Ausgabe 
14.4.1852
 
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Auzeigetstatt

der

Stadt und des Regierungsbezirks Gießen.

Mittwoch den 14. April 1832.

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. Preis des Jahrgang» für Einheimische 1 ff. 30 fr., für Auswärtige incl. Postaufschlags 1 fl. 39 fr. Auswärts abon'nirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der ErPedition (Eanzleibcrg Lit. B. Nr. 1.) Einrückungsgebühr für die gespaltene ErrpuSzeil» a fr.

Anzeigen aus verfchiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeilc 3 fr.

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Edictalladungen.

738) Gießen.

Oeffcutliche Aufforderung.

Das Schuldenwesen des Heinrich Bellos II. von Beuern betr.

Da der gegenwärtige Aufenthalt des Heinrich Bellof II. von Beuern, welcher slch im Herbste v. I. unter Zurücklassung bedeutender Schulden aus seiner Heimath entfernt hat, unbekannt ist, wird derselbe hiermit öffentlich aufgefordert, sich binnen drei Monaten von heute an so gewiß da­hier einzufinden und der Verwaltung seines zurückgclaffenen Vermögens zu unterziehen, widrigenfalls solche dem bereits von Ge­richts wegen bestellten Curator Heinrich Adam Lindenstruth von Beuern überlassen und er als durch dessen Handlungen ver­pflichtet behandelt werden soll. Zugleich haben die etwaigen unbekannten Gläubiger ihre Ansprüche an den Heinrich Bellof II. und dessen Vermögen binnen gleicher Frist bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung bei dem eingeleiteten Schuldenwesen dahier anzuzeigen und zu begründen.

Gießen den 6. April 1852.

Das Gr. Hess. Landgericht das. Heyer.

709) Gießen. Bekannte wie unbe­kannte Gläubiger des Jacob Brücke! I. von Watzenborn haben ihre Forderüngen an dessen Nachlaß im Termin

Freitag den 23. April d. I., Vormittags 9 Uhr, sogewiß dahier anzuzeigen und zu begrün­den, widrigenfalls sie bei der Ordnung des fraglichen Nachlasses keine Berücksichti­gung finden werden.

Gießen am 24. März 1852.

Gr. Hess. Landgericht Heyer.

632) Gießen.

Oessentliche Aufforderung.

Die durch daö Testament ihres verstor­benen Gatten, des Gr. Hess. Hauptmanns §

Ludwig von Düring in Friedelhauscn, zur Universalerbin seines Nachlasses eingesetzte Wiltwe hat erklärt, die ihr angefallcne Erbschaft nur in Gemäßheil eines darüber aufzunehmenden Inventars annehmen zu wollen. Es werden daher mit Ausnahme der in dem früher eingeleiteten Debitwesen aufgetretenen Gläubiger, alle Diejenigen, welche Ansprüche irgend einer Art an den fragt. Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche im Termine

Freitag den 30. April d. I., Vormittags 10 Uhr, sogewiß dahier anmzeigen und zu begrün­den, widrigenfalls der Wittwe der Nachlaß ohne Rücksicht auf ihre Ansprüche überlassen werden wird. Gießen den 6. März 1852.

Gr. Hess. Landgericht das.

___________________Bücki n g.________

Versteigerungen.

721) Gießen.

Holzversteigcrung int Revier Schiffen- berg.

Freitag den 16. d. Mts.

wird im Domanialwald Tempel und Zcll- rod nachverzeichnetes Holz unter den be­kannten Bedingungen versteigert:

8 Stecken Nadel-Prügelholz,

14 if ' u Stockholz,

21275 Wellen » Reisholz,

350 Dornen,

325 n Weichholz,

260 Nadel-Stangen, von 1% bis 4

Zoll Durchm., 201 Cbkf. haltend, .86% Stecken Nadel-Pfahlholz, von

6 bis 8 Fuß Länge.

Credit wird bis zum 30. September l. I. gewährt.

Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf ' der Sckiffenberger Chaussee am Eingang der Sandkautschneiße.

Gießen den 8. April 1852.

Der Gr. Hess. Revierförster deö Reviers Schiffenberg vr. Draudt.

710) Cleeberg.

Lohriu den-Versteigerung.

Montag den 19.. April I. I., Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Cleeberg, Amts Usingen, circa 800 Centner dies­jährige Eichen-Lohrinden öffentlich versteigert werden.

Cleeberg den 6. April 1852.

Der Bürgermeister Viehmann.

Feilgeboten.

692) Gießen. Bayerisches Bier in Fässern und Flaschen bei

L. Zahreis.

702) Gießen. Belllsperen- ni$ (Masliebchen) in verschiedenen Far­ben bei Caspar Georgs Wttw.

691) Gießen. Von feinstem Braunschweiger Flachs habe ich wieder neue Sendung erhalten.

L. I a h r e i s.

734) Gießen. Den Herren, welche gerne ein Gläschen guten Wein trinken, mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine reingehallenen Weine sowohl im Großen als auch in Flaschen zu sehr billi­gem Preise abgebe und sehe geneigtem Zu­spruche entgegen. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 136.

Gießen am 10. April 1852.

Louis Hauß.

737) Gießen. % Morgen halten­der Garten, vor dem Neuenweger Thor gelegen, ist zu verkaufen oder zu verpachten. Von wem? ist bei der Erped. d. Bltts. zu erfahren.

735) Gießen. Eine große Quanti­tät sehr schöne ausgeleseye Kartoffeln (Holzheimer) zum Setzen sehr geeignet, sind zu verkaufen bei W. Schwan's Wttw. im Prinz Carl.