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1129) Gießen. Mit Kais. Kgl. Allerh. Privilegium und unter Approbation des Hohen Kgl. Preuß. Ministeriums der Medizinal-An-
qelegenheiten.
LrÄrsd-SAp«»«8>-srs>W 8 Bereitet a»S den 8 & Frühlings-Krnutern aj w vom Jahre w | 1833. |
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BORCHARDTS aromatisch - medicinische
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KRÄUTER-SEIFE
nimmt unbestritten durch ihre bis jetzt von keiner Seife erreichten Vorzüge, sowohl durch ihre Heilkraft als ihre überraschende Wirkung bei jeder, selbst Jahre lang vernachlässigten Haut, unter allen eristirenden dergleichen Fabrikaten den ersten Rang ein. Neben der Eigenschaft, die Haut zu reinigen, trägt sie alle Heilkräfte in sich, den Organismus sowie die Oberfläche desselben in dem schönsten Normalzustände zu erhalten. Alle Hautmängel, mögen sie in Sonnenbrand, Sommersprossen, Leberflecken, Finnen, Hitzblattern, Pusteln, Schuppen, oder irgend einem anderen liebet bestehen, werden nicht nur durch ihren Gebrauch für immer vollständig beseitigt, sondern die Haut gewinnt gleichzeitig in allen Jahreszeiten jenes sammetartige, elastische und frische Ansehen, welches zu einem wahrhaft schönen Teint erforderlich ist und bewahrt diesen stets vor allen nachtheiligen Einflüssen des Witterungswechsels. £3sr5' Im Bade wirkt diese Seife außerordentlich stärkend und wird sie zu diesem Zwecke bereits vielfach und mit dem besten Erfolge benutzt.
In Hinblick auf die vielfachen Nachbildungen und Berfal- KvkLvT^schungen der Dr Borchardt'fchen Kräuter Seife wolle man 1 j gefälligst beim Kaufe genau darauf achten, daß Dr. Borchardt s arom -medie. Kräuter-Seife in weißen mir grüner Sch ift bedruckten und an beiden Enden mit nebenstehendem Siegel versehenen Päckchen verkauft und daß in jeder Stadt immer nur eine einzige Niederlage der ächten Dr. Borchardt'fchen Kräuter-Seife errichtet ist; für Gießen befindet sich dieselbe bei (S <i t 1 t g 4).
Zu vermiethen.
1388) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Schlossermeister Schneider in der Hintergasse.___________
1408) Gießen. Das seither von Wittwe Hornberger bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann den 1. Oktober bezogen werden.
P. Lampus.
Vermischte Nachrichten.
1411) Gießen. Meinen verehrten Geschäftsfreunden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das mit meinem Specereigeschäft verbundene Glas-, Porzellan-, Steingut- und lackirte Blechwaaren-Geschäft mit dem heutigen Tage an meinen Sohn Carl übergeben habe. , ,
Das Speeereiwaaren-Geschäft wird von mir wie bisher mit gewohnter Sorgfalt fortgeführt. , „ „
Zugleich ergreife ich diese Gelegenheit für das mir feit einer langen Reihe von Jahren bewiesene Zutrauen meinen besten Dank zu sagen und bitte mir dasselbe auch fernerhin zu Theil werden zu lassen. ~ .
Gießen den 1. Juli 1853. I. 'S- E Munch.
Auf ObigeS mich beziebend, zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich das mir
von meinem Vater übergebene: .
Glas-, Porzellan-, Steingut- und lackrte Blech- waaren-Geschäst
unter der Firma: ar l M ü n ch
für meine Rechnung in demselben Lokale, Kreuz Ltt. B. Nr. 95, fortbetreibcn werde
Ich bitte das meinem Vater schon so lange zu Theil gewordene Vertrauen auf mich überzutragen und eö wird stets mein eifrigstes Bestreben sein, daffelbein^eder Hinsicht zu rechtfertigen. Gießen den 1. Juli 1853. Carl Munch.
(Hierzu eine Beilage.)
ZU ge Ad fest.
Gießen. An dem beabsichtigten Feste können nur Knaben von 5 bis 15 Jahren Theil nehmen, und man fordert nun alle auf, welche hierzu Lust haben, sich selbst oder durch ihre Eltern längstens bis zum 13. Juli bei Hrn. Turnlehrer Rübsamen zu melden, welcher täglich von 12—2 Uhr in seiner Wohnung zu sprechen ist. Jider Theilnehmer erhält eine Karte gegen Erlegung von wenigstens 9 Kreuzern als Beitrag zu den Kosten des Festes, wobei' übrigens eine Mehrzahlung mit großem Danke entgegengenommen wird. Auch solche hiesige Einwohner, die nur als Zuschauer und Freunde der Jugend sich für das Fest intercssireu, dürfen zur Verschönerung desselben durch freiwillige Gaben beitragen, und wird man auch die kleinste mit freundlichem Danke anuehmen. Da für die Sieger in den Spielen wieder, wie im vorigen Jahr, eine Preisvertheilung stattfinden soll, so ersuchen wir die Frauen und Jungfrauen von Gießen abermals um Anfertigung weiblicher Arbeiten, und deren Ablieferung wo möglich bis zum 16. Juli. Zur Empfangnahme dieser Gaben sowohl, als derjenigen an Geld ist jedes einzelne Mitglied des Comiivs gerne bereit.
Curschmann, Lehrer. Dr. Köhler. Rübsamen, Turnlehrer. Siebert, Freiprediger. Dr. Steinmetz
1364) Gießen.
;Oberl)cffifd)e Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.
Samstag den 16. Juli d. I. wird die Gesellschaft ihre Generalversammlung zu Friedberg, im Hotel Trapp, halten. Außer den Mitgliedern der Gesellschaft sind auch alle anderen Freunde der Naturwissenschaften willkommen. Wer Vorträge zu halten beabsichtigt, wird gebeten, Gegenstand und ungefähre Dauer derselben, wo möglich vor der Versammlung, dem Herrn Professor Dr. Vogel dahier oder dem Unterzeichneten anzuzeigen. Die Versammlung beginnt Vormittags 11 Uhr und endet mit einem gemeinschaftlichen Mittagsmahle, zu welchem von den Theilnehmern der Versammlung auch Damen eingeführt werden können.
Gießen, im Juni 1853.
Im Auftrage: Dr. PhöbuS.
1413) Gießen. Zwei Arbeiter, welche mit den Gartenarbeiten vertraut sind, finden auf einige Zeit Beschäftigung in dem hiesigen botanischen Universitäts- Garten. Gießen am 5. Juli 1853.
SB. Weiß, Universitäts-Gärtner.


