Ausgabe 
5.6.1852
 
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1179)

Gießen.

Boctor

Bor chardts Kräuter-

Bei der nunmehr seit Jahren rühmlichst anerkannten Vortrefflichkeit der vr Borchardt'scben Kräuter« Seife empfiehlt sich dieselbe mit bestem Rechte als das wirksamste und geeignetste Mittel gegen die so lästigen Sommersprossen, Finnen, Leberflecken und andere Hautunreinheiten, sowie überhaupt gegen spröde, trockene und gelbe Haut. Es befreit diese Seife die Haut leicht und schmerzlos von den genannten Flecken, stärkt und schützt sie vor den schädlichen Einflüssen der wechselnden Witterung, erhält die Haut geschmeidig und in frischem, belebtem Ansehen und trägt somit zur Verschönerung und Verbesserung des Teints wesentlich bei. Ganz vorzüglich eignet sich diese Kräuter-Seife auch für Bäder ^5$ und ist sie zu diesem Zwecke bereits vielfach mit dem

Seife.

besten Erfolge benutzt worden.

Um leicht mögliche Verwechselungen mit, von Concurrenten und Nachmachern borchardts^ ähnlich benannten, Seifen zu vermeiden, wolle man übrigens beim Kaufe genau darauf achten, 'raäum'-/ daß vr. Borchardt's aromatisch-medicinische Kräuter-Seife in weißen mit grüner Schrift bedruckten und an beiden Enden mit nebenstehendem Siegel versehenen Pakelchen a 6 Sgr.

verkauft wird, und nur allein bei Earl Frech in Gießen ächt zu haben ist.

98$)) Gießen.

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gegen Hals- und Brustbeschwerden, als Husten, Schnupfen, Katarrh und Heiserkeit, giebt es nichls Besseres, als die durch ihre Wirksamkeit rühmlichst bekannten sog. Hnftentablettcn von H. Wenz in Wiesbaden. Werden verkauft in allen Städten Deutschlands, in Gießen bei Höpfner-Dannenberg,

Conditor.

1180) Gießen. Unterzeichnete ist gesonnen, ein vollständiges Schieferdecker- Handwerkszeug nebst einer Quantität Schic- ferfteinen aus der Hand zu verkaufen.

Heinrich Rothaug's Witlwe.

1184) Gießen. In Lit. D. Nr. 35 in der Markistraße sind 3 Wagen voll guter Kuhniist zu verkaufen.

1172) Steinbach. 4050 Centner Heu sind zu verkaufen bei

Meyer Katz in Steinbach.

Zu vermiethen.

1173) Gießen. Ein kleines Fann- lien-Logis ist zu vermiethen und gleich be­ziehbar bei I Friebel

auf dem Reichensand.

117/4) Gießen. Ein Familien-Logis ist zu vermiethen und den 1. Juli, bezieh­bar bei C. Schultheis I. Witlwe.

1183) Gießen. In dem ehemals Ferber'scheu Hause am Wallthor ist eine große geräumige Scheuer zu vermiethen.

Louis Busch.

Vermischte Nachrichten.

1171) Gießen. Wer das Damen- Kleidermachen gründlich zu erlernen wünscht, kann eine Lehrstelle finden. Näheres in der Erp cd. d. Blttö.

1183) Gießen.

Männer-Gesang-Verein zu Gießen.

Der seit 2 Jahren dahier bestehende Männer-Gesang-Verein ladet die Freunde des Gesangs in hiesiger Stadt zur Theil- nahme als Mitglieder ein.

Es wird gebeten, die Anmeldungen schrift­lich bei Herrn Musiklehrer Schierholz dahier abzugeben.

Zugleich wird bemerkt, daß nur solche ausgenommen werden können, welche das 21. Jahr zurückgelegt haben. Eintrittsgeld wird nicht bezahlt. Jede Woche an einem Abend von halb 9 Uhr an bis 10 Uhr werben in einem hiesigen Schullocale Sing­übungen vorgenommen. Zur Bestreitung der Ausgaben zahlt jedes Mitglied monat­lich 12 fr.

Gießen den 4. Juni 1852.

1175) Gießen. Am 1. Pfingstfeier- tag ist ein Haar-Armband mit goldenem Schloß verloren gegangen. Der redliche Finder wird gebeten, solches gegen eine gute Belohnung an die Erped. d. Bllts. abzugeben.

1191) Einem angehenden, tüchtigen Thierarzte könnte in einer der besten Gegenden Rheinhessens eine angenehme Stelle nachgewiesen werden. Näheres I bei der Erped. d. Blttö.

1188) Gießen.

Bekanntmachung.

Bei der heute vorgenommcnen Verloo- sung der im Jahr 1852 zur Rückzahlung kommenden Partial-Schuldscheine des Clubs sind die Nummern 69. 152. und 122. her­ausgekommen, was mit dem Bemerken be­kannt gemacht wird, daß die Beträge an der Gesellschaftskasse in Empfang genom­men werden können und vom 1. Juli d. I. an nicht weiter verzins't werden.

Gießen den 28. Mai 1852.

Der Vorstand des Gesellschafts- Vereins.

1182) Villmar. Der Unterzeich­nete empfiehlt sich in allen Arten Mar- morardeit, als: Denkmäler, Grabsteine, Möbel u. Tischplatten rc. in jeder beliebigen Zeichnung. Jacob Falck

in Villmar, Amts Runkel.

<)6S) Friedberg. Die Großher­zoglich Hessische concessionirte Auswande­rungs-Agentur des Unterzeichneten verspricht prompte und gewissenhafte Beförderung zu den billigsten Preisen.

Friedberg im Mai 1852.

Baruch Hecht, Ufergasse.

1187) Gießen.

Stadt - Theater in Gießen.

Sonntag den 6. Juni:

Der Bajazzo und seine Familie,

Characterbild in 5 Abtheilungen, von Therese von Megerle.

A. Spahn, Direktor.

1189) Baden bürg. Wegen un­günstiger Witterung am 3. Feiertag findet Sonntag den 6. d. Mls. nochmals,

Harmomernnsik

statt. L. Ferber.