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2318) Gießen.

K2K"Anzeige77U^

Den lieben freundlichen Bewohnern Gie­ßens die versprochene Anzeige, daß ich jetzt mit Sachen zum Photographiren versehen bin und daß ich, wenn auch sebr ungern, doch sehr bald von dem lieben Städtchen scheiden muß.

Agathe von Lettow aus Berlin, bei Handelsgäriner Schaum,

2287) Darmstad'.

Allgemeine Rentenanstalt zu Darmstadt.

Wir bringen hierdurch zur allqenieinen Kenntniß, daß Herr Gemeinde-Einnehmer A. Fuhr zu Lich mit der Verwaltung der Vevollmächtiglenüelle für Lich und llmgc- gend von uns beauftragt und zur Besor­gung aller mit dieser Stelle verbundenen Geschäfte ermächtigt worden ist.

Darmstadt den 9. November 1852.

Die Direction der Allgemeinen Nentenanstalt

Dr. H ü g e l.

2323) Gießen. In voriger Woche hat sich Jemand, vielleicht aus Versehen, erlaubt einem Hühnerhund ein s. g. Stripp-Halsband mit messingenen i Ringen auszuziehen; daß dieß leicht so hätte artsgelegt werden können, als habe er solches, oder wohl auch gar den Hühnerhund selbst, stehlen wollen und so zur Bestrafung hätte gezogen werden können, bedarf wohl kaum der Erwähnung. Indem man wohlmeinend vor einer* derartigen, so be­dauerlichen Vergessenheit warnt, macht man den Herrn Thäter sowohl auf die Folgen als auch darauf aufmerksam, daß, ffflls er wieder in ähnliche dürftige Lage kommen sollte, sich lieber an die Erped. d. Bltts. wenden möchte, da dort für ihn stets ein Vorrath nicdergelegt sein werde.

ZlOO) Gießen.

Wie Verstcherungs - Gesellschaft DeNtfcher PhöNix in Frankfurt a. M.

mit einem Grundkapital von 5V2 Millionen Gulden

welcher laut Beschluß der Großh. Regierung die Rechte und Befugnisse einer inlän­dischen Anstalt eingeräumt worden sind, übernimmt Versicherungen auf beweglich, Gegenstände aller Art gegen äußerst billige feste Prämien.

Prospeetus und Formulare zu Versicherungsaiiirägen sind bei dem Unterzeichne-: ten unentgeltich zu erhalten, und ist derselbe jederzeit bereit, Versicherungen zu ver­mitteln und die darauf bezüglichen Auskünfte und Anleitungen zu ertheilen.

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Schnell, Kunstschleifer.

Gießen. Von heute an wohne ü Hm- Küfermeister Schwall in her Muhlgaffe, vis-ä-vis dem Arn. Oeeo- nomen Lony.

Philipp Schwan, Ofenputzer.

Kinzenbach. Ein getiger- ter, undre^sirter Hühnerhund mit braunem .v" mehreren Tagen entlaufen, denselben an den Eigenthümer

stin Aufenthalt nur noch kurze T w Zeit währt, so sieht er noch recht w T fielen Bestellungen entgegen, mit der st ß Versicherung, daß er das ihm An- A «* vertraute auf das Beste und Schnellste A besorgen werde. 7

1 G>eßm den 23. November 1852. | T rft n Ö ( f Ä»

| 2323) Gießen. Der Unter-

* zeichnete beehrt sich, das geehrte Publi- L A tum darauf aufmerkfam zu machen, § daß er seinen Arbeitsplatz unter dem Rathhaus wegen des eingetretenen Winters in seine Wohnung bei Schlos­sermeister Laug in der Löwengasse, verlegt hat. Zugleich empfiehlt er sich nod, besonders im Hohl-Schleifen von Rasirmessern, anatomischen Bestecken, und allen in dieses Fach einschlagen- den Artikeln.

Gießen im Februar 1852. I G. Appel, Agent.

D 2324) Gießen. Im Musterzeichnen, sowie in einfachen und W M ganzen Namenszügen auf alle Arten Stoffen und Weißzeug in jeder ge- M M wünschten Verzierung, empfiehlt sich I. K. Brühl,

M Neuenbäuen, Lit. B. Nr. 62. M

2320) Gießen.

Gütertransport von und nach dem Bahnhof dahier.

Einem verehrten Publikum empfehle ich mich, Güter und Paquete aus der Stadt auf den Bahnhof, und von dem Bahnhof in die Stadt, zu befördern. Alle mir an- vertraut werdenden Güter und Aufträge verspreche ich schnell und pünktlich aufs Befriedigendste und Beste zu besorgen.

Bestellungen können bei Hrn. Gastwirth L. Flett im Stern und in meiner Woh­nung abgegeben werden.

I. Schimpf, wohnhaft auf dem Lindenplatz, neben Sattler Ferber.

2322) Gießen. Ein junger Bursche von 16 bis 17 Jahren wird zu Pferden in Dienst geiücht. Wo? sagt d. Erped.

Afsisen

des IV. Quartals 1852.

Urtheile:

Den 19. Rov. wurde Katharine Heil aus Rup­pertsburg wegen Kindesmords in eine Zuchthaus­strafe von 6 Zähren verurtheilt.

Den 20. Nov. wurden Heinrich Reitz und Wil­helm Fischer, beide von Burggemünden, wegen ausgezeichneten Diebstahls, Ersterer in eine ge­schärfte Zuchthausstrafe von 27, Jahren und Letz­terer in eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren ver- urtheilt.

Den 22. Nov., Mittags, wurden verurtheilt: a) Ludwig Schmalz aus Schlitz, wegen ausge­zeichneten Diebstahls, in eine Corrections- hausstrafe von 2 Jahren;

b) Johannes Boß von da, wegen einfachen Dieb­stahls , in eine geschärfte Zuchthausstrafe von 2 Jahren;

cj Georg Weißbock von da, wegen Diebstahls­begünstigung , in eine Correctionshausstrafe von 3 Monaten;

d) EHsabetha Struth von da, wegen Diebstahls­begünstigung, in eine Gefängnißstrafe von 8 Tagen.

Denselben, Abends, wurden verurtheilt :

a) Peter Schmidt aus Niederweivbach und

b) Jacob Rink von da, wegen ausgezeichneten Diebstahls, Ersterer in eine geschärfte Cor­rectionshausstrafe von 27, Jahren, Letzterer in eine Correctionshausstrafe von 17, Jahren;

c) . Katharine, Georg Rinks Wittwe und

d) Katharine, Georg Schmidt's Ehefrau, beide von Niederweidbach, wegen Diebstahlsbegün­stigung, Erstere in eine Gefängnißstrafe von 2 Monaten und Letztere in eine solche von 8 Tagen.