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| Kirchliche Anzeigen

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1) weil es erwiesen ist, daß Fr. Bal,

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Angekommene und abgereifte Fremden vom 9. bis 11. November 1852.

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durch landgerichtliches Urlheil vom 28. Sep^ tember l. I. dahin entschieden:

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Beerdigte.

6. November. Konrad Deuker, Mau-

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denz-, vr. Mehrheim, Privatm. v. Bockenheim; $>rn. Kauff. Stroh v. Darmstadt, Sauerbrech v. Berlin, Carlni o. Navcp, Orb v. Mainz, Gehring v. Magdeburg, Bonnebach v. Erfurt, Halle, Neustetel, Oppelin, Bansa, Neinganum u. <5t Goar v. Frankfurt, Basch v. Berlin, Hornung aus England, Meper v. Basel, Paulmami v. Caffel, Seger d. Berlin, Pritavin v. Paris, St. Jean v. Homburg, Steghüdel v. Bayreuth, Hol­zer v. Lennep, Rahn v. Mainz, Weller v. London u. Seibert v. Gotha.

ser selbst ohne Paß auf die Jagd gegangen ist und

in den Jahren 1849 und 1850 mehrmals mit einem Andern die Jagd ohne Paß ausgeübt hat.

Katholische Gemeinde.

Kopulirt

Den 7. November. Der hiesige Bürger und Ziegler, Johann Joseph Winter, ehelicher Sohn des Bürgers und Fuhrmanns, Adam Win- ter zu Wiesenfeld, Großherzogthum Sachsen-Wei­mar, und Wilhelmine Stamm, eheliche Tochter des hiesigen Bürgers und Schreinermcisters Da­niel Stamm.

Zn den Gasthäusern.

Im Einhorn: Hr. Buffe, Oberbaurath u. Hr. v. Almeringen, Zahn­arzt v. Amsterdam; Hr. Möhlmann, Beamter v. Frankfurt; pr. Köhler, Student v. Göttingen; Hr. v. Weiß, Hauptmann v. Wien; Hr Herren­schneider, Künstler v. MoScau; Hr. Borden, Gutsbes. v. Oldenburg; Hr. Bahlmann, Oeconom v. Braunschweig; Frau Haffner v. Wien; Hr. Graf v. Westphalen, Staatsmann o. Berlins Hr. v. Gleist, Major v- Grau-

daß Jacob Reh II. von Oppenrod wegen Berläumdung und Amts- und Dienstehrvcrletzung von Strafe und Kosten freizusprechen sey:

Gründe dieses Spruches sind:

Nachdem nun dieses Urtheil gegen den OrtSeinnehmer und verpflichte­ten Forstaufseber Fr. Balser von Oppenrod erlassen worden ist, frage ich meine Mitbürger und alle Gr. Behörden: ist jener Fr. Balser noch fähig, die ihm anvertrauten Aemter ferner zu begleiten?

Hoffentlich wird die compctenle Behörde das Nöthige cx officio gegen Balser ver­fügen und ihn nicht länger in seinem Dienste lassen! Jacob Reh II.

Frischbacker zu Gießen.

Sonntag den 14. November. Jacob Vogt am Wallthor. Fran; Lampus in der- wengaffe. Christian Lampus auf dem Selterswtg.

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evangelischen Gemeinde zu Gießen.

Gottesdienst.

Am 14. November. Morgens: Kirchenrath Dr Engel.

Nachmittags: Frciprediger Lips.

Universitärs-Gottesdienst.

Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse.

Getaufte.

Den 7. November. Dem Bürger und Zimmeuneister, Wilhelm Noll,^ein Sohn, Chri­stian Martin, geboren den 7. September.

Denselben. Dem Bürger, Peter Heßler II., ein Sohn, Philipp Moritz Peter Friedrich, ge­boten den 1. November.

Denselben. Dem Bürger und Schreiner- meister, Georg Karl Haubach, ein Sohn, Chri­stian Karl Heinrich, geboren den 4. September.

Denselben. Dem Bürger und Schuhma- chermeister, Philipp Best, ein Sohn, Karl Kon­rad Georg Anton, geboren den 4, October.

D enselben. Dem Bürger und Buchdruckc- reibesitzer, Marimilian Merck, ein Sohn, Jacob Georg, geboren den 25. September.

Den 10. November. Dem Bürger und Wagnermeister, Emil Steinberger, Zwillings­söhne, Heinrich Martin Karl Hermann, und Georg Karl Heinrich Alexander, geboren den 18. Octobcr.

Denselben. Jacob Melchior Möhl, des Bürgers und Metzgermeisters, Hartmann Bal­thasar Möhl, ehelicher Sohn, alt 8 M. 26 T. gestorben den 1. November.

Den 7. November. Charlotte Schwabe, des verstorbenen Großherzoglichen Professors, Dr. Ernst Schwabe, ihinterlaffene Wittwe, geborne Schmidiborn, alt 83 I. 7 M. 17 T. gestorben den 5. November.

Den 9. November. Zohannette Henriette Noll, des Bürgers und Nagelschmicdmeisters, Andreas Konrad Noll, eheliche Tochter, alt 18 I. 9 M. 28 T. gestorben den 7. November.

Den 10. November. Friedrich Wilhelm August Bierau, pensionirter Gr. Polizeiwachtmei­ster, alt 52 I. 8 M. 27 T. gestorben den 8. November.

JäOO) Gießen. Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die erge­benste Anzeige, daß ich in den Stand gesetzt bin, jede Sorte von Feilen und Raspeln aufzuhauen, wodurch sie gleich neuen ihre Dienste thun. Auch^sind bei mir alle Sorten neue Feilen und Raspeln zu bekommen, sowie alte Eagen- feilen gegen frisch aufgehauene zu vertauschen. Die Presse sind auffs Billigste berechnet. 6- Sartoriuö,

Seltersweg Lit. C. 22.

rergesell aus Rüddingshausen, alt 46 I. gestor- 4. November.

2247) Gießen. Ein armer Dienst- I bote hat verflossenen Freitag den 5. No­vember einen ledernen Beutel mit 5 fl. 3 fr., die ihm zur Besorgung anveriraut waren, auf dem Wege von der Kühgasse nach der Bleiche und von da nach dem Babnbof auf dem Sektersberg, verloren. Der red­liche Finder wird ersucht, denselben auf' der Erped. d. Bltts., auf Verlangen gegen ; eine gute Belohnung, abzugeben.

2248) Gießen. Es wird ein schon ' gebrauchter Sessel zu mietheu oder zu kau­fen geiucht. Näßeres in der Erpediton d. Bltts.

2231) Oppenrod.

Freund P aller, wie stehts seht!

In M. 70 des Wochenblatts pro 1851 forderte ich den OrtSeinnehmer und ver­pflichteten Feld- und F o r st a n f s e- her Friedrich Balser von Oppenrod auf, sich gegen mich zu rechtfertigen; da er die­ses nicht that, so erklärte ich ihn am 27. August 1851 für einen pflichtvergessenen Mochten Menschen, und deßhalb für un­fähig, obige Stelle zu begleiten.

Hierauf erhob Balser gegen mich eine Klage wegen Ehrenkränkung, und es wurde

Gießen.

Sonntag den 14. November.

Dritte Unterhaltung des Liebhaber - Theaters.

Zur Aufführung kommt

auf v ielfeitiges Verlangen :

Dee erlts Magister.

Saal - Eröffnung : Abends 6*/2 Uhr. Anfang praci's 7 Uhr.

Es ist häufig vorgekommen, daß auf Karten von Abonnenten Unberufene sich Zutritt zu den Unterhaltungen verschafft, erstere aber, weil sie dem Vorstand bekannt waren, ohne Verzeigen der Karten Einlaß halten. Um diesem Mißstande abzu­helfen, wird für die Folge der Diener an dem Eingang die Karren nachsehen und Jedem, ohne Ausnahme, den Zutritt verweigern, welcher seine Karte nicht vor­zeigen kann. Der Vorstand des Liebhaber- Theaters.