Ausgabe 
28.7.1852
 
Einzelbild herunterladen

393

Vermischte Nachrichten.

1*173) Gießen.

Die von der Großherzoglich Hessischen Regie­rung concessionirte

Hauptagentur

des Hauses F. I. Wichelhaufen

et Comp. in Bremen,

Lindenplatz Lit. 81. Nr. 27 in Gießen, sowie Rheinstraße Nr. 497 in Main; empfiehlt sich zum 8Ibschlusse von Ueberfahrtsverträgen nach allen Häfen Nord- und Süd-Amerikas.

Die Agentur übernimmt Passagiere frei von den verschiedenen Sammelplätzen bis zu den überseeische» Häfen und erhalten dieselben bis zu ihrer Einschiffung Frühstück, Mittag- und Abendessen, so wie freies Logis. Auf dem Seeschiff Morgens und Abends Kaffee oder Thee nebst Butter und Brod, Mittags ein halb Pfund Ochsen­oder Schweinenfleisch nebst reichlichem Gemüse, welches gekocht und von bester Qualität verabreicht wird.

Da die Prciße möglichst billigst gestellt, die Passagiere außer der bedungenen Accordesumme durchaus keine Ausgaben irgend einer Art zu machen haben, so glauben wir behaupten zu dürfen, unsere Beförderungsweise die reellste, billigste und bequemste nennen zu dürfen.

Nähere Auskunft in Gießen Lindcnplatz Lit. 81. Nr. 27, so wie auf frankirte Anfragen, wird auf'S Bereitwilligste ertheilt.

Gießen den 10. März 1852. Der conzessionirte Großh. Hess. Hauptagent

Sandl.

1303) Gießen.

Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.

Samstag, den 31. d. Mts., wird die Gesellschaft ihre Generalversammlung zu Bad Nauheim im Teichhause halten. Außer den Mitgliedern der Gesellschaft sind auch alle Freunde der Naturwissenschaften willkommen.

Wer Vorträge zu halten beabsichtigt, wird gebeten, Gegensiaud und ungefähre Dauer derselben, wo möglich, vor der Versammlung dem Director, Herr Geh. Rath v. Ritgen dahier, oder dem Unterzeichneten anzuzeigen.

Die Versammlung beginnt Vormittags 10 Uhr und endet mit einem gemein­schaftlichen Mittagsmahle, zu welchem von den Theilnehmern der Versammlung auch Damen eingeführt werden können.

Gießen den 18. Juli 1852. Dr. Weber, sen.

1503) Gießen.

Concessionirte Hauptagentur zur Beförderung von

Auswanderern nach Nord-Amerika

von I. G. Mppel w MeHem,

mit freier Fahrt von Gießen bis Bremen, freiem Nachtquartier in Hameln, und während des Aufenthalts in Bremen mit 2 (Str. Freigewicht für eine erwachsene Person und 1 (Str. für Kinder von 1 bis 10 Jahren.

Die Reise nach Bremen wird bequem in 2 Tagen bewerkstelligt und erfolgt die Uebernamhe unter den billigsten Bedingungen.

1528) Gießen. Ein gesitteter Junge kann als Scribent Beschäftigung finden. Bei wem? sagt die Erpedition dieses Blattes.

1510) Gießen. 17 Theaterbillets sind verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dieselben gegen eine gute Be­lohnung an die Redact. d. Bl. abzugeben.

1555) Gießen.

Theater-Anzeige.

Die Vorstellungen im Sommer-Theater auf dem Loos'schen Felsenkeller begin­nen Donnerstag den 29. Juli In der Woche ist der Anfang um 6 Uhr und des Sonntags um 5 Uhr. Das Nähere be­sagen die Theaterzettel.

Bei diesem Unternehmen wage ich es, um die gütige Theilnahme des geehrten Publikums ergebenst zu ersuchen.

A. Spahn.

1557) Gießen. Ich verfehle nicht, ein verehrlicheS Publikuni auch dieses Jahr wieder auf meine Bohnen-Schneidmaschine aufmerksam zu machen. Bestellungen wer­den bei Herrn Joh. I ugHardt auf dem SelterSweg und bei Herrn Ehr. Jug- h ardl in der Wallthorstraße angenommen.

Daniel Stamm.

1561) Gießen. Ein schwarz seidener Shawl ist vergangenen Sonntag auf dein Wege von Gießen nach dem Hardthofe ver­loren worden. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Belohnung an die Expedition dieses Blattes abzugeben. Zugleich wird Jedermann vor dem Ankäufe dieses Kleidungsstücks gewarnt.

1559) Gießen. Die Wirthschaft auf dem Hcycr'schen Felscukellcr ist bis auf Weiteres geschlossen.

Gießen den 27. Juli 1852.

W. Jacobi.

1538) Gießen.

Photographie auf Glas.

Durch diese »tue Verbesserung in bet Photographie bin ich im Stande, Abdrücke auf Papier von großer Schärfe und Fein­heit (ohne Retouche) anzusertigen. Der Preis eines Portraiis ist von 3 bis zu 5 fl. Meine Wohnung ist bei Herrn Botenineister Lehr und mein Aufenthalt noch bis zum 8 August d. I. L. L i e b i ch.

1481) Mainz.

1 Agentengesuch.

Ein Auswanderer-Besorderungs-Geschäft, welches im Großherzogihum Hessen con- i cessionirt ist, reichlichen Zuspruch genießt und der Art betrieben wird, daß Auswan­derer jeder Gegend sich mit Vortheil des­selben bedienen können, und für welches ' leicht zu arbeiten ist, wünscht an einigen , Orten Oberhessens, namentlich in Alsfeld, ! Lauterbach, Schlitz und Biedenkopf, tüchtige Agenten, welche die gesetzliche Caution von I 500 fl. zu leisten bereit find.

Offerten werden unter der Chiffre H. poste restante Mainz erbeten.