Ausgabe 
28.4.1852
 
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875) Frankfurt a. M.

Auswanderer-Beförderung bircct von Frankfurt a. M., Diebrich a. Rh. nnd Prcmen nach

lew-York, Baltimore, Quebec, Fliiladelpiila,

Iew - Orleans, Texas, Australien etc.

Zu den reellsten Preisen, und ab Bremen einschliesslich guter und reichlicher Beköstigung.

Zur Ausfertigung bündiger Schiffs Contracte, empfiehlt sich, beste und pünktliche Beförderung zusichernd, der von dem obrigkeitlich angestellten und beeidigten Schiffs-Makler F. W- deck er .jun. in Bremen , ' Bevollmächtigte

F. C. A. Römheld

in Frankfurt am Main, Fahrgaffe No. I, an der Brücke.

Größere Gesellschaften werden bis Bremen begleitet.

Für diejenigen Personen, welche nach den nordwestlichen Staaten Amerika's zu reisen beabsichtigen, z. B. Buffalo, Chicago, Detroit, Cleveland, Milwaukie und Iowa, ist es zweckmäßig und viel billiger sich nach Quebec einzuschifsen, wo sie von dem Bremer Consul empfangen und nach den benannten Plätzen billiger als von New- - Uork befördert werden. ,

Entkommener Hund.

Gießen. Am verflossenen Donnerstage den 22. April ist ein junger Hühnerhund, jetzt 10 Wochen alt, braun von Farbe, langer Ruthe mit weißer Spitze, mit bis zur Hälfte weißen Vorderbeinen, weißer Brust, weißen Hinter­füßen und aus der Ruthe eine etwas haarlose Stelle, in hiesiger Stadt entkommen. Derjenige, welcher nähere Auskunft darüber ertheilen kann, wird ersucht, dieselbe au den Ausrufer Hrn. Moll dahier oder an die Expedition d. Bl. abzugeben. Man ersucht die Großh. Bürgermeister, Vorstehendes gefälligst zur Kenntniß ihrer Ortsangehö­rigen mit dem Bemerken gelangen zu lassen, daß demjenigen, welcher zum Habhastwerden dieses Hundes genügende Auskunft ertheilen kann, eine angemessene Belohnung zugesichert werde, indem dem Vernehmen nach dieser Hund entwendet und aus einem Orte im hiesigen Regierungsbezirke ins Futter gegeben worden sein soll.

Gießen den 27. April 1852.

880) Gießen.

TurnschuLe für Knaben und Mädchen Kc.

Eröffnung deö SommercursuS Montag d e n 3. M a i.

Die verehrten Eltern, welche ihre Kinder an diesem Cours Theil nehmen lassen wollen, bitte ich um bald gefällige Benachrichtigung, und nehme ich diese in meiner Wohnung in der Weidengasse, oder in dem Turn­locale daselbst, entgegen.

Bemerken muß ich, daß die Einrichtung so getroffen ist, daß sowohl die Knaben, als die Mädchen von jeder «schule getrennt unterrichtet werden. Den Lehr- und Stun­denplan bin ich bereit den verehrten Eltern zur gefälligen Einsicht mitzutheilen.

L. C. Rübsamen, Turnlehrer.

879) Darmstadt.

Druck- und Färberei

neigten Berücksichtigung; es werden darin alle Wollen-, Halbwollen- und Baumwollen- Stoffe in allen Farben gefärbt, auch kön­nen dieselben nach Wunsch gedruckt werden.

Diejenigen Damen, welche Gegenstände durch mich gefärbt zu haben wünschen, be­lieben dieselben im Hause des Hrn. Kauf­mann Heichelheim, eine Stiege hoch, abzugeben.

i Darmstadt im April 1852.

I. G. Naumann.

Für gegenwärtige Saison empfehle ich 807) Gießen. Bei Kaufmann Gg. meine Druck- und Färberei zur ge- Böhm ist eine Lehrlingsstelle zu besetzen.