Ausgabe 
5.2.1853
 
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97) Gießen. Maskenanzüge und Dominos sind biUtfl zu verleihen bei

H. Heichelheims Wtw., Lindenplntz.

Vermischte Nachrichten.

179) Gießen

Vürgergesellschaft T.

Nach §. 11. der Gesellschafts-Statuten müssen riwaige Austrittserkläruiigen für das betreffende Sommerdalbjabr längstens bis zum 29. Februar bei dem Tirec- tor schriftlich eingereicht werden, um die bereits vorliegenden neuen Anmeldungen darnach bemessen zu können.

Gießen den 25. Januar 1853.

Der Director I. P. Möhl.

17Ä) Gießen. Zu der demnächst. abzuhal>enden Bücherversteigerung werden noch bis zum 20. d. M. Bücher ange­nommen. Gießen den 1. Februar 1853.

Ehr. PH. Vogel.

21Z1) Gießen. Einem Buchbinder- Gehülfen kann eine Stelle nachgewiesen werden durch A. Balser.

121) Gi eßen.

Strohhüte

färbt August Haubach; auch wäscht und färbt derselbe alle Sorten Handschuhe.

199) Gießen. Ich wohne jetzt bei Hrn. Schreinermeister Stengel in der Eaplanögasse. F. Kraus köpf.

höheren Behörde ein Gesuch um Ucbertra- gung des Amtes als Vorsteher des OrtS- gerichles eingereicht habe; allein ich habe dabei weder irgend eine Täuschung im Sinne geführt, noch irgend Jemand verdächtigt und ebensowenig habe ich irgendw e Prah­lerei au den Tag zu legen gesucht, viel­mehr nichts als die Wahrheit gesagt. _

Das Benehmen des Gr. Bürgermeisters

Schäfer, welches derselbe dadurch gegen mich bethätigte, daß er von meinem ge­dachten Gesuche an die höhere Behörde, daö der Gr. l'andgerichisdiener Haas un­ter der Adresse direct an mich hätte abge­ben müssen, ohne Fug und Recht eine

kennen.

Das von Johannes Balser gebrauchte Motto:Etsch schabe Rübchen" will übri­gens auch ich auf Alle bezogen wissen, welche sich an der gedachten Veröffentli­chung betheiligt haben.

Der Gr. Beigeordnete Heinrich Nürnberger.

212) Reiskirchen.

Tran' schau' wem?

Auf die in Nr. 7 des Auzeigeblattes vom 22. Januar von Joh. Balser von hier ge­schehene Veröffentlichung diene kurz das Folgende:

Ich würde diese Veröffentlichung ihrer Wertblosigkeit und Unwahrheit wegen gänz­lich unbeachtet gelassen haben, wenn nicht der Eingang derselben ein mir unterlegtes Motiv enthielte, wodurch meine Stellung als Gr. Beigeordneter entwürdigt wird, was ich mir nicht gefallen lassen kann, vielmehr die zu meiner Salisfaction füh-

und Wassertrinken ist Jedem erlaubt.

Wer ist denn eigentlich jener Johannes Balser? Ein Werkzeug des Gr. Bürger­meisters Schäfer und ein Feind von mir. Daher trau' schau' wem? Letzterer ist es ohne allen Grund, während ich dem Ersteren freilich in Bezug auf seine dienst­lichen Obliegenheiten bei dem Gemeinde- rath re. manchen Vorhalt habe machen müssen, weil ich dies meiner Stellung als früherer Gemeinderath und jetziger Beige­ordneter schuldig zu sein glaubte. Die einzige Wahrheit der von Schäfer gesche­henen hier in Rede stehenden Veröffent­lichung besteht darin, daß ich bei ber

renden geeigneten Schritte unternehmen den muffen, ohne gug uiwot werde. Noch niemals habe ich den leisesten j Abschrift genommen und daß er ock Versuch gemacht, die Behörden täuschen i dann dem Johannes Basier zum Zwecke zu wollen. Wegen Rachsuchens um eine! boöücher VerbreNung behändigt hat , Dienststelle braucht man sich nicht zu schä- durfte in firner CteUung G. 9

men. Wo Dienststellen zu vergeben sind, da meister nichts weniger als schon zu be i e melden sich öfters Viele, denn Suppliciren si'i"; - und mit welchem Namen dann diese Handlung zu bezeichnen wäre, wenn sie als Rache dafür erscheinen soll, daß ich dem Gr. Bürgermeister Schäfer 5 fl. auf die Gemeindekasse dekretiren sollte, ich dies aber nicht gethan habe, weil ich eS mit meinen Pflichten nicht vereinigen konnte, das kann jeder Unbefangene sehr leicht er»

Gießen.

183)

Dienstag den 8. Februar

Abends von 6 bis 12 Uhr :

im Saale des Prinzen Carl.

Wreisvertheilmrg für die schönste und die originellste Maske, worüber drer unpartheiifche Männer entscheiden, in 30 und 20 Prozent der reinen Einnahme bestehend. An der Kasse Zahlung von 12 kr. für iede Derson. In den Saal werden nur Masken eingelassen, dagegen haben zur Gallene auch Unmaskirte Zutritt. Unanständige Masken werden zurückgewieftu. Der Tanz findet nur tat georvnerek Colonne Statt. Die Demaskirung ist erst nach erfolgter Krönung der beiden Masken, welche aus en b^E^^skeÄt^Eest in anderen Städten schon seit Jahren die heitersten und genußreichsten Abende, und wir laden daher Alle, denen Scherz und frohe Laune inncwohnt, ein, sich bei dieser Maskerade zu bethelligc .

Billets ä 12 kr. sind, außer an der Kaffe, auch noch in Lit. B. Nr. 7972 in der Loerdengasse zu haben.

Der Vorstand des Lrebhaber-Theaters.