­ter Uedernahl und messingenen Gewinde mit Warzen aus dem Einsatz, abhanden gekommen.

Diejenigen OrtSvorstandSpersoncn, welche mit ihren Feuerspritzen bei dem Löschen dieses Brandes zugegen gewesen sind, er­suche ick hiermit, nachsehen zu wollen, ob dieser Schlauch nicht etwa aus Versehen zu ihren Feuerspritzen gekommen ist und mir in diesem Falte gefällige Mittheilung zu machen. Gießen am 29. August 1853.

Der Gr, Bürgermeister D. Ebel.

1788) Gießen.

An die Königliche Rentei Wetzlar zir bezahlende Holzgelder

muffen, einer Benachrichtigung dieser Be­hörde zu Folge, sofort bei Meidung des Zwangsverfahrens abgesührt werden.

Gießen den 31. August 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

1828) Wieseck. Die in Nr. 7.i deö Anzeigeblatts angekttndigte Zagd- verpachtnng auf den 10. d. Alts, wird nicht abgehalten werden.

Wieseck den 5. September 1853. Der Gr. Bürgermeister Paus ch.

1773) Großen! indem Der auf Dienstag den 6. September l. I. sestgefttzie Krämer - und Viehmarkt z« Großen­linden wird nicht an diesem Tage, sondern Dienstag den 20 September 1 Z., abgehalten werden.

Großenlinden den 29. August 1853. Der Gr. Bürgermeister Menges.

Edictalladungen.

13X18) Gießen. Forderungen und Ansprüche jeder Art an das Vermögen deö für coneurssällig erklärten Johannes Erb von Großenduseck sind im Termine

Freitag den 9. September d. I., Vormittags 10 Ilhr, bei Vermeidung des ohne besonderes Prä- rlusivdecret erfolgenden Ausschluges von der Masse, dahier anzuzeigen und zu be­gründen.

Gießen den 20. Juli 1853.

Gr. Landgericht P l o ch.

1X139) Gießen. Nachdem von Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen der förm­liche Eoneursprozeß gegen den Philipp HeibenShausen von Lollar erkannt worden ist, haben alle diejenigen, welche Ansprüche irgend einer Art an daS im Betrage von 1704 st. 46 kr. überschuldete Vermögen desselben bilden, solche im Termine

Freitag den 9. Septbr. d. I., Vormittags 10 Ilhr, bei Vermeidung des ohne besonderes Prä- elusivdecret erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzuzeigen und zu be­gründen.

Zugleich wird der Cridar Philipp Hei- bertshausen von Lollar, dessen Aufenthalts­ort unbekannt ist, hiermit aufgefordert, in diesem Termine sogewiß anzugeben, daß und mit welchen Mitteln er dieses Eon- cursverfahren abwenden könne, widrigen­falls dasselbe rechtlicher Ordnung nach fort­geführt werden wird.

Gießen den 22. Juni 1853.

Gr. Landgericht Ploch.

1735) Hungen. Die Erben der verstorbenen Johann Henrich Eller IV. Witiwe, Katharine geborene Krausch v. Birk­lar, haben ben Nachlaß derselben unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten. Dieselben können aber die Gläubiger nicht angeben und werden daher alle diejenigen, welche irgend Ansprüche an diese Nachlaß­masse glauben bilden zu können, aufgefor- dert, dieselben im Termin

den 21. September I. I., Morgens 10 Uhr, sogewiß hier geltend zu machen, als sie sonst mit denselben ausgeschlossen werden.

Hungen den 26. Juli 1853.

Großh. Landgericht Hungen Hofmann. Limpert.

Versteigerungen.

1823) Gießen.

Main Weser Eisenbahn

Section Gießen.

Montag den 12. d. Mts., des Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Sectionsbüreau die bei Er- trnuung des hiesigen SlationöhauseS erfor­derlichen Maurerarbeiten über Sockelhöhe, veranschlagt zu 7093 Gulden, sowie die Steinhauerarbeiten, veranschlagt zu 17486 Gulden, durch öffentliche Versteigerung in Aceord gegeben werden.

Riffe'und Steigbedingungen liegen zur Einsicht offen.

Gießen am 2. September 1853.

Der Gr. Seetions-Jngenieur Eickemeyer.

18X11) Gießen.

Montag den 12. September l. 3, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus der dem Mau­rermeister Justus Kann gehörende, auf dem Seltersberg gelegene Garten, nochmals öf­fentlich versteigert werden; sodann soll nach dieser Versteigerung im Garten selbst die Enidte, bestehend in Kartoffeln und Gemüse, ebenfalls versteigert werden, wozu man Liebhaber einlabet.

Gießen den 6. September 1853.

E. Weidig.

1822) Gießen.

Versteigerung von Erdarbeiten.

Künftigen Donnerstag den 8. d. Mts.,

Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Büreau des Unterzeichueien die zur Wiederherstellung der durch Fluth- wasser beschädigten Bankette auf der Straße von Gießen nach Rodheim erforderlichen Erdarbeiten, bestehend in Ansgraben von Füllgrund auf dem herrschaftlichen Grund­stück am Geyeisberg. Transporiiren und Verebenen desselben an den beschädigten Stellen, veranschlagt im Ganzen zu 117 st. 47 fr., an den Wenigstnehmenden öffent­lich in'Aceord gegeben werden.

Die betreffenden Aeeordsbedingungen kön­nen bei dem Unterzeichneten vorher einge- ehen werden.

Gießen den 3. September 1853.

Gr. Kreisbauamt Gießen Holzapfel.

1840) Gießen.

Montag den 12. September l. 3-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus bad den Er­ben des verstorbenen Schuhmachers Chri­stoph Keil gehörende Wohnhaus mit Zu­gehör in der Neustadl, neben Johannes Friedel und Gg. Peppler Wittwe gelegen, öffentlich versteigert werden, wobei bemerk wird, daß, wenn ein annehmbares Gebot erfolgt, der Zuschlag alsbald ertheilt wer­den wird.

Gießen den 6. September 1853.

C. Weidig.

1837) Eberstadt.

Aepsel-Versteigerung.

Freitag den 16. September d. 3>, des Morgens um 9 Uhr anfangend, sollen die der hiesigen Gemeinde gehörigen Aepfel an Ort und Stelle, in Abtheiluu- qen, unter den bei der Versteigerung be­kannt gemacht werdenden Bedingungen, uieistbikteud versteigert werden.

Eberstadt am 5. Sepiember 1853.

Der Gr. Bürgermeister Tempel.