Ausgabe 
4.9.1852
 
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Edictalladung.

1803) Gießen. Hinsichtlich der nack!^ euo verzeichneten Immobilien, als: %6. 25/50 80 lUKlfrr. Hofraithe und GraSgarten in der Schulgasse,

V264. "%0 194 HiKlfir. Grabgarten in den Schulgärten, welche auf dem Zwangöwegc versteigert worden sind und über welche nunmehr Kaufbriefe ausgefertigt werden sollen, ver­wog der dermalige Besitzer, Joh. Seipp IV. von Leihgestern keine Eigenthumsurkunden beizubringen. Es werden daher alle Die­jenigen, welche irgend welche Rechte an den bezeichneten Immobilien zu haben glau­ben, aufgefordert, diese Rechte so gewiß innerhalb 60 Tagen, vom Tage der Ein­rückung dieser Verfügung in öffentlichen Blättern an, dahier geltend zu macken, als sonst sie mit solchen ausgeschlossen werden. Gießen den 18. August 1852.

Gr. Hess. Landgericht Heyer.

Versteigerungen.

1736) Gießen.

Immobilien - Versteigerung.

Die dem Cour. Kempf dahier gehörigen Immobilien, wie solche im Wochenblatt Nr. 66 bereits näher bezeichnet waren, sollen, da Nachgcbote eingelegt sind, einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt wer­den. Es wird hierzu Termin auf Dienstag den 7. September, Nachmittags 2 Uhr, mit dem Bemerken auberaumt, daß bei annehmbarem Gebot die Genehmigung als­bald ertbeilt wird.

Gießen den 21. August 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

1800) Gießen.

Die Arbeiten von Räumung des Stadtcanals.

Montag den 6. September 1852, Morgens 9 Uhr,

sollen die Arbeiten bei Räumung des Stadt­canals, in Hand- u. Fuhrenarbeit bestehend, und zu 450 fl. veranschlagt, auf dem Rath­hause dahier an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Gießen den 31. September 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber. 180'4) Gießen.

Verpachtung von städtischen Trieb- vierteln.

Montag den 13. September l. I., von Morgens 9 Uhr, sollen 160 Stück leihfällig gcn ordene und

zugestorbene städtische Triebviertcl öffentlich verpachtet werden. Wer solche vorher ein- sehen will, kann sich an den Flurschützen Noll wenden.

Die Zusammenkunft ist bei dem Hause des Ph. Zörb.

Gießen am 1. September 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

1818) Gießen.

Dienstag den 7. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden in der Wohnung des vormals Metzgers Steul auf dem Markt dahier: alte Thüren, Fenster, Treppen u. s. w., versteigert und werden Liebhaber hierzu eingeladen. D. Ebel.

F e i 1 g e b o t e n.

1801) Gießen.

WaizenkL eie, per Pfund l'/i fr., im Eentner billiger, verkauft A. Noll im Stern.

1821) Gießen. Meine neu erhal­tenen Kleider- und Mantelstoffe, Slaawls, iFoasIlmrds, sowie Uni- forms - Cravatten, Handschuhe, Regenschirme, Taschen, Bänder, Spiiten re., empfiehlt zu sehr billigen Preisen M. H e ß.

1798) Gießen.

Steinernes Geschirr in allen Gattungen ist wieder angekommen bei I. H. Fuhr.

1787) Gießen. Ein Garten hinter den Eichen ist auS freier Hand zu ver­kaufen oder auf mehrere Jahre zu ver­packten. Näheres bei der Erped. d. Bltts.

1773) Gießen. Wein von ver­schiedenen Jahrgängen, sehr gut und äußerst billig, empfiehlt L. Hauß,

Lit. A. Nr. 136 am Walllhor.

1815L) Gießen. Bei Lohgerber Jakob Sack in der Caplansgasse sind 7 bis 8 Wagen ganz vorzüglicher Mist zu verkaufen.

1808) Gießen. Ick habe wieder Watte und gekämmte Schur-Wolle vorräthig. F. KrauSkops.

1806) Frankfurt. Großes Lager % breiter feinster französischer Kattune zu 12 ft. per Elle bei

R. C. Hauser

auf dem Römerberg in Frankfurt. 1805) Gießen.

Mahi- und DelwiMe.

In der Provinz Oberhessen, in der Um­gegend von Frankfurt und Hanau, ist eine mit geräumigem großen 2stöckigen Wohn­

haus verbundene Mahl- und Oelmühle nebst den erforderlichen Oecvuomiegebänden und ohngefähr 10 Morgen, größtentheilS in der Nähe des Orts gelegenem, vorzüg­lich gutem Garten- und Ackerland, unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen, oder auch gegen vollständig genügende Sicherheit zu verpachten. Die Gebäulich­keiten sind alle in gutem Zustande. Die im Innern mit eisernem Triebwerk ver­sehene Mahlmühle Hal zwei Gänge, und die Oelmühle beschäftigt eine Doppelpresse. Die sämmtlichen Werke sind neu und vor­züglich, gut gearbeitet, und in jeder Be­ziehung ihrem Zweck entsprechend. Außer­dem hat die Mühle das ganze Jahr hindurch das erforderliche Wasser, und ist, damit der beiderseitige Gesckäftsbetrieb bei strenger Kälte keine Unterbrechung erleidet, mit einer heizbaren Radstube versehen.

Nachträglich noch die besondere Be­merkung, daß die Mühle sogleich bezo­gen werden kann.

Auf frankirte Anfragen ist das Nä­here bei der Erped. d. Bltts. zu erfahren.

1779) Gießen. Herr Hvfgcrickts- Director von Helmolt beabsichtigt einen Theil seines Gartens am Leihgesterner Weg in mehreren Abtheilungen auf mehrere Jahre zu verpackten. Liebhaber dazu kön­nen sich an mich wenden und die näheren Bedingungen bei mir cinsehen.

Gießen den 26. August 1852.

Im Auftrag:

C. Wei big, Feldgeschworner.

Zu vermiethen.

1817) Gießen. Zwei kleine Fami­lienwohnungen , eine jede in einer Stube, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz be­stehend, sind anderweit zu vermiethen und am 1. Octvbcr beziehbar bei

Hartmann Möhl in der Wolllhorstraße.

1760) Gießen. Das bisher von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte Logis bei Botenmeister Schäfer's Witlwe auf dem SeltexSweg ist anderweit zu vermiethen.

1810) Gießen. In Lik. A. Nr. 93 auf dem Asterweg ist eine Stube und Ea- binet, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen.

1811) Gießen. Das seither von Schneider Müller bewohnte Logis ist zu vermiethen und im October zu beziehen.

Gg. Röber auf dem Kreuz.

1778) Gießen. An eine stille Fa­milie ist ein Logis mit Zugehör zu ver- miethen und gleich zu beziehen bei

Schreinermeister Ehr. Schopbach in der Hintergasse.