Ausgabe 
28.8.1852
 
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Feilgeboten.

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Gießen.

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gegen Hals- und Brustbeschwerden, als Husten, Schnupfen, Katarrh und Heiserkeit, giebt es nichts Besseres, als sie durch ihre Wirksamkeit rühmlichst bekannten sog. Hustentabletten von H. Wen; in Wiesbaden Werden verkauft in allen Städten Deutschlands, in Gießen bei Hopfner-Dannenberg,

Eondiior.

1775) Gießen. Wein von ver­schiedenen Jahrgängen, sehr gut und äußerst billig, empfiehlt L. Hauß,

Sit. A. Nr. 136 am Wallthor.

17410) Gießen. Vor­züglichen 1849t Aepfelwein und achtes bayerisches Vier empfiehlt

L. Jahreis.

1771) Gießen. Bei Schlosser Lang ist ein Haufen Dünger zu verkaufen.

1769) Gießen. Ein Haufen Dün­ger ist zu verkaufen bei

Carl Engel in der Löwengasse.

170) Gießen. Neue (1852t) holländische Voll­häringe sind wieder angekom­men und werden gegen die vorige Sendung weit bil­liger abgegeben bei

L. Jahreis.

1772) Gießen. Ich empfehle mich einem geehrten Publikum mit meinen schon längst anerkannt guten Offenbacher Pfeffer­nüssen, magenstärkendes Magenbrvd, Acker- mänutschen Brustpapilloten, ächten Nürn­berger und Baseler Mandellebkuchen, und noch mehreren anderen Eondiiorei'Waaren.

Meine Bude ist vor dem Neustädter Thor, jenseits der Lahn, mit Firma:

Ur ff und Sohn, Conditor.

1779) Gießen. Herr Hofgerichts- Director von Hel molk beabsichtigt einen Theil seines Gartens am Leihgesteruer Weg adtheilungShalder auf mehrere Jahre zu verpachten. Liebhaber dazu können sich an mich wenden und die näheren Bedingun­gen bei mir einseheu.

Gießen den 26. Äugust 1852.

Im Auftrag:

C. Weidig, Feldgeschworner.

1777) Gießen. Meine, im Neuen­weger Feld gelegenen, 123/, Morgen hal­tenden Grundstücke, bin ich Willens mit zwei Theil der Schäferei, sowie mehrere Aecker und Wiesen im Wallpförter und Reu­städter Feld, auf 6 Jahre zu verpachten.

Emil Loos.

Zn vermiethen.

1623) Gießen. Auf dem Selters­weg ist eine Familienwohnuug, bestehend aus drei Stuben re., sowie auf den nächsten Cours ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres ist in der Redael. d. Bltts. zu erfragen.

1726) Gießen. In Lit. C. Nr. 170 in der Kaiharinengasse sind zwei Fa- milieuwohnungen zu vermiethen und den 1. Oktober zu beziehen.

Daniel Weißmüller.

166/1) Gießen. Eine Familien- wohuuug, bestehend in drei anelnander- stoßenden Stuben, Küche, Keller, Boden und Holzplatz, alles verschließbar, ist zu vermiethen und im Oktober zu beziehen bei I a k o b B o g t, Bäcker.

1756) Gießen. Auf dem Selters­weg ist ein Hinterhaus zu vermiethen und das Nähere in der Erped. d. Bltts. zu erfragen.

1760) Gießen. DaS bisher von Herrn Affessor H ar bordl bewohnte Logis bei Dotenmeister Schäfer's Witlwe auf dem Seltersweg ist anderweit zu vermiethen.

1761) Gießen. Der untere Stock in dem gewesenen Wagner Mühlich'schen Hause, welcher sich zur Werkstälte eines Bauhaudwerkers eignet, nebst einer Fami­lienwohnung im zweiten Stock, ist zu ver­miethen bei Jacob Wirth.

1735) Gießen. In dem Herbert'- schen Hause in der Neustadl ist der erste und zweite Stock, bestehend in 4 Stuben, Ladeneinrichtung, Kammern, Speicher, Keller und Holzstall zu vermiethen. Näheres bei

Ernst Wallenfels. |

1781) Gießen. Bei C. Krauskopf in der Löwengasse ist eine Familienwohnung, sowie ein Logis für 2 Personen, zu ver­miethen ; auch sind daselbst mehrere Betten zu verkaufen.

1750) Gießen. Bei Kürschner Köh­ler auf dem Kreuz ist eine kleine Familien- wohnung, auf die Straße gehend, zu ver­miethen und den 25. September bestehbar.

1662) Gießen. Eine kleine Fami- lienwobuuug ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Friedrich Stoß

am Asterweg.

1778) G'i eßen. An eine stille Fa­milie ist ein Logis mit Zugehör zu ver­miethen und gleich zu beziehen, in der Hintergasse bei Ehr. Schopbach, Schrej- nmneifter.

1763) Gießen. Bei H. Lampus in der Sonne ist eine freundliche Familien- wohnung zu vermiethen und sogleich be­ziehbar.

1768) Gießen. Ein kleines Fami- lien-Logis ist zu vermiethen bei

Carl Engel in der Löwengasse.

1770) Gießen. Eine Famllienwoh- nung im 4. Stock, bestehend in 2 Stuben, Küche, Keller und Holzplatz, ist zu ver­miethen bei Georg Lampus,

Lit. C. am Kreuz.

Vermischte Nachrichten.

1780) Gießen. In der Nahe des Seltersthors ist ein Uebergangs-Skeeg über die Wicseck, durch die Wiesen nach dem Altenfeld, erbaut worden, der den hiesigen Einwohnern von wesentlichem Nutzen ist und auch wirklich sehr viel begangen wird. Derselbe wurde rein aus Privatmitteln hergestellt, jedoch sind dieselben nicht hin­reichend genug, um die Kosten vollständig zu decken. Es ergeht daher an die Be­wohner der Stadl das Ersuchen, dieses Unternehmen durch fernere Geldmittel noch zu unterstützen und etwaige Beiträge dem Feldgeschwornen Herrn C. Weidig, der die Güte hatte, sich mit Herrichtung d!eses Steegs zu beschäftigen, zu nbermachen.

1774) Gießen. Ein weißes Ta­schentuch mit gestickten Ecken ist am ver­gangenen Sonntag von Wicseck nach Gießen verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine gute Beloh­nung an die Redact. d. Bltts. abzugeben.

1762) Gießen. Unterzeichnete em­pfiehlt sich im Wollstreichen, sowohl alter als neuer, bestens.

E. Horeyseck, Dreihäusergasie, Nr. 35.