Ausgabe 
24.3.1852
 
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Weinwirths Gg. Heß in der Brandgasfe, Möbel, bestehend inSopha's, Conunode, in ei­nem Secretar, Tische, Stühle, Schranke, Bettladen, Spiegeln und Porträts u. s- w., sodann Weißzeug, Bettung, Küchen- geräthschaften, Bouteillen, Gläser, Fässer, ohngefähr V/2 Ohm Aepselwein, 2 Schweine, 2 Haufen Dünger und son­stige Gegenstände gegen gleich haare Zahlung versteigert.

546) Steinbach.

Freitag den 26. März, Nachmittags, läßt die Johannes Gerhards Wiltwe:

1 Zugpferd, eine Kuh, 1 Rind, 1 Wa­gen , 1 Pflug, gegen 6 Malter Kar­toffeln, einige Fuder Stroh, öffentlich meistbietend versteigern.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen bekannt machen zu lassen.

Steinbach am 22. März 1852. Johannes Gerhards Wttw.

F e i l g e b o t e n.

338) Gießen. Von feinstem Braunschweiger Flachs habe ich wieder neue Sendungen erhalten.

L. I a h r e i s.

369) Gießen.

Strohhüte,

neuester Faeon, zu 36 fr. und höher, sowie

Sonnenschirme

in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen empfiehlt M. Heß.

562) Gießen. Bei Unterzeichnetem find Braunkohlen, der Gentner 22 fr., ein Haufen Dung, sowie einige bei mir eingestellte Stechen billig zu verkaufen.

C. Krauokopf, Löwengasse, Lit. G. Nr. 125.

360) Gießen. Verschiedene gut ge­haltene Möbel, worunter sich ein schöner Glasschrank, Bettladen und eine neue Hobel­bank befinden, sind in der Wohnung der Frau Schmincke in der Schloßgasse billig zu verkaufen.

336) Gießen. Ein Haufen Dung ist in Lu. D. Nr. 186 zu verkaufen.

Gießen. Ein ganz neuer, sehr gut gearbeiteter lederner Kof­fer ist, besonderer Umstände halber, um einen äußerst billigen Preis zu verkaufen in dem Hause Lit. A. Nr. 176 auf dem Lindenplatz.

570) Gießen.

in Schwarz und in Farben empfiehlt zu sehr billigen Preisen M. Heß.

545) Gießen. Ganz guter reinge­haltener Wein, per Schoppen 12 und 14 fr., im Faß billiger, ist zu verkaufen bei L. Busch.

559) Gießen. Holländische Bollbüökinge, Laberdan, Sar­dellen und Häringe empfiehlt

L. I a h r e i s.

486) Gießen. 100 Malter Kar­toffeln , vorzüglich auserlesene, sind bei H. Becker im Hirsch zu verkaufen.

'17'0 Gießen, Ich bringe meinen Salat, in Mistbeeten gepflanzt, bis es sol­chen in der freien Natur gibt, in empfeh­lende Erinnerung. Auch habe ich noch einen großen Vorrath von Sellerieköpfen.

I. Schaum, Handelsgärtner.

555) Gießen. Meine noch vor- räthigen Maaren, als: Terneaur-, Ca- stör- und Stauchenwolle, Näh- und Häkel- seide, Chenillen, Nadeln, Zwirne, Knöpfe, Lampendochte rc., verkaufe ich unter dem gewöhnlichen Preise.

P. A. S t e u p.

460) Gießen. Stockfische, per Psd. 9 fr., verfällst Will). Sch mall.

551) Großenbuseck. 30 Gentner Heu und 40 Gentner Grummet, bester Qualität, liegen zu verlaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.

458) Gießen. Eine neue Sendung Bielefelder Leinen- und Taschentücher, für deren Güte ich garantire, bringe ich einem verehrlichen Publikum in gefällige Erinnerung. Wilh. Schm all.

571) Gießen. Bei Ja e. Simon Wittwe in der Mühlgaffe ist ein Haufen Mist zu verkaufeil.

553) Gießen. Buxbaum ist billig zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts.

510) Gießen. Ich verfehle nicht, einem geehrten Publikum die ergebene An­zeige zu machen, daß ich Den bevorstehen­den Gießener Markt abermals mit meinen längst berühmten Offenbacher Pfeffernüssen

(in 2 Sorten) besuchen werde. Außer diesen und vielen andern vorzüglichen Eon- dilorei-Waaren empfehle ich noch beson­ders: magenstärkendes Magenbrod, Thee- lebkuchen, Nürnberger und Baseler Mau- dellebkuchen, Wurmkuchen, ächte Ackermän- nische Brustpapilloten ic. und bitte um recht zahlreichen Zuspruch.

Meine Bude ist vor dem Neustädter Thor, jenseits der Lahn, mit Firma:

Ur ff und Sohn, Eonbitor.

Zu vermieden.

574) Gießen. Eine Familienwoh­nung, bestehend aus 3 heizbaren Stuben, Küche, Keller, Holzremise ist zu vermiethen und Anfangs Juni zu beziehen.

W. Köhler.

543) Gießen. Bei Schuhmacher Wagner in der Hintergaffe sind 3 gut möblirte Zimmer auf Den nächsten EurS zu vermieihen.

566) Gießen. In meinem Hause in Der Löwengasse ist eine Familienwoh­nung zu vermietheir.

Schuhmacher Weißmüller.

561) Gießen. Eine Familienwoh­nung ist zu vermiethen und am 15. Mai zu beziehen bei G g. V o g t

auf Dem Selteröwcg.

550) Gießen. Ein Garten am RoDtberg, ungefähr 1 Morgen groß, mit guten Obstbäumen bepflanzt, ist zu ver- uiiethen oder zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.

565) Gießen. Im Gasthaus zum Russischeu Hof ist der ganze obere Stock noch zu vermiethen. Zugleich wird das von mir bewohnte Logis in der Flügels­gosse, nebst Scheuer und Stallung, am 1. April beziehbar. W. Rühl.

445) Gießen. Ein Zimmer mit Kabinel ist mit oder ohne Möbel zu ver­miethen in der Gartenwohnung des Dr. Köhler.

443) Gießen. Für künftiges Se­mester ist in Lit. G. Nr. 23 auf Dem Seltersweg, nach Der Straße zu gehend, ein möblirte« Zimmer nebst Gabinet, billig zu vermiethen.

549) Gießen. Ein LogiS ist zu vermiethen, sowie ein Haufen Dünger zu verkaufen bei LouiS LooS

in der Sandgasse.

531) Gießen.. Zwei möblirteZim­mer sind auf den nächsten Gurs zu ver­miethen bei Fr. Müller.

(Hierzu eine Beilage.)