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2492) Gießen. Das von Heern Baurath Laubenheimer bewohnte Fa- milienlogiS in meinem Nebenhanse ist bis 1. März 1854 vaca»! und weiter ver- mieihbar. Dr. Weder 1.

2493) Gießen. Das von Herrn Friedrich Scheid seither bewohnte Logis, bestehend in einer Stube mit Cabinet, ver­schließbarer Küche, Keller und Kammer, ist anderweit zu vermiethen und Anfangs März zu beziehen.

I. Friedel, Reichensand.

2483) Gießen. Eine gut mödltrte freundliche Stube mit Eabinet ist zu ver- miethen bei

Marguth an der Stadtkirche.

24 iS) Gießen. Eine Stube mit Cadiuet iit auf dem Selterdberg an einen lebigen Heren zu veemiethen. Wo? sagt die Erpebition dieses Blattes.

2446) Gießen. Eine Stube mit oder ohne Model ist -u vermiethen bei

F. S e in mler, Materialist am Wallihor.

2303) Gießen. Ein 6^ oktavigeö vorzügliches C la vier ist zu vermiethen. Näheres bei der Erp dition d. Bl.

2489) Gießen. Bei C. Kraus­kopf in der Löwengasse, Lit. E. Nr. 125, ist ein Logis mit oder ohne Möbel zu ver- niieihen; auch ist daselbst ein Blechaufsatz auf einen Kochofen, Bettzeug, Schoorwolle, Hülsenfrüchte, Butler, Käse, Eicr, Zwie­beln, eingemachte Gurken, Braunkohlen, kleingemachtes Holz; sowie mehrere zum Schueidergefchäfl gebrauchende Artikel, als: Sassinet, Seide, Zwirn, Knöpfe, Emfaß- band, Scknur u. dergl. zu verkaufen.

2484) Gieß e n. Mehrere Elaviere und Sophas sind billigst zu vermiethen oder zu verkaufen bei

Marguth an der Stadtkirche.

Vermisch Le Nachrichten.

2490) Gießen. Im Ein- und Berkauf aller und neuer Kleider, als: Bur­nusse, Kaputzen, Röcke, Hosen, Westen, Hemden, Stiefel und Schuhe re, empfehle ich mich bestens.

Schneidermeister Frech.

2496) Gießen.

Anzeige für Oeconomen.

Der Inhalt einer Adlrittsgrube kann unentgeltich verabfolgt werden in Lit. B. Nr. 94.

2469) Gießen. Zu dem diesjah- riqen Wnrlerschlachten (resp. HauSmaunS schlachten) hält sich bestens empfohlen

Hartmann M ö h l am Wallthor.

2438) Gießen.

V e w e r b - V e r e i n.

General-Versammlung Samstag bett 3. Decembor Abends 7 Uhr. Tagesordnungr Wahl des Vorstandes und einiger anderer Gegenstände von Wichtigkeit.

Die Mitglieder deS Vereins werden ersucht, recht zahlreich sich ein- zusiuden.

Gießen den 28. November 1853. Der Vorstand.

2309) Darm st a d t

Allaemeine Nciiteitanstalt zu Darmstadt.

Diejenigen, welche der seit dem 1. Januar d. I. eröffneten, mit dem 31. De- cember d. I. zu schließenden 7. JahreSgetellschoft beizuireten oder Nachzahlungen auf frühere Einlagen zu leisten beabsichtigen, laden wir hierdurch em, solches vor Ablauf dieses Jahres entweder dahier bei dem Hauptbüreau der Anstalt oder auswärts bet den Herten Bevollmächtigten de, seiden*) zu bewerkstelligen.

Bis j.tzt zählt die Anstalt 5620 Mitglieder mit 9.412 Einlagen und einem effcctt- ven Einlagekapital von 548,182 fl.

Bei der mit der Anstalt verbundenen Depositenkaffe wurden seit Anfang d. I. bereits 326,900 fl. hinterlegt.

Darmstadt den 31. Oktober 1853.

Die Direclion der Allgemeinen Renlenanstalt.

*) In Gießen: bet Herrn Franz P eppler u. Comp.; in Lich: bei Herrn Gemeindeeinnehmer F uh r.

1810) Anzeige für Wruchleidende.

Detu Unterzeichneten, schon viele Jahre ausichließlich mit Heilung von Unter» leibsbrüchen beschäftigt, ist es gelungen, ein sicheres Heilmittel für dieses so lästige Liebel zu entdecken. Es ist nicht meine Sache, davon viel Rühmens zu machen, denn dieses Mittel empfiehlt sich durch seine überraschenden Wirkungen schon selbst. Ich halte es für Menschenpflicht, daS Mittel auch den entfernten Nebenmenschcn zugänglich zu machen. Da aber in öffentlichen Blättern für alle nur möglichen Krankheiten Heil­mittel angeboten werden, bei deren Gebrauch der Leidende sich oft bitter getäuscht fühlt, man also mit Recht gegen jedes neue Mittel mißtrauisch ist, so mache ich hier­mit Jeden darauf aufmerksam, daß man auf frankirte Briefe unentgeldlich ein Schriftchen von mir erhält, worin die Wirkung des Heilmittels, sowie die Heilmethode, gezeigt wird. Dem Schriftchen ist auch eine Sammlung von Zeugnissen aus ver­schiedenen Gegenden beigegeben. Bei diesem Anlässe warne ich Jedermann vor dem Betrüger" KaSpar Menet in Gais, welcher die Leidenden durch sein angebliches Heilmittel auf Die schamloseste Weise betrügt.

Damit die Leidenden dem Schreiben überhoben sind, so kann das besagte Schrift» chen gegen eine Porto-Entschädigung von 6 fr. durch die Expedition dieses BlatteS bezogen werden. Krilsi- Altherr, p^fr Bi-uckarst,

in Gars, Kt. Appenzell A. Rh. (Schweiz)

2494) Gießen. Ein Zapijunge, der! sogleich eintreten kann, witd gesucht.- hereö in Der Erprd. d. Bltts.

2466) Gießen.

Sonntag Den 4. Decem her Unterhaltung der Geselligkeit im Lcib'schen Sanle.

Anfang 7 Uhr.

Der Vorstand.

2498) Gießen. Im Verlage von Heyers Univers. Buchbandluitg (Ernst Heine.

mann) in Gießen ist erschienen und daselbst zu erhalten:

Cnrtman, Dr. W., Seminar-Director in Friedberg, Geschichtchen für Kinder, vorzuerzählen von Müttern, Geschwistern und Lehrern. Fünfte Auf­lage. 24 fr.

Stcrnfchild, Louise, kindliche Poe­sie e n |ür M ädchcn von 8 biS 12 Jahren. Eltern und Lehrern zur Beförderung und Veredlung kindlicher Phantasie empfohlen. 36 fr.