Inzeigeblatt
der
Stadt und des Regierungsbezirks
Gießen.
,M >1^7 Mittwoch -en 28. Mai 1S51.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch nnd Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ft. 30fr., für Auswärtige incl.
Postauffchlag 1 fl. 41 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. An Gießen bei der Erved. (Eanzlciberg Lit. B. Nr. 1.) — LinruckungSgebühr für die gespaltene CorpuSzcile 2 fr.
Amtlicher TheLl.
Polizeiliche Bekanntmachung.
Gefundene Gegenstände.
Ein Geldbeutel mit einigem Inhalte und eine Beißzange. — Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Gr. Polizeibüreau dahier in Empfang genommen werden.
Gießen am 27. Mai 1851. Der Gr. Polizei-Commissär
8. Nover.
Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachungen.
1006) Gießen.
Da von Gr. Hess. Reg. - Commission der von dem Stadtvorstande gestellte Antrag, bc< züglich der Stundung der Gewehrgelder ans unbestimmte Zeit, nicht genehmigt worden ist, und ich zugleich von derselben angewiesen worden bin, mit der fraglichen Beitreibung weiter vorzu schreiten, so werden unter Zurücknahme der Annonce vom 16. v. M. nunmehr fämmt- liche Besitzer städtischer Gewehre hiermit aus- gesordert, das Ite und 2te Ziel innerhalb 8 Tagen an die Stadtkaffe zu berichtigen. Erfolgt in dieser Zeit die Zahlung nicht, dann wird von Seiten der Gr. Hess. Reg. - Commission auf das Ite Ziel, worauf unterm 5. Juli v. I. gemahnt worden ist, die Pfändung und ans das 2te Ziel von meiner Seite die Mahnung erkannt werden.
Gießen den 21. Mai 1851.
Der Stadt-Einnehmer Enders.
1007) Gießen. Der Pfandschein Nr. 20119 über eine goldene Repetiruhr, ist angeblich verloren worden und hat der Verpsänder um einen neuen Schein nachgesucht. Es werden daher Diejenigen, die etwa Ansprüche an jenen Schein, rec. das Pfand, bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, gegenfalls ohne Weiteres ein Duplikatschein dem Verpfänder ausgestellt werden wird.
Gießen den 20. Mai 1851.
Die Pfandhausverwaltung
Bieler. Pfeil.
Versteigerung.
990) Gießen.
Freitag den 30. Mai 1851, Vormittags 11 Uhr,
soll in hiesigem BürgerhoSpital die Lieferung von 47% Stecken Buchen-Scheidholz an den Wenigstnehmenden versteigert werden.
Gießen am 22. Mai 1851.
Der Rechner
Lauer.


