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2196) Einem verehrlichen Publikum, insbesondere den verehr!. Honoratioren der Stabt, beehren sich die Unterzeichneten, das Fräulein Blessing aus Augsburg, wohnhaft bei Hrn. David Schneider in der Sonne, im Verfertigen von selten- artigen Kunst-Blumen, sowie auch im Unterricht zum Erlernen dieser Kunst binnen 6 Stunden, zu empfehlen. Da wir selbst den Unterricht bei Fräul. Blessing genossen haben, so finden wir uns verpflichtet, ein knnstliebendes Publikum auf ihre vorzüglichen Leistungen aufmerksam zu machen und verfehlen nicht, das von Hrn. Dr Erhard und Hin. Pfarrer M ü n ch in Nauheim derselben ertheilte Zeugniß hier anzuführen: „je., daß Fräul. Blessing in den letzteren Jahren viele traurige Schicksale durchzumachen hatte, also um so mehr bedarf dem geehrtesten Knnstpublikum empfohlen zu werden," hoffend, daß ihr von dem menschenfreundlichen Publikum recht zahlreicher Zuspruch ertheilt 'wird, wodurch ihre gegenwärtige Lage erleichtert wird.
Frau Baronin v. Wellens aus Homburg. Frau Pfarrer Bottler auS Homburg.
Gießen.
2083)
commiioHEsms in
Conducted and corrected by
Mr and JF WeciwSt
(Lit. D. 187 A. — Next honse to Mr- Ebel’s Coffee-house).
Who respectfully propose to Ladies and Gent leinen, who, having already acquired some knowledge of (he English language, are desirous of attaining fluency and correctness in speaking it, to assemble one evening in each weck at their house, for the purpöse of conversation in that language.
They also heg to announce their intention to resume, for the ensuing winter, dramatic readings, principjilly from Shakspeare; for which purpose, one evening in each week will be devoted.
Farther particulars will be given ’upon application.
Die oben Genannten empfehlen zugleich Denjenigen, welche nach Amerika zu gehen beabsichtigen, ihren Unterricht nach einer erprobten Methode zur schnellen Erlernung der englischen Sprache.
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macher dahier etablirt habe.
Indem ich daher stets bemüht sein werde, alle mir zu Theil werdenden Aufträge aus das Geschmackvollste, Pünktlichste, und überhaupt zur Zufriedenheit Derjenigen, welche mir ihr Vertrauen schenken wollen, aus-
selbst zu liefern.
Gießen int November 1852. | Schwa ab, jun., y Hintergasse 42.
® W-EEE-EEDEEV-M'-LK-KSK 6 M
I 2209) Gießen. Einem | t geehrten Publicum mache ich L
L hierdurch die ergebene Anzeige, g X daß ich mich als Herrenkleider- L
| zuführen, sehe ich recht zahl- I reichen geneigten Aufträgen ent- I gegen.
Auch bin ich erbotig, auf J Verlangen die zu den Klei- v dungsstücken erforderlichen Stoffe
2208) G ieße n.
werden nur noch bts zum Montag den 8. d. Mts. angefertigi von
A. v. Lettow aus Berlin,
Neisegelegenheit nach Amerika I
Gießen.
UNION
über
Liverpool.
Abfahrt von Mainz jeden Mittwoch.
Die Paffagiere werden durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet.
Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preise und genaue Erfüllung der eilige* aangeneii Verbindlichkeiten werden diese Reisegelegeuheit auch ferner empfehlen.
Concessionirte Haupt-Agentur in Mainz:
Heinrich Zitz.
Nähere Auskunft, Prospekte und Ueberfahrtsverträge ertheilt
Der concessionirte Agent in Gießen:
I. Lauckert,
Neuebäue B. 67.
2163) Gießen. Eilt Zapfjunge kann placirt werden. Wo? sagt Ausg. d. Bltts.
2190) Gießen. Die Nummern 57 und 58 haben die Bilder gewonnen.
C. Vogel, Poliz.-Diener.
bei Gärtner Schaum.
2197) Gießen.
KSt" Kmist - MU). dL
Wie wir hören, steht uns ein seltener Genuß bevor. Fränkin Babette Blessing wird im Laufe der nächsten Woche auf ihrer Durchreise in Gießen ein Concert veranstalten, wobei wir und erlauben, das Publikum im Voraus darauf aufmerksam zu machen, da nach einigen entnommenen Rezensionen diese Sänger in überall den größten Beifall geärntet, und sich namentlich auch der besten Einnahmen zu erfreuen halte. — Schließlich bemerken wir noch, daß Fräul. Babeiie Blessing in den letzten Jahren sehr häufig von widrigem Geschick betroffen wurde, bedarf also um so mehr, dem kunstliebenden Publikum empfohlen zu werden. Mehrere Musikfreunde.
2203) Gießen. Um vielseitig geäußerten Wünschen zu entsprechen, wird die Wirthschaft auf dem Heyer scheu Felsenkeller bei günstiger Witterung leben Sonntag und Montag offen sein.
Gießen den 4. November 1852.
W. Jacobi.


