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Gießen. Jedem Vernünftigen leuchtet eS von selbst ein, daß ich dem Hrn. G. D. Brühl dahier auf das von demselben betretene litte- rärische Gebiet nicht folgen kann. Mehr gehört nicht hierher, sondern vor die Behörde, vor welcher Herr G. D. Brühl in Unter­suchung steht.

Gießen am 28. November 1851.

Bermann, Hosgerichts-Advocat. (2288)

2310) Gieße». Der Unterzeichnete ertheilt gegen Entrichtung eines möglichst billigen Honorars Unterricht in der Arithmetik, Elementar- Geometrie, Algebra nnd Trigonometrie, mit besonderer Berücksichtigung der praktischen An­wendbarkeit dieser Disciplinen auf Handel und Gewerbe.H- Winckler.

2309) Gießen. Das auf den 2. k. Mts. bestimmte Concert kann erst am 4. k. Mls. gehal­ten werden, wovon die Gesellschaft hierdurch benach­richtigt wird.

Gießen den 27. November 1851.

Der Vorstand der Concert-Gesellschast.

2281) Gießen. Glaee-Handschuh in allen Farben nehme ich zum Waschen an und verspreche/ denselben das Ansehen als neu wieder zu geben.

Marie Sparenberg, wohnhaft im Hinterhaus des Hrn. Bäcker Schäfer.

2289) Gießen.

Ginladnng.

Die Betheiligten an dem neu sich bildenden Bürger - Lcseverein sind aus heute Abend halb 8 Uhr im Leib'schen Local, zu einer General -Versammlung eingeladen.

Gießen den 29. November 1851.

Der provisorische Vorstand.

2312) Großenlinden. Der D. Schildwäch- ter aus Homberg a. d. £)., welcher bisher als Reisender bei mir in Diensten war, tritt aus dieser Stellung und kann für mich keine Einnahmen mehr machen. Diejenigen Zahlungen, welche meine Ge­schäftsfreunde noch fernerhin an ihn leisten werden, erkenne ich daher nicht als gültig an, und rathe jenen um so mehr, für mich an Schildwächter nichts mehr zu berichtigen, als er, wie sich auf späteren durch andere meiner Reisenden vorgcnommenen Tou- rett ergeben, mehrere bereits für mich eingenommene Geldbeträge mir bei seiner Rückkehr von da weder obgeliefert noch verrechnet hat, und daß ich deßhalb bereits gegen ihn geklagt habe.

Großenlinden den 27. Novbr. 1851.

Jean (Sofft.

Ditte an Menschenfreunde.

Bei dem am 7. September d. I. dahier statl- gehablen Brande haben PH. Kümmels I. Eheleute nicht blos Haus, Stall und Scheune, sondern auch ihre sämmtliche Habe an Kleidern und HauSgeräthe eingebüßt; nicht minder hat Dietrich Schneiders Wiilwc, da ihre Scheune nebst den bereits einge­fahrenen Halmfrüchten und Heu, sammt ihrem Wa­gen, verbrannt ist, großen Verlust erlitten.

Die Unterzeichneten erklären hierdurch ihre Be­reitwilligkeit, die für diese Brandbcschädigten etwa eingehenden milden Gaben gewiffenhaft zu vertheilen, und bemerken zugleich, daß die Herren Gg. PH. Gail und Kaufmann Wind eck er zu Gießen die von dortigen Menschenfreunden gebotenen Gaben ent­gegen zu nehmen, sich gütigst erboten haben.

Wieseck den 20. November 1851.

C. Gla ser, Pfarrer,

Seibert, Bürgermeister. (2252)

A u s z u l e i h e n.

2306) Leihgestern. 173 fl. liegen in dem Firnhaber'schen Stiftungsfonds zu Leihgestern gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit.

Pfarrer Wolf.

2291) Gießen.

Auf vielseitiges Verlangen wird die Wormser Plechmusik (Sextett) nächsten Sonntag den 30. November im Busch scheu Gurten-Suule

ein ® geben.

Der Anfang ist um 3 Uhr. Entree ä Personalkarte 12 Kr.

Familienkarte 24 Kr.