107

395) Gießen. Lum­pen , Knochen, alte Me­talle, kaufe ich fortwährend und bezahle die höchstmög­lichsten Preise dafür, auch wer­den diese Gegenstände aufNer- langen im Hause abgeholt.

Ferdinand Mayer

am Kirchenplatz.

377) Gießen. Ein noch im besten Zustande befindliches Sopha von Nuß­baumholz mit grünem Damastüberzug, eine Nußbaum-Commode mit zwei Schubladen, eine noch ganz neue Bücherbank mit Schreibpult stehl wegen Mangel an Raum zu verkaufen bei Fr. Berg,

Schuhmacher, auf der Mäus- bürg.

392) Gießen. Besten Havannah- Bienenhonig empfiehlt als ein sehr billiges, wohlschmeckendes und gesundes Zu- gebröde namentlich für Kinder

L. Jahreis.

389) Gießen. Ich beabsichtige meine, in der Flügelsgasse gelegenen, Wohn­häuser zu verkaufen und bemerke, daß beide sich in gutem Zustande befinden; sollte ich aber in der Kürze keinen Verkauf abschlie­ßen können, so wird das von mir bewohnte Logis, nebst großer Scheuer und Stallung, auf den 1. April vermielhet. Ferner kön­nen die Heuböden, Keller und Cbaisenremtse, welche ich in dem sogenannten kleinen Zeug­hause gepachtet habe, anderweit auf meh­rere Jahre abgegeben werben.

W. Rühl.

397) Gießen. In der Metten- heimer'schen Apotheke bei Frau Schild­wächter sind zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar.

271) Gießen. Eine geräumige Stube mit Kammer ist zu vermiethen bei Louis Hilgardt, Spengler.

387) Gießen. Im Gasthaus zum Russischen Hof sind nachstehende Logis zu vermiethen:

1) das bisher von Herrn Bäckermeister Lampus bewohnte,

2) das, welches früher Herr Lehrer Beck bewohnte,

3) ein kleines Logis, bestehend aus Stube mit Kabinet, Küche und Kammer, nöthigem Keller und Holzraum.

Ferner kann eine möblirte Stube mit Sopha abgegeben werden. Sämmtliche Lo­gis sind bis den 1. April zu beziehen.

W. Rühl.

393) Gießen. Ich habe im 3. Stock eine freundliche Stube mit Kabinet zu ver- micthen und kann solche gleich bezogen werden. L. Jahr eis.

376) Gießen. Das in meiner El­tern Haus in der Löwcngasse im ersten Stock befindliche, seither von Philipp Ber­ger bewohnte Logis, bestehend aus zwei Stuben, mehreren Kammern, Theil am Keller und Waschkessel, Stall und Mist­platz, ist anderweit zu vermiethen.

Fr. Berg.

372) Gießen. Das von Hrn. Jacob Müller bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann Anfangs Mai be­zogen werden. Philipp Becker, Weidgasse.

Vermischte Nachrichten.

399) Gießen.

Erklärung.

Nach verschiedenen mir zu Obren gekom­menen Miltheilungen werden von Seiten eines Feuerversicherungsagenten bei den zu erlangenden Versicherungen auch die Mittel der Verdächtigung in Anwendung gebracht, indem behauptet wird, der Deutsche Phönix erfülle seine Verbindlichkeiten nicht, oder bereite bei vorkommenden Brandschäden doch mindestens große Schwierigkeiten. Ich weise dergleichen Unwahrheiten entschieden zurück, und bemerke zugleich, daß, wenn von die­sen unreellen Mitteln, um Versicherungen zu erlangen, nicht abgestanden werden sollte, ich ohne alle Rücksicht diejenigen Veröffent­lichungen erlassen werde, welche erforder­lich sind, um den fraglichen Fall, welcher hier als Mittel zum Zwecke benützt wird, richtig zu beurtheilen.

Ich will nicht weiter erörtern, in wie weit mancher hierdurch unangenehm be­rührt werden dürfte

Gießen den 1. März 1852.

I. G. Appel, Agent des Deutschen Phönir. saa) Gießen. Ein junger Oeconom, der seine Lehrzeit bis nächste Ostern bestan­den, sucht bis dahin eine Stelle als Volontär. Näheres bei der Nedaction dieses Blatts.

276) Gießen.

3ur Strohhutumscherer nach englischer Art, wodurch bekanntlich die Hüte viel Heller gewaschen werden und die neueste Faeon erhalten, nimmt Bestellun­gen an ' I- H. Fuhr.

386) Butzbach.

G y p s.

12,000 Centncr Gyps, trocken und fein gemahlen, liegen auf Lager, und wird per Ceutner zu 24 fr. verkauft, in großen Parthien noch billiger; vom Monat Februar bis März wird solcher auf der Eisenbahn nach Langgöns in ganzen Waggons, per 1 Centner zu 22% fr., frei geliefert.

Butzbach den 27. Februar 1852.

N. Flach.

Zu vermiethen.

373) Gießen. I» Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg ist ein Nebenhaus an eine Familie zu vermiethen; auch können die Zimmer einzeln möblirt abgegeben wer­den. Bei der Redaction d. Bltts. ist das Nähere zu erfragen.

385) Gießen.

Pertinische Lebens - Verstchernngs - Gesellschaft.

Wir erfreuten uns in dem 15teii Jahre unseres Versicherungs-Geschäfts, wel­ches mit Ablauf 1851 schloß, des gewöhnlichen guten Fortgangs, und sind durch die Geringfügigkeit der durch Todesfälle zur Zahlung kommenden Summen, besonders begünstigt worden.

Die nachstehenden Angaben werden dieses bestätigen.

Die Anmeldungen und Aufnahmen zur Versicherung sind gegen 1850 etwas größer, und waren die Ausscheidungen beträchtlicher. Ende 1851 erschienen

6984 Personen mit Acht Millionen 146,000 Thalern versichert. Die Todesfälle beschränkten sich auf 153 Personen mit 169,500 Thalern.

Das Ergebniß von 1851 sichert den Interessenten eine gute Dividende.

Geschäfts-Programme und Antrags-Formulare werden von den Herren Agenten der Gesellschaft und dem Unterzeichneten (Spandauer-Brücke Nr. 8) uncntgeldlich ver­abreicht.

Berlin, den 31. Januar 1852. Lobeck, General-Agent.

Vorstehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenutniß.

Gießen den 28. Februar 1852.

Franz Peppler «Er Comp.,

Agent der Berlinischen Lebensversicherungs-Gesellschaft