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1306) Staufenberg.
Sonntaa den 25 Juli d. I.
WM« des
Musik-Corps der Pürgerwehr zu Gießen auf dem Staufenberq.
Anfang präcis IL Uhr.
Eintrittspreis : für jeden Herrn 9 Kr Familienbillets (ein Herr mit einer oder mehreren Damen) 18 Kr.
Anmerkung: Der regelmäßige Bahnzug fährt Mittags präcis 3 Uhr nach Lollar ab, wozu die Fabrbillets schon Sonntag Vormittags genommen werden können. Abends 8 Uhr 30 Minuten Ertrazug von Lollar zurück.
■p 903) Gießen. Regelmäßige, wöchentlich zweimalige
M Postschiff-Fahrt
zwischen
Liverpool und New-York, New-Orleans, Baltimore, Philadelphia, Boston und Charleston.
Diese von dem, durch langjährige ehrenhafte Geschäftsführung rühmlichst bekannten General-Agenten für Deutschland und die Schweiz, dem Herrn G H. Paulsen in Mainz, neu eingerichteten amerikanischen Linien von Paketschiffen, bestehend aus 90 der ausgezeichnetsten dreimastigen Schnellsegler von 1300—3000 Tonnengehält, und gehen regelmäßig alle 6 Tage nach New- Nork, viermal monatlich nach Nem-Orleans, und zweimal monatlich nach Baltimore und Philadelphia und den anderen Häfen. ,
Sie befördern zweimal wöchentlich, am Sonntag und Mittwoch, Auswanderer von allen Rheinhäfen über Liverpool nach den benannten Häfen. Bis Liverpool werden die Leute durch zuverlässige Conducteure begleitet, und von der Ankunft daselbst bis zur Einschiffung in anständigen Häusern frei logirt und beköstigt.
Unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse sehe ick meine Thätigkeit fort mit ermäßigten Ueberfahris - Preisen, und halte ich nnch zum Abschlüsse von Accorden für obige Linien bestens empfohlen.
Gießen, den 30. April 1852. Der concesstonirte Agent
Jean Gertig,
Sonne B. 51.
Sonntag den 25. und Montag den 26. Juli d. I. findet das
Gefells chasts - Schießen
um Geld-Preise
auf dem Hardthofe statt, wozu alle Freunde dieses Vergnügens hiermit höflichst eingeladen werden. Wer Vorstand.
In Bezug auf obige Einladung bemerkt der Unterzeichnete, daß Montag den 26. Juli während der
Mittags - Tafet
und nachher, vollständig besetzte
Harmonie - Musik
anzutreffen ist. ' B. F i l l m a n n.
1/181) Mainz.
Agentengefuch.
@n Auswanderer-Beförderungs--Geschäft, welches im Großherzogihum Hessen con» eessionirt ist, reichlichen Zuspruch genießt und ter Art betrieben wird, daß Auswanderer jeder Gegend sich mit Vortheil desselben bedienen können, und für welches leicht zu arbeiten ist, wünscht an einigen Orten Oberhessens, namentlich in Alsfeld, Lauterbach, Schlitz und Biedenkopf, tüchtige Agenten, welche die gesetzliche Cautio» von 500 fl. zu leisten bereit sind.
Offerten werden unter der Chiffre H. poste restante Mainz erbeten.
1ZT72) Gießen.
Sonntag den 25. d. M., Nachmittags 3 Uhr, findet im Saale des Promcnadchauses die Abhör der Rechnung des Krankenuntcr- stützungs-, Sterbekaffe- und Wittwenunter- stützungsvereins vom 1. Juli 1851 bis 1. Juli 1852, sowie die Wabl von zwei neuen Vorstands- und vier Ausschußmitgliedern Statt. Der Vorstavd wünscht eS im Interesse des Vereins, daß sich die verehelichen Mitglieder recht zahlreich einfinden möchten.
Zugleich wird weiter bemerkt, daß die Rechnung des oben genannten Vereins von heute an 8 Tage lang des Nachmittags von 1 bis 4 Uhr in der Wohnung des Unterzeichneten zur Einsicht der VereinS- mitglieder offen liegt.
Gießen am 17. Juli 1852.
Im Auftrag des Vorstandes Georg Schmitt.
1517) Gießen. Zur neuen Uni» formiruug der Herren Civil-Staatsdiener in unferm Grohberzogthume empfehle ich mein stets wohlassortirtes Lager von Tuch in verschiedenen Farben und Feinheiten, ebenso in Darmstädter Uniforms Patent- Cravatten in Lasting, Eeidenlasting und pur Seide, auch in weißen wild- und schaflederneii Handschuhen. Indem ich mich zugleich erbiete, neue Uittformshüte von Herrn Hofhutfabrikant Schuchhard in Darmstadt nach Vorschrift fertig zu liefern, und ältere ausbessern und umändern zu lassen, verspreche ich möglichst billige und ganz prompte Bedienung.
Gießen den 22. Juli 1852.
Gg. Emil Böhm in der Wallthorstraße.
1535) Gießen. Ein silbernes Armbund ist verloren gegangen. Der redliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine gute Belohnung an die Erped. d. BlttS. abgeben zu wollen.


