Ausgabe 
3.1.1852
 
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tionsbüreau die zur Erbauung eines Ka­nals im Bahnhofe erforderlichen Maurer- und Steinhauerarbeiten, veranschlagt zu 308 Gulden, sowie die Pflasterung der Gossen um das Werkstättengebäude, ver­

anschlagt zu 885 Gulden, durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Gießen am 30. December 1851.

Der Großh. Sections-Jngenicur E i ck e m e y e r.

2483) Gießen.

Versteigerung von Straßen-Arbeiten.

Die zur Unterhaltung der Staats- und Provinzialstraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1852 erforderlichen Arbeiten, bestebend in dem Brechen, der Beifuhr, dem Aufsetzen und dem Zerschlagen der Steine, sollen an den nachbenannten Tagen und Orten an den Wenigstfordernden versteigert werden, und zwar:

1. Montag den 5. Januar 1852,

Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhaus zu Langgöns, für die Straße von Butzbach bis durch die Linde­ner Mark, für die Straße von Pohlgöns bis zur Königs. Preußischen Grenze und für die Straße von Langgöns nach dem Steinbruch am Neuhof.

H. Dienstag den 6. Januar,

Vormittags 10 Uhr, zu Kleinlinden in dem Hause des Wirths Rinn, für die Straße von der Lindener Mark über Gießen bis zur Wiesecker Gemarkungsgrenze, für die Straße von Kleinltuden -bis zur König!. Preuß. Grenze und für die Straße von Gießen bis zur Rodheimer ®c=! markungsgrenze.

III. Mittwoch den 7. Januar,

Vormittags 10 Uhr, zu Lollar in dem Gasthause zur Krone, für die Straße von der GießewWieseckcr Ge- markungsgrcnze über Lollar bis zur Kurhess. Grenze.

1V. Donnerstag den 8. Januar,

Vormittags 10 Uhr, zu Steinbach in dem Hause des Wirths Paulus Gerhard, für die Straße von Gießen gegen Lich.

V. Freitag den 9. Januar, Vormittags 10 Uhr,

auf der Gansenburg, für die Straße von Gießen bis Lindenstruth.

VI. Samstag den 10. Januar,

Vormittags 10 Uhr, zu Nodheim in dem Hause deS Wirths Schlierbach, für die Straße von Gießen nach Gladenbach und zwar von der Heuchelheim-Rodheinier Gemarkungsgrenze bis zur Königl. Preußischen Grenze jenseits Frankenbach.

Gießen den 23. December 1851.

Der Gr. Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel.

Feilgeboten.

IG) Gießen.

Gutta - Percha - Firniß,

in Töpfen mit Gebr.-Anw. ä 5 Sgr.

Mittelst dieser neuen Composition, welche das Leder vorzüglich conservirt und ge­schmeidig erhält, schnell trocknet und nach dem Trocknen jede Wichse annimmt, kann man alles Schuhwerk vollkommen was­serdicht machen, so daß man, selbst bei größter Nässe, stets trockene Füße behält. Denselben empfiehlt

Carl Frech.

13) Gießen. Ein fettes Schwein ist zu verkaufen. Ausg. d. Bl. sagt wo?

10) Gießen. In hiesiger Stadt ist ein fettes Schwein zu verkaufen. Aus­geber dieses Blattes sagt wo?

Zu Vermieden.

18) Gie'en. Ter untere Stock in meinem Hause ist zu vermiethen und vom 1. April an beziehbar.

Advokat Wießell's Wtw.

13) Gießen. Bei Buchbinder Hoff- mann im Hinterhause ist ein Familien­logis zu vermiethen.

19) Gießen. Zwei Familienwohnun­gen, wovon jede 3 heizbare Zimmer, Kam­mer, Küche, Keller und Holzstall enthält, ist zu vermiethen.

Ferd. Vogt, Metzger.

12) Gießen. Zn meinem Hause Nr. 66 in den Neuenbäuen sind zwei, auch drei Zimmer auf einem Gang zu vermie­then, und können mit oder ohne Möbel, zusammen oder einzeln, abgegeben und 8 Tage nach abgeschlossenem Miethcontract bezogen werden.

Gießen den 2. Januar 1852.

Ludwig Welcker.

7) Gießen. Ein Logis, bestehend auö 4 Stuben, 2 Kammern, Küche, Kel­ler, Holzstall und Mitgebrauch der Wasch­küche, ist zu vermiethen und Anfangs April zu beziehen. G g. Reiber.

17) Gießen. In meinem Hause ist ein Logis zu vermiethen und kann im Fe­bruar bezogen werden.

Balthasar Simon in der Katharinengasse.

2406) Gießen. Ich bin Willens, einen Theil meines Logis, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen.

Prof. Weiß Wtb.

2071) Gießen. Das von Herrn N. Buoge bewohnte Logis ist zu vermiethen und bis Ausgang Januar beziehbar.

Wernhard Dietz.

14) Gießen. Eine Familienwoh­nung ist zu vermiethen in Lit. D. Nr. 29.

Vermischte Nachrichten.

11) Gießen.

Concnrreni-Eröffnnng.

Bei dem hiesigen Krankenunterstützungs­und Stcrbkasseverein ist die Stelle eines Gesellschaftsdieners erledigt. Alle diejeni­gen Vereinsmitglieder, welche gesonnen sind, diese Stelle zu erhalten, wollen ihre Ge­suche bei dem Unterzeichneten bis längstens Montag den 5. d. M., Abends 5 Uhr, schriftlich einrcichen. Hiermit ist eine Kau­tionsstellung von 30 fl. verbunden.

Gießen am 2. Januar 1852.

Georg Schmitt.

Gießen. Die 2. Compagnie der Bür­gerwehr hat vom 4. bis incl. 10. Jan. di« Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst.

Künftigen Mittwoch, Abends 8 Uhr, ist bei Wirth Herbert Versammlung der Chargirten.

Das Ober-Commando der Bürgerwehr Fresenius. (9)