Ausgabe 
7.4.1852
 
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443) Gießen. Für künftiges Se­mester ist in Lik. C. Nr. 23 auf dem Seltersweg, nach der Straße zu gehend, ein möblirtes Zimmer nebst Cabinet, billig zu vermieiben.

693) Gießen. In Lit. B. Nr. 24 (am Marktplatz) ist an eine stille Person ein Zimmer mit Kabinet zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.

Vermischte Nachrichten.

473) Gießen.

Die von der Großherzoglich Hessischen Negie- rung concessionirte

Hauptagentur

des Hauses F. I. Wichelhansen

et Comp. in Brenlen,

Liudenplatz Lit. A. Nr. 27 in Gießen, sowie Rheinstraße Nr. 497 in Mainz empfiehlt sich zum Abschlüsse von UeberfahrtSverträgen nach allen Häfen Nord- und Süd-Amerikas. Die Agentur übernimmt Passagiere frei von den verschiedenen Sammelplätzen bis

677) Gießen. In nächster Zeil wird die Gesellschaft des Heidel­berger Stadt-Theaters hier in Gießen einige Zeit Vorstellungen geben. Der Direcior, Herr A Spahn, ist und aus früherer Zeit als tüchtiger Künstler bekannt, doch auch als Dircctor hat der­selbe sich bereits einen sehr vortheilhaften Ruf erworben, und wir glauben uns ver­pflichtet auf die Leistungen dieser Gesell­schaft unsere Milbürger und alle Kunst­freunde aufmerksam machen zu müssen.

Gießen den 30. März 1852.

Mehrere Theaterfreunde.

694) Gießen. Die seither unter der Firma Adolph Hopfner geführte Conditorei wird von heule an unter der Firma:

Eouditorei

zu den überseeischen Häfen und erhalten dieselben bis zu ihrer Einschiffung Frühstück, Mittag- und Abendessen, so wie freies Logis. Auf dem Seeschiff Morgens und Abends Kaffee oder Thee nebst Butter und Brod, Mittags ein halb Pfund Ochsen­oder Schweinenfleisch nebst reichlichem Gemüse, welches gekocht und von bester Qualität verabreicht wird.

Da die Preiße möglichst billigst gestellt, die Passagiere außer der bedungenen Accordesumme durchaus keine Ausgaben irgend einer Art zu machen haben, so glauben wir behaupten zu dürfen, unsere Befvrderungsweise die reellste, billigste und bequemste nennen zu dürfen.

Nähere Auskunft in Gießen Liudenplatz Lit. A. Nr. 27, so wie auf frankirte Anfragen, wird anf's Bereitwilligste eriheilt.

Gießen den 10. März 1852.

Der ronzesstonirte Großherzogl. Hess. Hauptagent

________________________Heinrich Sandt.______

683) Gießen.

von Hopfner-Dannenberg fortgeführl, wobei ich höflichst bitte, mir ferneres Zutrauen zu schenken, mit der festen Versicherung, daß cs mein eifrigstes Bestreben sein wird, alle bei mir eingehende geneigte Aufträge reell, pünktlich rind ge­schmackvoll zu besorgen, worauf ich ein verehrliches Publikum aufmerksam mache. Höpfner-Dan nenberg. 696) Gießen. Ich erlaube mir hiermit, einem geschätzten Publikum mich in meinem Schuhmachergeschäft bestens zu empfehlen, indem trotz meiner dauerhaften

Pflanzen- und Plumen-AusfteUnng.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 1. Osterfeiertag, gleich nach beendig­tem Morgen-Gottesdienst, in dem Universitätsgebäude statt; und ist die Dauer der­selben bis zum 14. incl. festgestellt, an welchen Tagen das Ausstellungslokal von Morgens 812 Uhr, und Nachmittags von 26 Uhr geöffnet ist.

Diejenigen Blumenfreunde, welche ihre blühenden Pflanzen mit ausstellen wollen, werden gebeten, dieselben bis längstens zum Freitag den 9. d. Mts. an den Unterzeichneten einzusenden.

Der Eintrittspreis ist zu 9 Kreuzer ä Person bestimmt, auch findet eine Ver­ladung schönblühender Pflanzen statt, wozu Loose ä 12 Kreuzer an der Kasse zu haben sind.

Gießen am 6. April 1852. Im Auftrag des Comites:

________________________________ W.' Weiß.___

1) ' ~ Gießen.

Dr. M. StVKM- Königlicher Sanitäts-Rath in Berlin, die Heilmittel des Arzneischatzes gegen rheumatische, gichtische und nervöse Nebel aller Art, »mit Beziehung auf die Goldberger'schen galvano-electrischen Rheuma­tismus-Ketten, mit einem Anhänge.«

Wem daran gelegen ist, sich über die Benutzung electro-galvanischer Kräfte zu Heilzwecken und über die electrische Wirksamkeit der Goldberger'schen Ketten ge­nauer zu unterrichten, dem giebt obige Schrift, die bei Carl Frech, Kauf­mann in Gießen, unentgeltlich zu haben ist, zuverlässigen und interessanten Aufschluß.

und geschmackvollen Arbeit es dennoch mir an hinreichender Beschäftigung fehlt, weil ich aus natürlichen Gründen nicht borgen kann und deshalb in meinem Geschäft nach« stehen muß. Ich bitte daher meine geehr­ten Freunde und Gönner, mich mit ihrem Vertrauen und sofortiger Arbeit erfreuen zu wollen, indem ich dieselbe durch reelle Bedienung und schleunige Beförderung dauerhaft und modern auszuführen ver­spreche.

Wilh. Rodner, Schuhmachermeister, Löwengaffe, Lit. C. Nr. 117.

630) Gießen.

' Wohnungsver- ünderung.

Von heute an wohne ich in dein Hause des Herrn Schneidermeisters i Nehmeyer in den Neucn-Bäuen.

Gießen den 1. April 1852.

Dr. Diehm, Hofgerichts-Advoeat.

(Hierzu eine Beilage.)