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Mit aufgehobenem Abonnement.

Jhim Pesten der Nothleidenden im Vogelsberge

wird das

Biebh rrber-Theater

Samstag den 13. März, im Saale des Prinzen Carl, eine Vorstellung geben, in welcher zur Aufführung kommen: Nichte und Tante.

Vorher: Das Salz der G h e. Lustspiele von Görner.

Preise der Plätze: Gallerte 12 fr, Saal 24 fr., nummenne Plätze 36 fr. (Höhere Beiträge werden dankend angenommen, und wird die Rechnung darüber s. Z. öffentlich abgelegt werden.)

Karten zu den nummerirten Plätzen sind big Samstag 2 Uhr in der Fcrber'- schen Universitätsbuchhandlung (E. Roth) zu haben.

Kaffeöffnung 7 Uhr. Anfang 8 llbr.

Der Vorstand

Sonntag b mi 14. Marz: CsAcert

422) Gießen. Ein verehrlicheS Publikum benachrichtige ich hierdurch, daß ich mich als Bäckermeister dahier etablirt habe und empfehle demselben sowohl meine gewöhnlichen, ordinären Backwaaren, als auch alle Arten feinere Bäckereien, welche auf Bestellung von mir pünktlich besorgt und schmackhaft zubereilei werden. Meine Wohnung ist in der Marktstraße, in dem von mir von Adolph Keil erkauften Hause.

Gießen den 3 März 1852.

B alt Hafer Holzschuh Bäckermeister.

425) Gießen. Ich verfehle nicht, meinen resp. Gönnern hiermit anzuzeigen, daß ich in dem Hause meines Vaters, deS Heinrich Schneider auf dem Neuenweg, eine Werkstätte errichtet habe, in welcher ich Gießmaschinen und alle Schriftgießer- und Buchdruckerwerkzeuge, sowie alle in Geschäften vorkommende Feuerarbeiten fer­tige und reparire. Ick werde mich bestre­ben, den Wünschen und Erwartungen mög­lichst zu entsprechen.

Louis Schneider, Mechaniker.

jum Pesten der nothleidenden Vogelsberger in dem Klub Saale, aus geführt von mehreren Dilettanten.

Bissels a 30 fr. sind von Samstag an in der Ferber'schen und, Ricker'- scheu Buchhandlung zu haben.

317) Gießen. Von meinen Gärten, der eine am obersten Riegelpfav und der andere am Wismarer Weg gelegen, bin ich Willens, je nachdem sich Liebhaber fin­den, einen zu verkaufen.

PH. Flett II.

Während wir hier bei vollen Schüsseln und am warmen Ofen sitzen, müssen die armen, unglücklichen Vogelsberger, unsere Nächsten im ächten Sinne des Worts, darben und frieren. Die Vorräthe sind aufgezehrt, die Aussaat für's nächste Jahr selbst ist den dringenden Forderungen der Hungern­den geopfert worden, und doch ist keine Aussicht, selbst auf die traurigste, Weise, die Eristenz vieler unglücklichen Fantilicn bis zur nächsten Ernte fristen zu können. Darum ergeht nun an Euch, Ihr Glücklicheren, die Mah­nung, zu helfen, zu lindern die Roth, die Jene nicht selbst verschuldet haben. Eine aus dem Mittelstände hervor- gegangene Gesellschaft junger Leute, dasLiebhaber-Theater", geht hierin mit gutem Beispiele voran, und wir hoffen, daß ihre anspruchslosen und gewiß anerkcnnenSwerthen Bemühungen des Erfolges nicht ermangeln werden. Vorzüglich an Diejenigen, welche noch nicht näher mit diesem Institute bekannt sind, ergeht unsere Mahnung, dem, was aus gutem Herzcu geboten wird, ihre volle Thcilnahme zuzuwenden. G.

Angekommene und abgereiste Fremden vom 5. bis 7. März 1852.

3 tt den Gasthäusern.

3m Hitpptn: Hr. Neudorf, Pfarr v. Breisig; &r. Koch, Oec. v. Lindheim; Hr Dr. med. Felder v. Heidelberg Hr Kohlmann, Part v. Altona; Hr. Weidenleld. Fabr. v. Minden; Hrn. Kfl Schenk u. Bayer v. Frankfurt, Heilmann v. Mainz, Schiille v Bielefeld, Böhm v. Mannheim, Fölir u. Priz v. Ingelheim, Hoffmann v. Hanau, Schüz v. Bonn, Frise- nius v. Hamburg, Grille v. Wien, Hühnlein v. Offenbach, Gleim v. Melsungen, Joßmer v. Friedberg, Gaquain v. Hanau, Haberkorn v. Frankfurt/ Pfalz ». Offenbach, Wallach v. Alsfeld, Kirchhoff v. Carls-

Hafen, Günther v Frankfurt, Gerrendorf v. Neuenkirchen, Heßlein v. Berlin, Bieber v. Minden, Schönauer v. Mannheim u. Schulz v. Magde­burg.

Im Einhorn: Hrn. Stud. v Selnroth, Hcmdenmacher u. Graf v. Lilien v. Heidelberg; Hr. Fühle, Fabr. v. Elchweiler; Hrn. Bar. Otto u. Th. v. Rau v. Marburg; Hr. Bingell, Adv. v Frohnhausen; Hr. v. Hei- denwols v. Marburg; Hr. Schneider, Fabr v. Nidda; Frhr. v. Stein- Barchfeld, Kammerherr v. Hauscm; Hr Elsässer, Mech. v Hirzenhain; Hr. Jüngst, Fabr. v. Wallau; Hr. Moritz, Stud. med. v. Jena; Hr.