Anzeigeblatt
der
JK Mittwoch den 24. November 18Z2.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis der Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 fr., jür Auswärtige incl. Postaufschlags 1 ff. 39 fr. _ LuSwLrtS abonnirt man stch bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedikion (Eanzleiberg Lit. B. -Jir. (.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene EorvuSzeile 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene CorpuSzeile 3 fr.
Gerichtliche und privat - Bekanntmachungen.
Edictalladung.
2313) Wetter. Der seit länger ■ als 40 Jahren in unbekannter Fremde abwesende Johann Seibert Schneider von Unterrosphe, geboren am 21. März [ 1770, beziehungsweise dessen eiwaigen Lei- \ bes- oder Testameutserben werden hierdurch i aufgefordert, bis zum 8. Februar künftigen: Jahres (einschließlich) sich dahier zu melden, । beziehungsweise ihre etwaigen Erbansprüche an dem Vermögen des gedachten re. Schneider dahier geltend zu machen, als sonst der Letztere für lobt erklärt, und dessen Vermögen den aufgetretenen Erbberechtigten ohne Caution überwiesen werden wird.
Wetter am 11. November 1852.
Kurfürstliches Justizamt Wolfram.
Besondere Bekanntmachung.
2297) Gießen. Die Martini l. I. fällig gewesenen städtischen Gelder, nämlich: j
1) Pachtgelder von Triebvierteln und von Waldgelände,
2) Trieb- und Wielenviertelzinsen,
3) Steiggelder für Grumuietgras von i t>en städtischen Wiesen und für Gras i aus dem Stadtwalde, sowie
4) das drille Quartal Schulgeld fürs laufende Jahr,
sind in den nächsten 8 Tagen zur hiesigen
Stadlkasie zu bezahlen. a
Gießen den 18. November 1852.
Der Stadt-Einnehmer Enders.
Versteigerungen.
2316) Steinberg.
Freitag den 26. d. Mts, Mittags um 12 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Watzenborn die Lleferuug der diesjährigen Schulbejoldungs-
frucht, bestehend in 12 Malter 2 Simmer 3 Kumpf Korn, und 8 Malter 1 Simmer 3 Kumpf 1 Bescheid Gerste, an den We- nigstnehnieuden versteigert werden.
Steinberg den 18. November 1852.
Der Gr. Bürgermeister Schmand t.
2310) Gießen.
Die Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.
Donnerstag den 25. November d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Nathhause dahier folgende Arbeiten, nämlich:
1) Wiesenbau- und Plauir-
arbeit, veranschl. zu . 1398 st. — kr.
2) Wcgbau- und Graben
arbeit, veranschl. zu . 610 „ 53 ,, an den Wenigstfordernden versteigert werden. Die desfallsigen Kosteuvoranschläge liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen.
Gießen den 19. November 1852.
Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.
2315) Rodhei in. Wegen eilige-! trelener Hindernisse kann die anberaumte Versteigerung der Kastenfrüchte nicht Mittwoch den 24. d. Mts, sondern erst
Montag den 29. l. MtS, Vormittags 10 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause abgehalten \ werden.
Rodheim am 22. November 1852.
Michel, Kirchenrechner.
I land, wovon circa 28 Morgen mit Korn und Waizen, sowie mehrere Morgen Klee j und Winter-Samen, resp. Dölbcl besamt i sind, auf die Dauer von 9 auf einander folgenden Jahren, und zwar von Martini ! 1852 bis dahin 1861 gerechnet, durch öffentliche Versteigerung in Pacht zu geben.
i Bemerkt wird, daß sich das Gut in gutem Zustande befindet und mehrere Grundstücke erst frisch, noch außer den besamten, gedüngt worden sind. Die Grundstücke können auf Verlangen vor dem Versteigerungs- । termin vorgezeigr und eingesehen werden, und wird derselbe auf
Donnerstag den 25. November 1852, Vormittags 10 Uhr, anberaumt und ist bei günstiger Witterung die Zusammenkunft am Neustädter Thor bestimmt; sollte aber die Witlerung nicht günstig sein, dann wird die Versteigerung auf dabiesigem Raihhause abgehalten.
Gießen den 15. November 1852.
Der Gr. Beigeordnete C. W e i d i g. .
F e i l g c b o t e n. äs«) Braunkohle«. Auf dem Hessenbrücker Braunkohlenbergwerk werden jetzt die feinen Brockkohlen, welche früher zu 10 und 8 kr. per Ctr. verkauft wurden, zu 5 kr. per (Str. abgegeben.
2319) Gießen.
Ansverkanf von Spiel-
2273) Gießen.
Verpachtung von Jminobilien.
Herr Gastwirth Conrad Ufer har mich! I. L- C. Münch,
beauftragt, sein vor dem Wallthor an der i 2311) Gießen. Ich empfehle alle Arten Chaussee gelegenes Gasthaus zum Pfau, Puppen in verschiedener Tracht, sowie eine nebst dem daran gelegenen Garten mit Auswahl Kinder-Spielsachen. Auch repa- Kegelbahn, geräumigen Oeconomiegebäuden rire ich alte Puppen zu äußerst billigen mit Brennhaus, sodann 112 Morgen Acker- Preisen. C. Rvber auf dem Kreuz
Maaren


