Ausgabe 
25.9.1852
 
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1832) Gießen.

Versteigerung von Immobilien. Montag den 25. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen, nach stadtgcrichtlicher Weisung, auf hiesigem Rathhause nachstehendede, m Jacob Schmuck dahier gehörige Immobilien, als:

19Q Klafter Hofraithe am Teufelslust­garten, bestehend in halbem Haus, Hofraum, Grabgarten und Mist­stätte,

153Q Klafter Acker am Altenfeld auf das Bruch,

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. September 1852.

D.r Bürgermeister Hch- Ferber.

F e i l g e b o t e n.

1880) Gießen. Dem geehrten Publikum macke ich die ergebenste Anzeige, daß ich eine Auswahl fertiger Herrenkteider, dauerhaft und schön, ganz nach

neuestem Fayon gearbeitet, unterhalte, auch solche auf vorgängige Bestellung und beliebige Wahl der Stoffe nach bestimmtem Maaß schnellstens liefere. Da ich nur gegen Baarzahlnng ver­kaufe und die Stoffe dircct von den Fa­briken beziehe, so ist cs mir möglich, die Preise äußerst niedrig zu stellen; nament­lich kann ich für bevorstehenden Herbst und Winter anbielcn: Röcke und Paletots von 6 bis I« fi.; Ueberzieher, ganz mit Wolle gefüttert, von 9 bis 20 fl.; Hosen von 2 bis 10 ft.; Westen von 1 sl. 12 fr. bis 8 sl Knadenanzüge verhältnißmäßig billiger.

Gießen, September 1852.

Jean Retter, Wettergasse Lit. D. 29.

1911) Gießen. Ein % Morgen und 12 Ruthen haltender Garten mit einem Häuschen, vor dem Neustädler Thor, ist aus freier Hand zu verkaufen und das Nähere bei der Erpedilion dieses Blattes zu erfahren.

1803) Gießen.

Mahl- und Delmrrhle.

In der Provinz Oberheffen, in der Um­gegend von Frankfurt und Hanau, ist eine mit geräumigem großen 2 stockigen Wohn­haus verbundene M a h l - und Ö e l m ü h l e nebst den erforderlichen Oeconomiegcbäuden und ohngefähr 10 Morgen, größlentheils m der Nähe des Olis gelegenem, vorzüg­lich gutem Garten- und Ackerland, unter

annehmbaren Bedingungen zu verkaufen, oder auch gegen vollständig genügende Sicherheit zu verpachten. Die Gebäulich­keiten sind alle in gutem Zustande. Die in: Innern mit eisernem 'Triebwerk ver­sehene Mahlmühle hat zwei Gänge, und die Oelmühle beschäftigt eine Doppelpresse. Die sämmtlichen Werke sind neu und vor­züglich gut gearbeitet, und in jeder Be­ziehung ihrem Zweck entsprechend. Außer­dem hat die Mühle das ganze Jahr hindurch das erforderliche Wasser, und ist, damit der beiderseitige Geschäftsbetrieb bei strenger Kälte leine Unterbrechung erleidet, mit einer heizbaren Radstube versehen.

Nachträglich noch die besondere Be­merkung, daß die Mühle sogleich bezo­gen werden kann.

Auf frankirte Anfragen ist das Nä­here bei der Erped. d. BlltS. zu erfahren.

Zu vermiethen.

1929) Gießen. Bei PH. Becker in der Weidengasse ist eine kleine Familien­wohnung zu vermiethen.

1931) Gießen. Die 3. Etage in dem ehemaligen Gasthaus zum Löwen ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Gg. PH. Gail.

1898) Gießen. In Lit. C. Nr. 124 in der Löwengasse sind mehrere Logis zu vermiethen und ist das Nähere bei Philipp Bogt auf dem Neuenweg zu erfahren.

1928) Gießen. Eine Familienwoh- nung mit der Aussicht auf die Straße, ist zu vermiethen und bald beziehbar bei

Hartmann M ö h l in der Wallthorstraße.

1927) Gießen. Eine Familienwoh­nung im unteren Stock meines Hauses, be­stehend aus zwei Zimmern und Kabinet, Küche, Keller und Holzstall, ist zusammen oder auf Verlangen auch getrennt zu ver­miethen bei Eonrad Gerhard

in der Mühlgasse.

1919) Gießen. In Lit. A. Nr. 12 auf dem Kirchenplatz ist eine Familicnwoh- nung mit oder ohne Möbel zu vermiethen und alsbald beziehbar.

Christian Vogt in der Traube.

1916) Gießen. Eine kleine Fami­lienwohnung, bestehend in einer Stube, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz, ist zu vermiethen und gleich zu beziehen bei

Daniel Weißmüller in der Katharinengasse.

1921) Gießen. Ein großer geräu­miger Keller ist zu vermiethen bei

B. Ganß.

1923) Gießen. In dem Scheld'- schen Hause auf dem Neuenweg sind zwei Stuben mit den nöthigen Räumlichkeiten zusammen oder auch getrennt zu vermieden.

1918) Gießen. Ein kleiner Keller ist zu vermiethen bei

Philipp Oppermann.

1883) Gießen. Bei E. Strack ist ein kleines Logis zu vermiethen und wird namentlich auf eine stille Familie oder einzelne Person restectirt.

1913) Gießen. Bei Schlosser Lang ist ein Logis zu vermiethen.

1920) Gießen. Eine Familien« Wohnung, bestehend aus zwei incinander- geheuteu Zimmern mit großem Kabinet, Küche, Kelter, Holz- und Bodenkammer, sehr freundlich, mit der Aussicht auf den Kirchen- und Lindeiiplatz, ist zu vermiethen und gleich beziehbar bei

K. Roloff, Eck am Lindenplatz.

1932) G icßen. Ein Hinterhaus, mit der Aussicht auf die Straße, ist zusam­men oder getrennt zu vetuiietbcn und bis October zu beziehen. Das Nähere in der Erpedition dieses Blattes.

1833) Gießen. Eine Familien­wohnung, sowie ein möblirtes Zimmer, sind in meinem. Hause zu vermiethen.

Dr. Mettenheimer.

Vermischte Nachrichten.

1881) Gießen.

Tanzunterrichts - Anzeige.

Die seither in Gießen bestandene Ein­richtung, die Kinder, sonne Andere während des Sommers im Tanzen zu unterrich­ten, ist schon lange als für Gesundheit und den übrigen Unterricht nachtheilig erkannt worden, und habe mich daher entschlossen, im bevorstehenden Winterhalbjahr einen Tanzunterricht zu eröffnen, mit welchem auch zugleich angemessene gymnastische Hebungen verbunden werden sollen, die zur Kräftigung und Haltung des Körpers beitragen. In Frankfurt und Darmstadt bildete ich mich in Ertheilung des Tanzuulerrichts aus, war in ersterer Stadt längere Zeit als Hilfs­lehrer thätig, und darf daher die Hoffnung hegen, daß mir recht viele hiesige Eltern ihre Kinder zu diesem Unterrichte anver- trnueu. Mit dem 11. October wird der Unterricht seinen Anfang nehmen und bitte ich Anmeldungen bis dahin in meiner Woh­nung, Weidengasse Lit. B. Nr. 79%, in der Heyer' scheu Behausung abgeben zu wollen. C. Rübsamen,

I Turnlehrer.