Ausgabe 
29.10.1851
 
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dem Pfarrvicar Friedrich Hcnrici von Grünberg die evan­gelische Pfarrstelle zu Dorndürkheim, im Regierungsbezirke Mainz, überfragen. An demselben Tage wurde dem evan­gelischen Pfarrer Christian Bender zu Sprendlingen, im Regierungsbezirke Worms, die erste evangelische Pfarrstelle zu Großenlinden, im Regierungsbezirke Gießen, übertragen. An demselben Tage wurde der Professor Dr. Osann zu Gießen zum Reetor der Großherzogl. Landes-Universität für die Zeit von Michaelis 1851 bis dahin 1852 ernannt. An demselben Tage wurde der Pfarrer Georg Friedrich Schmitt zu Mainz zum Superintendenten für die Provinz Rheinhessen ernannt und deins Iben die erste evangelische Pfarrstelle zuMainz, sowie dem Pfarrer Otto Nonnweiler zu Mainz die zweite evangelische Psarrstelle daselbst übertra­gen. Am 15. September wurde der Phpsieatsarzt für den Landgerichtsbezirk Gießen Dr. Eduard Stammler zum Phpsieatsarzt für den Stadtgerichtsbezirk Gießen, der Php­sieatsarzt Dr. Friedrich Kehrer zu Worms zum Phpsieats- arzt für den Landgerichtsbezirk Gießen, sowie zum Unteirichts- Repetenten bei dem Hedammen-Jnstitut zu Gießen und zum

Assistenzarzt bei der aeademischen geburtshiilstichen Klinik da­selbst, ferner der Phpsieatswundarzt Dr. Hermann Wolf zu Kirtorf zum Phpsieatsarzt für den Phpsieatsbezirk Sattenberg ernannt. Arn 17. September wurde dem L'Äulvjcar Franz Joseph Dister zu Badenheim, im Regierungsbezirke Worms, die früher provisorisch von ihm verwaltete katholische Schul­lehrerstelle daselbst übertragen. Am 31. August wttrde der Phpsieatsarzt Dr. Friedrich Ebel zu Waldmichelbach zum Phpsieatsarzt des st l psicatsbezirks Langen ernannt. Am 19. September wurde dem evangelischen Pfarrer Johann Carl Friedrich Kißner zu Niedergemünden die evangelifche Pfarrstelle zu Eberstadt, im Regierungsbezirke Darmstadt, an demselben Tage dem seitherigen £>offägcr Jacob Neukirch Zu Egelsbach die Stelle eines Salz-Magazins-Verwalters zu Langen, und am 22. September dem Schullehrer Conrad Ruhl zu Köddingen die evangelische SNmllehrerstelle zu Kirchlofhheim, im Regierungsbezirke Biedenkopf, übertragen. Am 27. September wurde der Gpmnasiallehramts-Caudidat Dr. Johann Baptist Cäsar Kilian zu Mainz zum Lehrer an dem Gpmnasium daselbst ernannt.

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

1972) Gießen. Das 3., 4. und 5. Ziel Gewehrgeld ist bis Ende d. Mts. an die Stadtkasse zu berichtigen, indem sonst im Ansang des nächsten Monats mit dem gcsetz- lichen Zwangsversahren vorgeschritten werden mnß.

Gießen am 16. Oktober 1851. Der Stadt-Einnehmer

Enders.

1561) Gießen.

Main-W eser-Eisenbahn.

Sektion

Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark kön­nen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhalten.

Gießen, am 12. August 1851.

Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur

Eickem eyer.

Versteigerungen.

2065) Gießen.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

Montag den 3. November l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Distrikt Philoso­phenwald, Trieb, Tanne ic., nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden:

J/4 Stecken Eichen-Scheidholz,

y4 » 11 Stockholz,

3 Wellen Reisholz,

1 Stecken Kiefern-Scheidholz,

1 n Stockholz,

23719 Wellen Reisholz,

1 Eichen-Stamm, von 11 Cubikf.,

3 Kiefern-Stämme, von 83

143 Stangen, von 106

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zah­lungsfrist bis 30. März 1852 gestattet.

Die Zusammenkunft ist an der Liebigsh-h.

Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen den 27. Oktober 1851.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

2055) Marienschloß.

Victualierrlieferrrng für die Strafanstalt zu Marienschloß. .

Die Lieferung von circa

68 Centner Erbsen,

34 n Linsen,

56 weißen Bohnen,

17 Reiß,

23 11 geschälter Gerste,

10 n Haidegrütz,

24 Hirsen,

45 n Weißmehl,

34 u Waizengrütz,

2'4 ii spanischen Nudeln,

11 11 gedörrten Zwetschen,

% Pfeffer,

37'4 " Butter und

25 Maas Brandwein, für hiesige Anstalts-Menage pro 1852 soll auf dem Soumissionswege an den Wenigstfordernden im Ganzen vergeben werden. Auf die Liefe-