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575) Gieße«. Folgende den I. B. Seipps Erben zustehende Gülerstücke sollen

Donnerstag den 3. April d. I, iil dem Hanse der Wiltwe Seipp, öffentlich unter den daselbst bekannt gemacht werdenden Bedingun­gen, auf 6 Jahre in Pacht gegeben werden.

Flur. lDKlfir.

1) 4/^3 532 Acker über dein Krofdorfcr

Weg am Fabricischen Acker,

2) 4/51 316 Acker am Wismarer Weg über

dem Schwalbachifchen Acker,

3) V56 2 88 Acker daselbst,

4) 9I/129 343 Acker auf der Wart, auf den

Waltweg,

5) 44/145 640 Acker rechts am Weg in der

Licklenau,

1 Acker an der Chaussee nach Butzbach, rechts mit Bäumen besetzt zwischen der Chaussee und dem Mittelweg,

7) '5/.3 224 desgleichen links am Weiher,

mit Bäumen besetzt,

8) 17/98 ii.99 351 Garten am Hamm,

9) das Wiesengras der auf dem Walle gele­genen Wiese für das Jahr 1851.

Unmittelbar nach dieser Verpachtung erfolgt in derselben Behausung die Versteigerung dreier Kühe, eines gut gerittenen und eingefahrenen Pferdes mit Sanel u. Geschirr, einer Chaise, eines Rollwagens mit Zugehör und verschiedener Oeeonomiegeräthschaften.

Gießen den 26. März 1851.

C. Weidig.

589) Gießen.

606) Gießen.

D e r

an Herrn

Wilhelm Emmanuel Freiherrn v. K e t t e l e r , Bischof zu Mainz, von

C h r i st i a n Scholz, Kaufmann zn Mainz, ist bei dem Unterzeichneten zu 4 Kreuzer zu haben. Der Ertrag ist zum Besten des Kirchenbaufonds der deutsch-katholischen Gemeinde zu Mainz bestimmt.

A. B a l s e r.

Fertige Slrobtaschen und Strohdccken sind stets billigst bei mir vorräthig zu haben; auch übernehme ich alle Reparaturen von Stroh lasch en.

Rudolph Sänger in der Mühlgasse.

605) Gießen.

rothen, weißen und Luzerner empfiehlt 2hJS. Appel.

Montag den 7. April, Nachmittags 2 Uhr, wird der Nachlaß des verstorbenen Schuhmacher­meisters Friedrich Hoch, bestehend in Möbel, Betlwerk, Weißzeug re., gegen gleich baare Zahlung, in dessen nachgelassenem Hause, öffentlich versteigert.

570) Heuchelheim.

Donnerstag den 3. April, Morgens 8 Uhr, soll bei Glasermeister Joh. Seipp zu Heuchel­heim sämmtliches Glaserwerkzeug, worunter sich 4 Hobelbänke befinden, sowie sämmtlicke Hausmo­bilien, gegen baare Zahlung versteigert werden.

Heuchelheim den 26. März 1851.

Feilgeboten.

5.34) Gieße n. Ein am Riegelpfad gelegenes Grabstück, 41 Ruthen hallend, ist zu verkaufen oder zu verpackten. Nähere Auskunft hierüber ist bei Conrad Weidig auf dem Seliersweg zu erfahren.

604) Gießen. Ein Haufen Kubdünger ist zu verkaufen bei Daniel Flett Wiliwe

in der Katharinengasse.

607) Gießen. Ein Wohnhaus in der- wengasse ist aus freier Hand zu verkaufen; eben­daselbst ein Garten am Nahruugsbergc gelegen, 48 Ruthen hallend und an das alte Feld gräuzend. Näheres hierüber bei der Erpedilion d. Bl.

578) Gießen. Gute Frühkartoffeln, Spinat, Rupf- und Aussetz-Lallig ist zu haben bei

Carl Sckieffer auf dem Seltersweg.

587) Gießen. Weiße Frühkartoffeln sind zu hoben bei H. Ockel II.

__ m der Neustadt.

590) Gießen. Ich verfehle nicht, einem ge­ehrten Publieum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich den bevorstehenden Gießener Markt aber­mals mit meinen längst berühmten Offenbacher Pfeffernüssen (in 2 Sorten) besuchen werde. Außer diesen und vielen andern vorzüglichen Condilorei- Waaren empfehle ich noch besonders: magenstär­kendes Magenbrod, Theelebkuchen, Nürnberger und Baseler Mandellebkuchen, Wurmkucken, ächte Acker- , männische Brustpapillolen re. und bitte um recht zahlreichen Zuspruch.

Meine Bude ist vor dem Neustädter Thor mit Firma Urff und Sohn.