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711) Gießen. Der zweite Stock
706)
Gießen.
meines Hauses in den Nenenbäuen ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen.
Gießen am 7. April (852.
Enders, Stadt-Einnehmer.
728) Gießen. Ei» möblirtes Zimmer ist zu vermiethen; auch wird auf Verlangen die Kost dazu gegeben bei Schuhmacher Hanitsch in der Schulgasse.
723) Gießen. Ein Logis, bestehend in Stube, Kabinet, Küche, Kammer, Holzplatz, Keller, Mikgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei
I. H. Schäfer, Kammmacher, Marksstraße.
713) Gießen., Ans dem Seltersweg sind eine kleinere Familienwohnung und mehrere möblirte Zimmer zu vcrmie- then. Bei Ausgeber d. Bl. zu erfragen.
715) Gießen. Mein Wohnhaus nebst Scheuer und Stallung bin ich Willens, aus freier Hand zu verkaufen oder auf mehrere Jahre zu verpachten.
E. Paus ch.
(»74) Gießen. In meinem Hause Nr. 66 in de» Neuenbäuen si»d zwei, auch drei Zimmer auf eiuem Gaug zu vcrmie- then, und können mit oder ohne Möbel, zusammen oder einzeln, abgegeben und 8 Tage nach abgeschlossenem Miethcontract bezogen werde».
Gießen den 2. April 1852.
Ludwig Weicker.
(»62) Gießen. Bei PH. MagnuS in der Brandgaffe, Lit. A. Nr. 147, sind Zwei Familienwohnungen zu vermiethen.
Vermischte Nachrichten.
69J4) Gießen. Die seither unter der Firma Adolph Hopfner geführte Eonditorei wird von heule an unter der Firma:
Eonditorei
von
Hopfner -Dannenberg fortgeführt, wobei ich höflichst bitte, mir ferneres Zutrauen zu schenken, mit der festen Versicherung, daß cs mein eifrigstes Bestreben sein wird, alle bei mir eingehende geneigte Aufträge reell, pünktlich und geschmackvoll zu besorgen, worauf ich ein verehrlichcS Publikum aufmerksaui mache.
H ö p f n e r - D a n n e n b e r g.
689) Gießen. Bei Tapezier Strack ist eine Lehrlingsstelle offen.
Ardens - Versicherung.
Nach dem soeben erschienenen Rechenschaftsberichte der Lebens-Versicherungs- Gesellschaft zu Leipzig über das abgclaufene Jahr 1851, sind die Resultate höchst erfreulich und entsprechen den beiden Haupterfordcrnissen, welche an eine derartige Anstalt zu machen sind: vollständige Beruhigung wegen pünktlicher Auszahlung der Eapitalien durch den sehr beträchtlichen Reservefond, und Ermäßigung der Prämien vermöge der erhöhten Dividende.
Die Nebersicht stellt sich folgendermaßen:
Der Bestand der Versicherungen war am Jahresschluß auf 4479 Personen mit 5,188,400 Rthlr. Versicherungs-Capital, der Bankfond auf 1,209,067 Rthlr. gestiegen. Für 102 Todesfälle wurden 113,000 Rthlr. verausgabt. — Der reine Ueberschuß betrug 116,064 Rthlr. und kann deshalb im Jahre 1852 eine Dividende von 15% gewährt werden.
Gestützt auf diese günstigen Verhältnisse, ladet der Unterzeichnete zu recht zahlreicher Thcilnahme ein, indem er nähere Auskunft und Statuten uucnigeldlich und gerne ertheilt.
Gießen den 8. April 1852. E. C Rühl,
Agent.
685) Gießen.
Pflanzen- und Plumen-Ausstellung.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 1. Osterfeiertag, gleich nach beendigtem Morgen-Gottesdienst, in dem UniversitätSgebäude statt; und ist die Dauer derselben bis zum 14. incl. festgestellt, an welchen Tagen das Ausstellungslokal von Morgens 8—12 Uhr, und Nachmittags von 2—6 Uhr geöffnet ist.
Der Eintrittspreis ist zu 9 Kreuzer a Person bestimmt, auch findet eine Ver- loosung schönblühender Pflanzen statt, wozu Loose ä 12 Kreuzer an der Kasse zu haben sind.
Gießen am 6. April 1852. Im Auftrag des ComiteS:
W. Weiß
Ä473) Gießen.
Die von der Großherzoglich Hessischen Regierung concessionirte
Hau plage »tur
des Hauses F. Z. Wichelhausen
et Comp. in Bremen,
Lindenplatz Lit. A. Nr. 27 in Gießen, sowie Rheinstraße Nr. 497 in Main; empfiehlt sich zum Abschlüsse von Ueberfahrtsverträge» nach alle» Häfen Nord- und Süd-Amerikas.
Die Agentur übernimmt Passagiere frei von den verschiedene» Sanrmelplätzen bis zu den überseeischen Häfen und erhalten dieselben bis zu ihrer Einschiffung Frühstück, Mittag- und Abendessen, so wie freies Logis. Auf dem Seeschiff Morgens und Abends Kaffee oder Thce nebst Butter und Brod, Mittags ei» halb Pfund Ochsenoder Schweinenfleisch nebst reichlichenr Gemüse, welches gekocht und von bester Qualität verabreicht wird.
Da die Preiße möglichst billigst gestellt, die Passagiere außer der bedungenen Accordesumme durchaus keine Ausgaben irgend einer Art zu machen haben, so glauben wir behaupten zu dürfen, unsere Beförderungsweise die reellste, billigste und bequemste nennen zu dürfen.
Nähere Auskunft in Gießen Lindenplatz Lit. A. Nr. 27, so wie auf frankirte Anfragen, wird aus's Bereitwilligste ertheilt.
Giezuu den 10. März 1852.
Der evnzessionirte Großhcrzogl. Hess. Hauptagent
Heinrich Sandt


