Ausgabe 
25.2.1852
 
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7 Stück Eichen-Baustämme, 308 Cu- bikfuß enthaltene.

Die Zusammenkunft ii't im Eselsweg.

Langgöns am 18. Februar 1852.

Der Bürgermeister Dem.

333) Atz b ach.

Dienstag den 2. März d. I., Morgens nm 10 Uhr, werden im Atzbacher Gemeindewalde

74 Stämme Eichen Bau- und Werk- Hol,, 2310 Cndikfuß haltend, und 7'/4 Klafter Stöcke, der Versteigerung ausgesetzt.

Atzbach den 20. Februar 1852.

Der Bürgermeister Colnor.

F e i l g e b o t e n.

319) Gießen In Lit. B. Nr. 31 ist ein Haufen Dünger zu verkaufen.

2283) Gießen.

Or. Suhl de Boiiteinards aroin« Kalinpasta kann jeder Haushaltung und Toilette mit Recht als das Beste empfohlen werden, was zur Cultur und Conservation der Zähne und des Zahnfleisches vor Händen ist, und unterscheidet sich diese Zahn-Seife (Pasta) auf das Vortheilhaf-j teste von all den verschiedenen Z a h n p u l - v e r n. Die alleinige Niederlage die­ses Artikels für Gießen und Umgegend be­findet sich bei C. Frech in Gießen, und kostet ein Packetchen (für einen sechsmo- natlichcn Gebrauch ausreichend) 12 Sgr.

331) Gießen. Ein ganz neues Sopha mit sehr schönem lieber,uq, sowie ein schon gebrauchtes, sind billig zu ver­kaufen. Wo? sagt die Erped. d. Vitts.

dekosten um/3 herabgesetzt, erlauben uns jedoch zu bemerken, daß wir bei diesen billigen Preisen die geschnittenen Hölzer nur gegen Zahlung verabfolgen können.

Warzen- und Kornklere sind stets bei uns zu haben, jedoch nur auf unse­rer Mühle.

Gießen den 25. Februar 1852.

Franz Peppler u. Comp.

339) Gießen.

Dürgergesellschaft.

Die ordentlichen und außeror- deutlichen Mitglieder der Bürger­gesellschaft I werden hiermit bezüglich des, den 29. d. M. im Leib'schen Saale abge­halten werdenden

MMskemhalls benachrichtigt, daß die ausgegebenen Ge- beimkarten im Interesse der Ordnung beim

312) Gießen.

Dung-Gyps

bester Qualität, per Malter 1 ft. 20 fr. in größeren Quantitäten billiger, per Centner 33 fr.;

Schmieöegeries

erster Qualität, per Centner 50 fr., bei größeren Parlieen billiger.

/ranz Hteppler & Camp.

Zu vermiethen.

332) Gießen. Auf dem Selters­berg, in der Nähe der Katholischen Kirche, ist ein Logis, bestehend aus 2 Stuben, 2 Kabinetten, Küche, Holzraum k. mit Garten- Vergnügen zu vermiethen und gleich bezieh­bar. Ausgeber dieses Blatts sagt bei wem.

329) Gießen. Zwei möblirte Zim­mer sind auf das nächste Semester zu ver- miethen bei P. Ehr. Franz, Schneidermeister.

326) Gießen. Der untere Stock in meinem elterlichen Hause hinter ber Kirche ist anderweit zu vermiethen;' auch kann auf Verlangen Stallung und der Garten dazu gegeben werden.

338) Gießen. In Lit. C Nr. 148 am Selteroweg ist eine schöne Stube glei­cher Erde, die sich zu einem Laden eignet, sogleich zu vermiethen.

Vermischte Nachrichten.

330) Gießen. Von beute an über­nehmen w r das Schneiden von Grobholi, zu '/2 Kreuzer per Ouadratfuß, das Schnei­den von Fournieren zu % Kreuzer per Ouadratfuß. Wir haben somit die Schnei­

Eintritt in den Saal an das bestellte Ball» fomite abgegeben werden müssen, einerlei, ob die Besitzer maskirt oder nnmaskirt er­scheinen.

Die Demaskirung findet auf ein zu ge­bendes Zeichen im Saale statt.

Das Mitbringen von Kindern ist im Sinne des §. 7 der Gesellschaftsstatuten durchaus unerlaubt.

Gießen, den 22. Februar 1852.

Für den Vorstand I. P. Möhl.

331) Gießen. Sonntag de« 29. Februar findet eine

Abeudunlberhaitttng des

Arbeiter - Gesangvereins bestehend in G saug und Tanz im Saale des Prinzen Carl statt, wozu man höflichst einladet. Eintritt 24 fr. Anfang Abends 7. Uhr.

Karten sind zu haben bei Gräf, bei Heinrich Hofmann, bei Schuhmacher Völker in der Löwengaffe, bet Knaus in der Hintergasse, bei H. Bach und an der Kasse. Das Comite.

320) Gießen.

Für Jrther- und Gnitarren-S'pieler.

Loos, Lakirer.

308) Gießen. Das bisher von Herrn Pfarrer L. Palmer bei mir bewohnte Logis ist zu vermiethen und kann bis zum 20. Mai bezogen werden.

Gg. Heinrich Lony.

306) Gießen. Eine Familienwoh- nung ist zu vermiethen Lit. A. Nro. 33 in der Hintergasse.

Unterzeichneter hat stets vvrrgthig und in Auswahl Zithern und Guitarren zu verleihen, und können auch sogleich Schulen uiid Musikalien käuflich dazu gege­ben werden.

Auch bringe ich mein Lager von Accordions mit dem Bemerken in empfehlende Erinnerung, daß am hiesigen Platze nunmehr ein Lehrer sich befindet, der Unterricht im Spielen dieses Instrumentes ertheilt. Da in großen Städten dies Instrument von Damen viel gespielt wird, so mache ich auch hier daraus aufmerksam.

Heinr. Rudolph

in der Sonne, Lit. B. Nr. 44.