AuZeigeblatt

der

Stadt und des Regierungsbezirks Gießen.

/g g Sonnabend den 22. SOtai §

Erschein wöchentlich zwei Mal: Mittwoch ui» Sonnaben«. - Preis ->es Jahrgangs für Einheimisch- i ff. 'N fr für Answ-riig- i.°r P-ftanfschl-B 1 ff. 39 fr. - AnSwärkS abonnirt man sich bei alten Postämtern. In Gießen bei der Erpidition «Sanjleiberg Lit. B. Nr. 1.) - Emrncknngögebnhr rur d>e gehaltene Corvuäjtite 2 fr.

Anzeigen ans verschiedenen Schriften die gespaltene EorpuSzeile 3 fr.

A m t l t H e v T h e i l.

Polizeiliche Bekanntmachung.

G e s u n d e n e G e g c n st ä n d c.

Ein Handschuh, eine Schürze, ein Geldbeutel mit einigem Silbergeld und eine Mantille von schwarzem Sammt. Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Gr. Poiizeibüreau dahier in Empfang genommen werken.

Gießen am 21. Mai 1852. Der Gr Hess Poltzet-Commtssar

v L. Nove r.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Edictalladungen.

738) Gießen.

Oeffentliche Aufforderung.

Das Schuldenwesen des Hteinrich B e l l o f II. von Beuern belr.

Da der gegenwärtige Aufenthalt des Heinrich Bellof II. von Beuern, welcher sich im Herbste v. I. unter Zurücklassung bedeutender Schulden auö seiner Heimalh entfernt hat, unbekannt ist, wird derselbe hiermit öffentlich aufgefordert, sich binnen drei Monaten von heute an so gewiß da­hier einzufiuden und der Verwaltung seines zurückgclassenen Vermögens zu unterziehen, widrigenfalls solche dem bereits von Ge­richts wegen bestellten Curator Heinrich Adam Lindenstruth von Beuern überlassen und er als durch dessen Handlungen ver­pflichtet behandelt werden soll. Zugleich haben die etwaigen unbekannten Gläubiger ihre Ansprüche an den Heinrich Bellof II. und dessen Vermögen binnen gleicher Frist bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung bei dem eingeleiteten Schnldcnwesen dahier anzuzeigcn und zu begründen.

Gießen den 6. April 1852.

Das Gr. Hess. Landgericht das. Heyer.

983) Trais a. d. Ld a. Nachdem der Müller Jacob Krieb von Nordeck zur Anzeige gebracht, daß er diejenigen 716 Rchlr. 15 Sgr. Kausgeld, welche er dem Friedrich Keßler zu Nordeck vermöge gerichtlichen Kaufbriefs vom 2. Juli 1849

schuldete, vollständig bezahlt, hierüber aber eine zur Löschung genügende Quittung vom Verkäufer, welcher nach Bescheinigung des OrtsvorstandS zu Nordeck nach' Amerika ausgewandert, und dessen Wohnort ihm unbekannt sei, nicht beschaffen könne, so wiid obengenannter Friedrich Keßler hier­durch aufgefordert, binnen 8 Wochen vom Tage der ersten Einrückung in die öffent­lichen Blätter, seine Ansprüche aus besag­tem Kaufbrief so gewiß geltend zu machen, als sonst das gesetzliche Pfandrecht in den General - Währschafts - und Hypolheken- Büchcrn gelöscht werden wird.

Verfügt Trais a. d. Lda. am 4. Mai 1852. Kurfürstliches Justizamt

Merc e r.

Besondere Bekanntmachung.

Forst- und Feldstrafen - Er­hebung.

Die Erhebung der Forststrafen vom II. Quartal 1852 (Strafen auö den Monaten December 1851 und Januar und Februar 1852) und die Erhebung der Feldstrafen von der II. Periode 1852 (Strafen vom 20. Januar bis 20. März 1852) findet zwischen dem 1. und 15. Juni d. y. ohne Mahnung statt, und zwar an den Zahl­tagen Dienstags und Samstags.

Gießen den 20. Mai 1852.

Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen

Siebert. (1072)

Versteigerungen.

1040) Gießen.

Versteigerung eines Wohnhauses.

Auf freiwilliges Ansuchen "des Friedrich Zimmer dahier soll dessen, am Sclteröweg gelegenes Wohnhaus mit Hinterhaus und Hofraum

Freitag den 4. Juni, Nachmittags 2 Uhr, zuerst getrennt in zwei Abtheilunqen und, dann im Ganzen auf da hiesigem Rath­hause einer öffentlichen Versteigerung aus­gesetzt werden.

Gießen den 18 Mai 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

1009) Gießen.

B r e n n h o l z l i c f c r n n g.

Samstag den 12. Juni, des Vormittags um 10 Uhr, soll auf der Universitäts-Kanzlei die Liefe­rung von 350 bis 400 Stecken Buchen- Scheitholz in die hiesigen Universitäts- Anstalten an den Wenigstnehmcndcn ver­steigert werden.

Gießen am 18. Mai 1852.

Gr. Hess. Universitäts-Rentamt M a r t i n.

1071) Oberbessingen.

Freitag den 28. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Büreau des Unterzeichneien