53

Angenommene und abgereiste Fremden vom 27. bis 29. Januar 1852.

Priv. Geiß, Nazareni is u. Werner ». Büchers, Pfau v. Marburg u. Nuß­bach o. Homberg; Hm. Kfl. Rühl o. Homberg u. Oppenheimer v. Ernst­hausen; Hr. Rausch, Sped. ». Groß-ichen.

Im Parmstädtcr Haus: Hrn. Gschstsl. Sänger, Becker, Theis, Hof­fer u Schmidt' v. Gönnern, Seip v. Ruppersburg, Baum v. Niederweihm, Dittmar u. Schäfer v. Höringshausen, Rollner v. Holzmühl; Hr. Büdel, Hndlsm v. Dillingen; Hr. Efchle, llhrm. v. Fortwangen; Hrn. Gfchftsl. Weber, Wild u Mandler v Ochsfor^ Winter v. Ernstheim, Fuß v. Bat­tenfeld u. Greb v. Aschaffenburg; Hrn. Äst. Schort v. Hamburg u. Wim­mer v. Mühlheim; Hr. Beck, Oec v. Limburg.

Im Stern: Hr. Moog, Oec. v. Gedern; Hr. Sippel, Mus. v. Michelsrohrbach; Hr. Freitag, Bürgermstr. u. Hk. Hecker, Hndlsm. v. Geismar; Hrn Hndlsl. Thais v. Rednau u. Jung v. Mllingen; Hr. Ram, Brgrmstr v. Rennertehausen; Frl Wilker v. Wolfsangen; Hr. Mastnp, Fleischer v. Brembaritsch; Hr. Honig, Feilhauer v. Ovenhausen.

In den Privathäusern.

Bei Hrn. Lehr. Ubrich: Frl. Jökel v. Altenschlirf. Bei Hrn Gg. Dusch: Hr. Flick, Bäckermstr. v. Grünberg. Bei Hrn. Ferd. Mepcr: Hr. Haus, Hndlsm. v. Bürgel. - Bei Hrn. Botenmstr. Schlatter: Fr. Knauff v. Marburg. Bei Hrn Kaufm. Windecker: Hr. Keudei, Oec. v Liederbach u. Hr. Klingelhöfer, Ober-Pfarr. v. Butzbach. Bei Hrn. Cand Dölp: Hr. Welker v. Friedberg

In den Gasthäusern.

Im Einhorn: Hr Klör, Osstz. v. Pforzheim; Hr. Häuser, Rent. v. Leipzig; Hr. Borgund, Reg v. Straßburg; Hr. Heidefuß, Hüttenbes. v. d. Friedrichsbütte; Hr Hagedorn, Priv. v. Dresden; Hr. Wagner, Rent. v. Cöln; Hrn. Bart. Brandt u. Lause v. Berlin; Hr. Weller, Part. v. Hannover; Hr. Splement, Rent v Paris; Hr Maurer, Adv. v. Erfurt; Hr. Gredner, Part. v. Haarburg; Hrn. Kfl. Mommer v. Eöln, Jllich v. Frankfurt, Grollhardt v. Berlin, Wurster v. Mannheim, Schäfer v. Stainz, Löchner v. Wien, Capelles v. Landau, Holzwardt v. Frankfurt. Schmidt v. Schwelm, Kaufmann v. Iserlohn, Janson v Leipzig, Lion v. Frohnhausen, Streitberg v. Leipzig, Henneberger v. Düsseldorf, Schlosser v. Frankfurt, Emmerli"g v. Haag, Münch v. Dalken u. Kratz v. Frankfurt.

Im Rappen: Hr. Stockmann, Fabr. v. Cannstadt; Hr. Mohr, Stud. v. Frankfurt; Hr. Waperhahn, Gutsbes. v. Wildungen; Hr. Siehl, Oec. u. Hr. Drittlcr, Bang. v. Hamburg; Hr. Zeiller, Habr. v. Cassel; Hr. Liemen, Mal. v. Mainz; Hr. Leonhard, Part. v. Caffel; Frl. Braun v. Neuwied; Hrn. Kfl. Straus v. Amöneburg, Haas v. Rödelheim, Helm v Berlin, Flörsheim v. Wetzlar, Ritter v. Offenbach, Graß v. Darm­stadt, Nickel v Herborn, Caum u Kortell v. Frankfurt, Klein v. Buchenau, Wepmann v. Aachen, Hapl v. Mapen, Adler v. Hamburg, Böit v. Frank­furt, Koberlin v. Kempten. Albrecht v. Mainz, Königsberger v. Berlin, Langheinrich v. Schlitz u. Fuchs v. Mannheim.

Im yrinj Carl: Hrn. Metzg. Jökel v. Großerbach, Würth v. Wü­sterrod, Spamer u. Rühl v. Schotten; Frl. Eickemeier v. Friedberg; Hrn.

CsseNhshN-Zrüchtbriefe sind zu haben bei G. I». Drühl I.

am Kanzleiberg.

Gold- und Silber -Cours vom 29. Januar 1852.

Gold.

fl.

kr.

Silber.

fl.

kr.

Diverse Actien und

Loose.

Brief

Geld

Piste

len .....

9

40

Laubth., ganze . .

Kurhessische Loose

. . .

337.

337,

Fr.

Friedrichsdor . .

9

58-/,

Preuss. Th al er . .

1

457,

Sardinische Loose . .

--

37",

Holl

10 fl. Stücke . .

9

52

5 Frankenthaler . .

2

22'/.

Cöln-Aachen . . . .

Ran,

-Ducaten ....

&

38

Hochhaltig Silber . .

24

32

Cöln-Minden . . . .

. e

HO

109

20 F

rancs-Stücke . .

9

30-/,

Gering- u. mittelh. .

__

Ludwigs!,.-Bexbach . .

897,

Souverains. . . al Marco . . .

11

381

55

Frdr.-Willis.-Nordbahn

A. Sulzbach,

407, kler.

40

Gold

Disconto 2 Geld.

beeid. Ms

Verschiedenes über äußere Verhältnisse hiesiger Volks­schulen,. besonders der Mädchenschulen im ehemals Os- wald'schen Garten.

Schon längere Zeit geht man mit dem Gedanken um, mancherlei Zustände !und Verhältnisse hiesiger Volksschulen, soweit es die Verwaltung betrifft, zu veröffentlichen, um das Publikum darüber aufzuklären, indem die Erfahrung gelehrt hat, daß demselben sehr Vieles davon ganz unbekannt ist, und manches falsche Urtheil, manche irrige Meinung dadurch entstand. Auf mehreren Seiten besteht die Psticht, den Bedürfnissen der Schulen soweit möglich ab- znhelfen oder doch solche Abhülfe zu veranlassen. Es sind auch schon oft von Lehrern mündlich und schriftlich Dcsiderien angegeben worden; aber gewöhnlich dauerte es nicht ein Jahr, sondern meh­rere, biS man sich bewogen fand, nur die entfernteste Rücksicht dar­auf zu nehmen; man half angegebenen Ucbelständen fast immer nur theilweise ab, oder gar nicht, und auf die meisten schriftlichen Eingaben erfolgte nicht einmal eine Antwort, weder eine zusagende, noch abschlägige. Wohl zu bemerken ist aber, daß hier nicht von persönlichen, sondern nur von solchen Anliegen und Verlangen der Lehrer die Rede sein kann, welche im Interesse der Schule und

Schuljugend liegen. Wir wollen nun mehrere dieser Uebelstände berühren, unter anderen einen , der im Winter wieder besonders fühlbar wird. Den sämmtlichen Lehrern an städtischen Schulen liegt die Pflicht ob, ihre Sckullokale auf eigne Kosten zu Heizen, wofür, wie man sagt, ihnen ein Theil der Besoldung veranschlagt ist. An und für sich leuchtet schon jedem Unbefangenen ein, wie leicht diese Einrichtung zu Klagen Veranlassung geben kann, indem man bald diesem, bald jenem den Vorwurf macht, er heize seine Schulstube nicht warm genug aus nahe liegenden Gründen. Noch schlimmer aber ist der Umstand, daß nur ein Lehrer seine Wohnung im Schulhause hat; alle übrigen wohnen mehr oder minder entfernt davon. Sie sind also genöthigt, zum Anmachen des Feuers sich Personen anzunehmen, denen sie ihr Brennmaterial geradezu preis- gcben müssen. Hierzu kommt, wenn die Person, welche das Feuer anmacht, sich wieder entfernt, so erlischt dasselbe bisweilen, und die Kinder finden eine kalte Stnbe, worüber in der Thal schon oft ge­nug Verdrießlichkeiten entstanden. Vielleicht ist es auch nicht ohne Gefahr, die angeheizten Zimmer ohne alle Aufsicht zu lassen, und ; wirklich kam es im vorigen Winter vor, daß die im Zimmer vor­handenen Brennmaterialien, da hierauf Niemand achtete, anfingen zu glühen. Man hätte riesen Mißständen leicht vorbeugen und